Hier haben wir aktuelle und vergangene Meldungen zum Thema Schwangerschaftsabbruch / Abtreibung zusammengestellt.

2017

21.05.17: BR2-Radiobeitrag „Wir haben abgetrieben!“ vom 19.04.2017

Am 19.04.17 gab es auf BR2 in der Sendung „Notizbuch (Nah dran)“ eine Sendung zum Thema: „Wir haben abgetrieben!“ Darin sprechen drei Frauen über ihre schwere Entscheidung und darüber wie sie heute mit dem Schwangerschaftsabbruch umgehen. Zu Wort kommt auch unsere Expertin Frau Dr. med. Angelika Pokropp-Hippen zum Post-Abortion Syndrom.

Weitere Informationen:

Nah dran: Wir haben abgetrieben – Frauen sprechen über ihre schwere Entscheidung
BR2 Sendung „Notizbuch (Nah dran)“, Transkript der Sendung vom 19.04.17

Sendung „Wir haben abgetrieben!“ vom 19.04.17 zum Nachhören in der ARD-Mediathek
Dauer: 25 Min.


21.02.17: Einladung zur 22. Jahrestagung des Vereins „Ärzte für das Leben“ vom 19. bis 21. Mai 2017 in Fulda

aefdl-logoVom 19. bis 21. Mai 2017 veranstalten Ärzte für das Leben e.V. in Fulda ihre 22. Jahrestagung in Koorperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. im Rahmen des ALfA-Jubiläums: „40 Jahre für das Leben“. Thema ist diesmal: „Folgen der Abtreibung für Betroffene und Angehörige“.

Zum ausführlichen Programm und zur Anmeldung


08.02.17: Ärzte für das Leben e.V.: „Capio-Kliniken drücken Abtreibungen in der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg durch: Gewissensfreiheit der Ärzte wird faktisch ausgehöhlt“

Logo Ärzte für das Leben e.V.Münster. Die mutige Entscheidung des Chefarztes der Geburtshilfe der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg, Dr. Thomas Ulrich Börner sowie des Klinikchefs Dr. Markus Fröhling, aus Gewissensgründen Abtreibungen nur bei Vergewaltigung oder Lebensgefahr der Mutter durchzuführen, hat nach kaum mehr als 24 Stunden zu einer direkten Intervention der Trägergesellschaft geführt. In einer Pressemitteilung am 07. Februar hat der Geschäftsführer der Capio-Kliniken Martin Reitz seine Entscheidung bekannt gegeben, „Abtreibungen nach dem Beratungsmodell … durch andere Fachärzte und/oder Kooperationsärzte“ in Dannenberg erbringen zu lassen. Ärzte für das Leben e.V. kritisierten diese Entscheidung scharf.

Weiter zur ÄfdL-Pressemitteilung vom 08.02.17 zu Abtreibungen in der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik


2016

20.09.16: Rückblick / Fazit zum Marsch für das Leben 2016

Banner Marsch für das Leben 2016Unter dem Motto „Jeder Mensch ist gleich wertvoll – kein Kind ist unzumutbar“ fand am 17.09.2016 in Berlin der 12. Marsch für das Leben statt. Dabei gab es bewegende Aufrufe und Bekenntnisse. Nachfolgend die Pressemitteilung des Bundesverband Lebensrecht (BVL) mit einem Rückblick und Fazit zum Marsch für das Leben.

Weiter zur BVL-Pressemitteilung vom 19.09.16

Siehe ergänzend: PDF Rede Prof. Paul Cullen, 1.Vorsitzender Ärzte für das Leben e.V. beim Marsch für das Leben, Berlin, 17.09.16


08.09.16: Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September 2016: Aufklärung über die Risiken von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft

Anläßlich des „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“ am 09.09.16 stärken Bundesdrogenbeauftragte, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und Verbände der Schwangerenvorsorge gemeinsam die Aufklärung über die Risiken von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft.

Weiter zur Pressemitteilung der BZgA vom 08.09.16


23.07.16: Impfstofftabelle Deutschland veröffentlicht

Einige Impfstoffe werden hergestellt unter Verwendung von Virenstämmen u./o. Zell-Linien aus abgetriebenen menschlichen Föten. Um sich einen Überblick zu verschaffen, finden Sie nachfolgend eine Tabelle von Impfstoffen zur aktiven Immunisierung (zur Grundimmunisierung und/oder Auffrischimpfung), wo diese gekennzeichnet sind.
(Stand: 06/2016; trotz sorgfältiger Recherche kann keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit übernommen werden)

PDF Impfstoffliste Deutschland (Stand 06/2016)


21.06.16: Vorträge und Präsentationen zur 21. Jahrestagung des Vereins „Ärzte für das Leben“ vom 03. bis 04. Juni 2016 in Fulda abrufbar

aefdl-logoVom 03. bis 04. Juni 2016 veranstalteten Ärzte für das Leben e.V. in Fulda ihre 21. Jahrestagung in Koorperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.. Thema war diesmal: „Wie steht es um den Lebensschutz 23 Jahre nach dem Abtreibungsurteil des Bundesverfassungsgerichts?“.

Ab sofort sind diverse Vorträge und Präsentationen der Tagung online abrufbar, zu finden in der Programmübersicht als PDF-Download. Weitere Ergänzungen folgen demnächst.

Zum ausführlichen Programm und den Präsentationen


04.06.16: Informationsbroschüre mit Aufklärung über medizinische Sachverhalte der verschiedenen, heute üblichen Methoden der Abtreibung

von Dr. Inge Fourier, Frauenärztin und Prof. Dr. med. Paul Cullen, Facharzt für Innere Medizin und Laboratoriumsmedizin, Klinischer Chemiker
Skript einer Online-Fortbildung in Form eines Skype-Vortrages für Medizinstudenten in Giessen am 25. April 2015

PDF Download Informationsbroschüre mit Aufklärung über medizinische Sachverhalte der verschiedenen, heute üblichen Methoden der Abtreibung
9 Seiten, online veröffentlicht am 04.06.16


21.04.16: Einladung zur 21. Jahrestagung des Vereins „Ärzte für das Leben“ vom 03. bis 04. Juni 2016 in Fulda

aefdl-logoVom 03. bis 04. Juni 2016 veranstalten Ärzte für das Leben e.V. in Fulda ihre 21. Jahrestagung in Koorperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V..
Thema ist diesmal: „Wie steht es um den Lebensschutz 23 Jahre nach dem Abtreibungsurteil des Bundesverfassungsgerichts?“.

Zum ausführlichen Programm und zur Anmeldung


15.03.16: Konferenz des Europäischen Zentrums für Recht und Gerechtigkeit (ECLJ) zu Gewissensfreiheit von Ärzten, Hebammen und Apothekern

Anlässlich einer Konferenz des Europäischen Zentrums für Recht und Gerechtigkeit (ECLJ) am Sitz der Vereinten Nationen in Genf hat der UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Professor Heiner Bielefeldt, sich für das Recht des medizinischen Personals ausgesprochen, aus Gewissensgründen die Beteiligung an Abtreibung oder Sterbehilfe abzulehnen. Mehr dazu in einem ausführlichen Bericht der Nachrichtenagentur ZENIT.org

Für Gewissensfreiheit von Ärzten, Hebammen und Apothekern
Konferenz des Europäischen Zentrums für Recht und Gerechtigkeit (ECLJ) in Genf
ZENIT.ORG 14.03.16


2015

12.03.15: Tarabella-Bericht im Europaparlament angenommen – Ärzte für das Leben e.V. kritisieren EU-Entschließung zu Abtreibung

aefdl-logoDas Europäische Parlament hat sich am 10. März in einer Entschließung unter dem vagen Begriff des „Rechts auf sexuelle und reproduktive Gesundheit“ jeder Frau für ein Recht auf Abtreibung ausgesprochen. Ärzte für das Leben e.V. bedauern die Annahme des sogenannten Tarabella-Berichts, benannt nach dem belgischen Sozialisten Marc Tarabella, durch eine Mehrheit der EU-Parlamentsabgeordneten.

Mehr dazu in unserer Pressemitteilung vom 12.03.15: Ärzte für das Leben e.V. kritisieren EU-Entschließung zu Abtreibung

Ergänzende Informationen:

BVL-Vorsitzender Martin Lohmann: „Europa zerstört Menschenrechte!“
Die Volksvertreter der Europäer die Tötung noch nicht geborener Kinder „perfiderweise zum Menschenrecht“ erklärt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht e.V. 11.03.15

EU-Parlament verabschiedet umstrittenen Gleichstellungsbericht
Bei der Abstimmung am Dienstag in Straßburg votierten 441 für und 205 gegen die Vorlage des belgischen sozialistischen Abgeordneten Marc Tarabella.
KATH.NET 10.03.15

Menschenrecht auf Abtreibung?
EU-Abgeordnete stimmen über Gleichstellungsbericht ab
DOMRADIO 10.03.15

Noch ein weiter Weg bis zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern
Die Politik muss sich ändern, um die Gleichstellung von Männern und Frauen zu verwirklichen. Das fordern die Abgeordneten in einer Entschließung, die am Dienstag mit 441 Stimmen bei 205 Gegenstimmen und 52 Enthaltungen angenommen wurde.
PRESSEMITTEILUNG Europäisches Parlament 10.03.15


2014

13.10.14: Bericht vom „Marsch für das Leben“, Berlin am 20.09.2014

Bild Marsch für das Leben 2014Am 20. September fand in Berlin zum zehnten Mal der „Marsch für das Leben“ mit einer Rekordbeteiligung von mehr als 5.000 zumeist jungen Menschen statt. Dieser Schweige-Marsch dient der Wahrung und Verteidigung des Rechts jedes Menschen auf Leben – von der Zeugung bis zu seinem natürlichen Tod – und stand unter dem Motto „Ja zum Leben: Für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie“. Er begann mit einer einstündigen Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt, zog zwei Stunden lang durch die Berliner Innenstadt und endete mit einer gottesdienstlichen Versammlung vor dem Berliner Dom.

Mehr im ausführlichen Bericht vom „Marsch für das Leben“ 2014


21.09.14: Marsch für das Leben endet mit ökumenischem Gottesdienst – Mehr als 5000 Teilnehmer.

Banner Marsch für das Leben 2014Vorsitzender Martin Lohmann: „Die Pro- Life-Bewegung ist im Aufwind – national wie international“.

Nach konservativen polizeilichen Schätzungen nahmen in diesem Jahr mindestens 5.000 Personen am Marsch für das Leben in Berlin teil. Damit stieg die Zahl der Teilnehmer wieder im Vergleich zum Vorjahr (2013: 4.500 Teilnehmer). Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht Martin Lohmann freut sich über diese Steigerung: „Die Pro-Life-Bewegung ist im Aufwind – national wie international. Auch und gerade unter jüngeren Menschen wächst die Sensibilität für das Leben. Dies belegen die zahlreichen jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim diesjährigen Schweigemarsch – ein eindrucksvolles und friedliches Zeugnis für das Leben!“

Mehr dazu in der Pressemitteilung des BVL zum Marsch für das Leben 2014
und unter www.marsch-fuer-das-leben.de


19.09.14: Ärzte für das Leben protestiert gegen die Entlassung von Prof. Bogdan Chazan

aefdl-logoWeckruf! Wir Ärzte für das Leben e.V. bestehen bei unseren beruflichen Entscheidungen auf dem Recht zur Gewissensfreiheit. Anlass zu dieser Betonung ärztlichen Berufsrechts ist die im Juli 2014 erfolgte und journalistisch verbreitete Entlassung von Professor Bogdan Chazan, Direktor am Krankenhaus der Heiligen Familie in Warschau und national wie international angesehener Spezialist für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Unter Berufung auf sein ärztliches Gewissen und die polnische Verfassung gem. Artikel 53 hatte er die Abtreibung eines durch ivF erzeugten und mittlerweile schwerkranken Kindes in der 24. Schwangerschaftswoche sowie die persönliche Überweisung der Mutter an einen Fachkollegen abgelehnt. Daraufhin sprach die Warschauer Bürgermeisterin die Kündigung von Professor Chazan mit der Begründung aus, dass die Bezugnahme auf das in der Verfassung festgeschriebene Recht auf Gewissensfreiheit in solchem Fall nicht zulässig sei.

„Lassen wir es nicht zu, dass Rechte, die für jeden Menschen grundsätzlich sind, verneint und missachtet werden. Wir dürfen keine Angst haben, couragiert zu unseren Überzeugungen zu stehen“, so Prof. Chazan nach seiner Entlassung.


17.08.14: Aufruf zur Teilnahme am „Marsch für das Leben“ 2014

Banner Marsch für das Leben 2014Am Samstag, 20. September 2014, startet um 13.00 Uhr vor dem Bundeskanzler-Amt in Berlin der diesjährige „Marsch für das Leben“. Die Veranstaltung des Bundesverband Lebensrecht (BVL) steht unter dem Motto:
„JA zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie“.

Nachfolgend finden Sie einen Aufruf zur Teilnahme von Prof. Dr. med. Ulf Runne.

PDF Aufruf zur Teilnahme am „Marsch für das Leben“ 2014
von Prof. Dr. med. Ulf Runne

www.marsch-fuer-das-leben.de
Infowebseite des BVL zum „Marsch für das Leben“ mit organisatorischen Details und Rückblick auf vergangene Veranstaltungen.

 


2013

11.12.13: Ärzte für das Leben e.V. begrüßen Ablehnung des Estrela-Berichts durch das EU-Parlament

aefdl-logoAm Tag der Menschenrechte, am 10. Dezember 2013, wurden die humanen Werte menschlicher Selbstbestimmung in ihrer Geltung für den Einflussbereich der Europäischen Union durch parlamentarischen Beschluss weiter bestätigt. Der „Bericht über sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte“ der portugiesischen Sozialistin Estrela, der ein sog. Abtreibungsrecht einzurichten gedachte und gewillt war, in diesem Zusammenhang die Gewissensfreiheit von Ärzten und medizinischem Personal abzuschaffen, ist mehrheitlich durch menschliche Vernunft überwunden und abgewiesen worden. Die Ärzte für das Leben begrüßen diese Entscheidung sehr.

Mehr dazu in unserer Pressemitteilung zur Ablehnung des Estrela-Berichts vom 11.12.13.

Siehe ergänzend zur Debatte das Themenspecial der IG Kritische Bioethik Deutschland zum Estrela-Bericht.


25.11.13: TCLG-Resolution: Es kann kein „Recht auf Tötung von ungeborenen Kindern“ geben

Europäische UnionDerzeit steht im Europäischen Parlament der umstrittene „Bericht über sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte“ (sogenannter „Estrela-Bericht“) des Ausschusses „Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter“ (FEMM) des EU-Parlaments zur Debatte. Mittels einer Entschließung soll Abtreibung europaweit legalisiert werden. Ebenso wird darin eine „missbräuchliche Inanspruchnahme“ des Menschenrechts der Gewissensfreiheit angeprangert. Gemeint sind damit unter anderem Ärzte, die sich aus Gewissensgründen nicht an Abtreibungen beteiligen wollen.

Der Vorstoß ist zunächst am 22.10.13 in der Parlamentsabstimmung gescheitert und wurde in den Ausschuss zurückverwiesen. Nun soll der Estrela-Bericht am 26.11.13 nahezu unverändert erneut im FEMM-Ausschuss beraten und noch vor Weihnachten im Parlament durchgepeitscht werden. Vor diesem Hintergrund wendet sich das Herbstforum des Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen (TCLG) in Kassel in einer einstimmig am 16.11.13 beschlossenen Resolution entschieden gegen den vorliegenden Bericht. Nachfolgend die TCLG-Resolution und Zusatzinfos.


03.11.13: Unterschriftensammlung für Europäische Bürgerinitiative „One of Us“ abgeschlossen – Ziel erreicht

Logo EU-Bürgerinitiative One of usAm 8. Januar 2013 wurde offiziell die Sammlung von Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative „One of Us“ gestartet. Dabei geht es um den rechtlichen „Schutz der Würde, des Rechts auf Leben, und der Unversehrtheit jeder menschlichen Person vom Zeitpunkt der Empfängnis an in jenen Kompetenzbereichen der EU, für die ein solcher Rechtsschutz von Bedeutung sein könnte.“ Auch wir unterstützen die Initiative.

Die Aktion wurde zum 31.10.13 erfolgreich abgeschlossen. Bis zum Stichtag wurden europaweit über 1,7 Millionen statt der notwendigen eine Million Unterschriften gesammelt. Damit muss sich nun die EU-Kommission mit dem Anliegen befassen.

Mehr bei der EU-Bürgerinitiative „One of Us“


23.05.13: Ärzte für das Leben e.V.: Demografiegipfel blendet wichtigste Ursachen für Überalterungsproblem aus

aefdl-logoVor dem Hintergrund der am 14.5.2013 vom Zweiten Demografiegipfel politisch angedachten Lösungen für die fortschreitenden Überalterungsprobleme in Deutschland kritisieren die Ärzte für das Leben e.V. in einer Pressemitteilung vom 23.05.13, es werde auffällig vermieden, auf eine wesentliche Ursache des bedrückenden Phänomens einzugehen: das Rekordtief der Geburten in unserem Land. “Da aber ist sozialpolitisch zuerst anzusetzen“, erklärte Prof. Dr. Paul Cullen, erster Vorsitzender des Vereins Ärzte für das Leben e.V. mit Blick auf die hohen Abtreibungszahlen von jährlich über 100.000 Schwangerschaftsabbrüchen.

Zur Pressemitteilung vom 23.05.13: Ärzte für das Leben e.V.: Demographiegipfel blendet wichtigste Ursachen für Überalterungsproblem aus


2012

10.05.12: Ärzte für das Leben e.V. begrüßen Änderung des Personenstandrechts im Zusammenhang mit sogenannten Sternenkindern

aefdl-logoAm 09.05.12 hat das Bundeskabinett eine Änderung des Personenstandsgesetzes im Zusammenhang mit sogenannten Sternenkindern beschlossen. Demnach soll es künftig auf Antrag möglich sein, Fehlgeburten, die bei der Geburt weniger als 500 Gramm wiegen, namentlich beim Standesamt zu registrieren. Auch sollen Eltern damit die Möglichkeit bekommen, ihre Kinder ordentlich bestatten zu können. Bisher gibt es die rechtliche Regelung, dass Fehlgeburten erst ab einem Gewicht von 500 Gramm namentlich beim Standesamt auf Antrag registriert werden können.
Ärzte für das Leben e.V. haben dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Ärzte für das Leben e.V. begrüßen Änderung des Personenstandrechts im Zusammenhang mit sogenannten Sternenkindern
PRESSEMITTEILUNG Ärzte für das Leben e.V. 10.05.12


2011

28.12.11 „Ein Skandal, dass nichts geschieht“

Aufforderung an die Politik zum Handeln
von Markus Reder
Der Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen, sieht im Gebetstag zum Schutz des ungeborenen Lebens eine Chance, das “schreiende Unrecht der Abtreibung” ins Bewusstsein einer immer gleichgültiger werdenden Gesellschaft zu bringen und fordert die Politik zum Handeln auf.
DIE TAGESPOST 27.12.11


04.05.11: Jahrestagung: Ärzte für das Leben e. V. warnen vor missverstandener Selbstbestimmung bei Abtreibung und Sterbehilfe

Vom 29. April bis 1. Mai fand das 16. Kooperationsseminar der Ärzte für das Leben e.V. mit der Hanns-Seidel-Stiftung im Bildungszentrum Kloster Banz bei Bad Staffelstein statt. Thema war die Rolle des Arztes in der Frage der „Selbstbestimmung“ am Anfang und Ende des Lebens. Fazit der Tagung: die Rückbesinnung auf eine Kunst verantwortlichen Lebens und Sterbens sowie auf die Freiheit ärztlicher Berufsausübung ist von existenzieller Bedeutung – für den Einzelnen wie für uns alle.
Mehr dazu in der ausführlichen Pressemitteilung.

Jahrestagung: Ärzte für das Leben e. V. warnen vor missverstandener Selbstbestimmung bei Abtreibung und Sterbehilfe
Pressemitteilung Ärzte für das Leben e.V. 04.05.11

Ergänzend finden Sie dazu die Vorträge zum Symposium 2011 und das Programm.


28.03.11: Endgültiges Programm 16. Kooperations-Seminar Mai 2011 abrufbar

Vom 29. April – 01. Mai 2011 findet das 16. Kooperationsseminar der Ärzte für das Leben mit der Hanns-Seidl-Stifung in Kloster Banz statt.
Thema: „Die Frage nach der ‚Selbstbestimmung‘ am Anfang und am Ende des Lebens und die Rolle des Arztes“

Ausführliches Programm und weitere Details…


2010

16.12.10: Programm 16. Kooperationsseminar 29. April – 01. Mai 2011 abrufbar

Vom 29. April – 01. Mai 2011 findet das 16. Kooperationsseminar der Ärzte für das Leben mit der Hanns-Seidl-Stifung in Kloster Banz statt.
Thema: „Die Frage nach der ‚Selbstbestimmung‘ am Anfang und am Ende des Lebens und die Rolle des Arztes“

Ausführliches Programm und weitere Details…


17.11.10: Schwangerschaftsabbruch: Hintergründe – Folgen – Heilung

Wie geht es Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch? Wer hilft denjenigen, die unter den Folgen einer Abtreibung leiden? Fragen, die heutzutage kaum gestellt werden. Dieses Tabu hat am vergangenen Wochenende eine Tagung in Eichstätt aufgegriffen, veranstaltet von Referat Netzwerk Leben der Diözese in Zusammenarbeit u.a. mit der Katholischen Universität. Es ging dabei nicht nur darum, die Hintergründe zu erhellen, die zu einem Schwangerschaftsabbruch führen, sondern vor allem um die Frage nach Wegen der Heilung bzw. Verarbeitung der Folgen. Eine hochkarätig besetzte Fachtagung mit Ärzten, Therapeuten und Betroffenen.
Hier finden Sie einen hörenswerten Podcast zur Veranstaltung
BISTUM EICHSTÄTT RADIO K1 10.11.10

Anm.: An der Tagung waren auch die „Ärzte für das Leben“ beteiligt. Siehe dazu das Programm zur Veranstaltung.


27.09.10, ergänzt am 29.09.10: EU-Debatte um ärztliche Gewissensfreiheit in ethisch umstrittenen Situationen

In unserer Reaktion vom 11.07.10 auf den Bericht des Deutschen Ärzteblatts (22.6.2010) über eine vom Europarat beabsichtigte Einschränkung der ärztlichen Gewissensfreiheit in ethisch umstrittenen Situationen sowie in weiteren Stellungnahmen haben wir unser Berufsbild und die Handlungsprinzipien unseres Vereins dargestellt. Jetzt hat der Angriff auf das ärztliche Berufsethos im McCafferty-Bericht für den Europarat öffentliche Form angenommen:

McCafferty-Bericht für Europarat will Gewissen vergewaltigen
„Europa für Christus“ ruft zum Widerstand gegen Nötigung zur Beteiligung an Abtreibung, Euthanasie oder Selbsttötung auf
MEDRUM 22.09.10

Wir antworten wie folgt: Das gereifte Gewissen fordert vom tätigen Arzt Handlungsfreiheit in Verantwortung für sich und andere. Gewissen ist weder persönlicher noch beruflicher Luxus, sondern die Mitte menschlicher Entscheidung überhaupt, somit auch und gerade der ärztlichen Berufsausübung, wo es um das salus aegroti geht. Die individuelle Autonomie des Arztes in der Wahrnehmung dieser seiner Berufspflicht zu schützen, ist vorrangige Verpflichtung jeglicher Demokratie somit auch des politischen Europa als überstaatlichem politischem Raum. Wer die Tötung von Menschen, sei es bei Abtreibung, reproduktiven Technologien, assistiertem Suizid oder der Tötung auf Verlangen in die Hände des Arztes (oder eines Krankenhauses) zu zwingen versucht, degradiert den Heilberuf zur Dienstleistung. Viel schlimmer noch: er missachtet die Berufsautonomie, stört die zwischenmenschliche Vertrauensbasis, macht das Töten Hilfloser zur medizinischen Berufsaufgabe und öffnet den Weg in die Gesinnungsdiktatur.

Unser Verein reagierte mit folgender e-Post an den Präsidenten der Deutschen Delegation der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Herrn Joachim Hörster:

PDF-Symbol Brief an den Präsidenten der Deutschen Delegation der Parlamentarischen Versammlung des Europarates zur ärztlichen Gewissensfreiheit
vom 28.09.10

Nachtrag 15.10.10: Am 05.10.10 erreichte uns ein Schreiben von Herrn Van der Bellen aus dem Dialogbüro des Grünen Parlamentsclubs (Österreich). Lesen Sie dazu unsere Antwort vom 06.10.10 auf diesen Brief.

PDF-Symbol Brief von Herrn Van der Bellen aus dem Dialogbüro des Grünen Parlamentsclubs vom 05.10.10 inkl. Antwort der ÄfdL.

Nachtrag 2: Bei der endgültigen Abstimmung im Europarat siegten ärztliche Gewissensfreiheit und Vernunft. So gilt jetzt: „Kein Arzt oder Krankenhaus, die eine Abtreibung oder Sterbehilfe ablehnen, sollen dafür zur Verantwortung gezogen werden.“


16.09.10: Erklärung der Ärzte für das Leben e.V. zum „Marsch für das Leben 2010“

Mitglieder der „Ärzte für das Leben e.V.“ unterstützen mit ihrer Teilnahme am „Marsch für das Leben 2010“ am 18.09.2010 in Berlin das Anliegen des Bundesverbandes Lebensrecht e.V. und geben hierzu die folgende Erklärung ab.

PDF-Symbol Ausführliche Erklärung der Ärzte für das Leben e.V. zum „Marsch für das Leben 2010“


04.08.10: Tagungsankündigung für 5. – 6. November 2010: 4. Interdisziplinäres Gespräch zu Biomedizin und Bioethik zum Thema „Schwangerschaftsabbbruch: Hintergründe – Folgen – Heilung“

Vom 5.-6. November veranstalten der Lehrstuhl für Moraltheologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, die Juristen-Vereinigung Lebensrecht e. V. (Köln), Ärzte für das Leben e.V. (München) und das Netzwerk Leben im Bistum Eichstätt das 4. Interdisziplinäre Gespräch zu Biomedizin und Bioethik. Das Thema lautet: „Schwangerschaftsabbbruch: Hintergründe – Folgen – Heilung“. Das Programm ist ab sofort abrufbar.

Ausführliche Informationen (nicht mehr vorhanden)…


11.07.10: Kommentar zur Meldung des Ärzteblatts vom 22.6.2010: „Europarats-Ausschuss will Regeln für Gewissensgründe bei Ärzten.“

Ein Ausschuss der Parlamentarischen Versammlung des Europarates will Regeln für Ärzte festschreiben, die eine Behandlung aus Gewissensgründen verweigern, berichtet das Deutsche Ärzteblatt online am 22.06.10.
Hierzu ein Kommentar von Dr. M. Overdick-Gulden.


27.06.10: Zur Freiheit des Arztberufs

Bereits für den 112. Deutschen Ärztetag in Mainz im Jahr 2009 stand die Freiheit des Arztberufs im thematischen Mittelpunkt (TOP 3):

PDF-Symbol „Der Beruf des Arztes – ein freier Beruf heute und in Zukunft“
von C. Fuchs.

Am 26.06.2010 erschien beim Zuckschwerdt Verlag München in der Zeitschrift „Münchner Ärztliche Anzeigen“ Heft Nr. 13. zur gleichen Thematik:

PDF-Symbol „Der ärztliche Beruf ist kein Gewerbe – das muß auch so bleiben – Zur Diskussion über die Gewerbesteuerpflicht für die Angehörigen der freien Berufe“, dort S.3f.


26.05.10: Vorträge zur ÄfdL-Tagung im Mai 2010 zum Thema „Ärzte müssen am Schutz menschlichen Lebens von Anfang an festhalten“ online

Ab sofort sind diverse Vorträge unserer Tagung in Kloster Banz im Mai 2010 zum Thema „Ärzte müssen am Schutz menschlichen Lebens von Anfang an festhalten“ im PDF-Format abrufbar.

Zu den Vorträgen der Tagung 2010…


07.05.10: PDF Grenzen der Prävention „unerwünschter“ Schwangerschaften

Überarbeitete Fassung des Vortrags „Psychodynamik von Schwangerschaftskonflikten“ von Prof. Dr. med. Ingolf Schmid-Tannwald anlässlich des Seminars der Bayerischen Landesärztekammer „Medizinische und ethische Aspekte des Schwangerschaftsabbruchs“ gem. Art. 5 Abs. 5 des BaySchwHEG am 17. April 2010 in München


25.03.10: Programm 15. Kooperationsseminar Mai 2010 abrufbar

Vom 14. – 16. Mai 2010 findet das 15. Kooperationsseminar der Ärzte für das Leben mit der Hanns-Seidl-Stifung in Kloster Banz statt.
Thema: „Ärzte müssen am Schutz des menschlichen Lebens von Anfang an festhalten“

Ausführliches Programm und weitere Details…


06.01.10: Neue Informationsbroschüre für Schwangere mit auffälligem pränataldiagnostischem Befund

Gemäß der neuen Gesetzesregelung hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine Informationsbroschüre für Schwangere mit auffälligem pränataldiagnostischem Befund erstellt. Sie soll werdenden Eltern helfen, sich auf das Leben mit einem (möglicher Weise) behinderten Kind – nicht zuletzt aufgrund wertvoller Lebenserfahrung anderer – einzustellen. Die Broschüre kann online bestellt oder auf der Webseite der BzGA runtergeladen werden:

BZgA Informationsmaterial für Schwangere nach einem auffälligen Befund in der Pränataldiagnostik (Download- und Bestellmöglichkeit)