Hier haben wir aktuelle und vergangene Meldungen zum Thema Schwangerschaftsabbruch / Abtreibung zusammengestellt.

2019

16.09.19: Fake News über angebliche „Catholics Pro Choice“-Teilnahme am Marsch für das Leben in Berlin

Marsch für das Leben 21.09.2019 BerlinDer Bundesverband Lebensrecht (BVL) tritt beim Marsch für das Leben am 21. September in Berlin wieder für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie ein. Das schließt jegliche Zustimmung in Richtung Abtreibungsbefürwortung aus.

Der BVL dementiert damit Fake News über eine angebliche „Catholics Pro Choice“-Teilnahme am diesjährigen Marsch für das Leben in Berlin.

» Mehr zu den Fake News über angebliche „Catholics Pro Choice“-Teilnahme am Marsch für das Leben in Berlin


13.09.19: Zahlreiche Grußworte zum Marsch für das Leben 2019

Marsch für das Leben 2017Wie auch in den vorherigen Jahren hat der Marsch für das Leben 2019 am 21. September viele prominente und bekannte Unterstützerinnen und Unterstützer, die ein Grußwort geschrieben haben.

Auf der Webseite des Bundesverband Lebensrecht gibt es u.a. bislang Grußworte von zahlreichen Bischöfen, Kirchenvertretern und Bundestagsabgeordneten.

» Zu den Grußworten zum Marsch für das Leben 2019


27.08.19: Einladung zur BVL-Fachtagung: „Kultur des Lebens? Ideal und Wirklichkeit“ am 20.09.19 in Berlin und Marsch für das Leben am 21.09.19

Einladung BVL-Fachtagung 20.09.19Einen Tag vor dem diesjährigen Marsch für das Leben in Berlin veranstaltet der Bundesverband Lebensrecht (BVL) am 20.09.19 von 14:30 bis 18:30 Uhr eine Fachtagung zum Thema „Kultur des Lebens? Ideal und Wirklichkeit“. Darin geht es um reproduktionsmedizinische Methoden und die gesamtgesellschaftlichen Folgen.

Der BVL lädt Sie herzlich ein, die neusten bioethischen Entwicklungen zu analysieren und zu diskutieren. Tagungsanmeldung bitte bis zum 18.09.2018

» Mehr zur BVL-Fachtagung mit ausführlichem Programm und Online-Anmeldungsmöglichkeit

Marsch für das Leben 2019

Einen Tag nach der Fachtagung gibt es den am 21.09.19 in Berlin jährlichen „Marsch für das Leben“ des Bundesverband Lebensrecht.Ausfühliche Information mit Programmablauf und Mitfahrgelegenheiten finden Sie hier beim BVL.

Was Sie erwartet, sehen Sie im folgenden kurzen Video:


03.08.19: Debatte um Informationen zu Abtreibungen: Kritik an mangelhafter Ärzte-Liste

Ende Februar 2019 stimmten die Abgeordneten des Deutsche Bundestag nach langwierigen Debatten mehrheitlich für eine Neufassung des Paragrafen 219a StGB und eine Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch. Nun bahnt sich ein erneuter Streit an: SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach fordert Nachbesserungen.

Hintergrund sind Medienberichte, wonach die bundesweite Liste mit Ärztinnen und Ärzten, die Abtreibungen durchführen, nur ca 90 Namen enthalten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie die Bundesärztekammer verwiesen darauf, dass sich die Liste noch im Aufbau befinde.

Weitere Informationen:

Schwangerschaftsabbrüche: Liste mit Ärzten online
AERZTEBLATT.DE 29.07.19

Schwangerschaftsabbrüche: Kritik an offizieller Liste mit Praxen
AERZTEBLATT.DE 31.07.19

Schwangerschaftsabbrüche: Weiter Kritik an Liste mit Ärzten
AERZTEBLATT.DE 01.08.19


18.07.19 Auszeichnung für Gesetzesbruch: Preisverleihung „Marburger Leuchtfeuer“ an Kristina Hänel

Am 9. Juli 2019 zeichnete der Marburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies die Allgemeinmedizinerin Kristina Hänel mit dem „Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte“ aus. Als Begründung für den Preis führte Spies an, dass Frau Hänel ebenso wie die zweite Preisträgerin „ihren Dienst an der Gesundheit richtungsweisend und beispielgebend an moralischen und ethischen Grundsätzen ausrichte“.

Der Preis wurde gemeinsam von der Humanistischen Union und der Stadt Marburg ausgelobt. Die Laudatio auf Hänel hielt die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU). Kritik kam von der Aktion Lebensrecht für Alle e.V.

» Mehr zum „Marburger Leuchtfeuer“-Preis an Kristina Hänel


02.07.19: Lesenswerter Beitrag: Nur nicht vom Kind reden

Marsch für das Leben 21.09.2019 BerlinAm 02.07.19 erschien in der „Tagespost“ ein sehr lesenswerter Beitrag von Professor Manfred Spieker zum Thema „Der Marsch für das Leben und die Strategien seiner Gegner“.

Darin geht es darum, was die Abtreibungslobby von Lebensrechtlern und ihrem Kampf für eine Kultur des Lebens hält und warum die Kirche gut beraten ist, ihn zu unterstützen.

» Zum Tagespost-Beitrag „Nur nicht vom Kind reden“


10.06.19: Veranstaltungshinweis für 15.06.19 (Schweiz) zur Abtreibungspille

In der Schweiz gibt es am Samstag, 15. Juni 2019 von 11-13 Uhr nahe Basel eine Konferenz zum Thema „Das Gegenmittel zur Abtreibungspille“ – Wenn Frauen nach der Einnahme der Abtreibungspille plötzlich umdenkend.

Veranstalter sind die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind (SHMK) und der Verein Mama

Programm:

11:00 Uhr Referat von Prof. Dr. med. George Delgado, San Diego, Kalifornien/USA.
Das Gegenmittel zur Abtreibungspille. Wenn sich Frauen nach der Einnahme der Abtreibungspille plötzlich anders besinnen.

12:00 Uhr Referat von Rick Smith, Gründer und CEO von «Hope Story», Texas/USA.
Wie Ärzte die Diagnose «Down-Syndrom» den Eltern am besten kommunizieren und wie Erfolgsgeschichten Leben retten können.

PDFProgramm mit Anmeldungshinweis und weiteren Infos im PDF-Format

Bericht „Kind lebt trotz Abtreibung mit der Pille“


02.06.19: Bundeszentrale für Politische Bildung beschäftigt sich intensiv mit Abtreibung

Die 20. Ausgabe der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ vom 10.05.2019 der Bundeszentrale für Politische Bildung enthält acht Artikel zum Thema Abtreibung. Obwohl wir mit dem Inhalt dieser Artikel keinesfalls einverstanden sein können, zeigen sie doch, wie virulent diese Frage heute in Deutschland ist. Das 46-seitige Heft kann hier abgerufen werden:

» Zum Themenheft Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 20/2019) zum Thema Abtreibung


08.05.19: Tagungsbericht: Abtreibung als „natürliches Ende“ einer Schwangerschaft ist auch ein großes Geschäft

Am 20. März 2019 organisierte die 1884 gegründete „Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie in Berlin“ eine „wissenschaftliche Sitzung“ zum Thema Abtreibung. Dort war auch Dr. Adam Franke, 2. Vorsitzender der Ärzte für das Leben e.V.

Sein Augenzeugenbericht der Sitzung gewährt einen seltenen Blick in die Innenwelt derer, die Abtreibungen als Teil ihres normalen ärztlichen Geschäfts betrachten. Der sehr lesenswerte Beitrag wurde am 06.05.19 auf „The European – Das Debatten-Magazin“ veröffentlicht.

» Zum Beitrag „Abtreibung als „natürliches Ende“ einer Schwangerschaft ist auch ein großes Geschäft“ auf The European


06.05.19: Fakten für das Leben: Bundesverband Lebensrecht informierte bei Fachtagung zur Woche für das Leben 2019

Woche für das Leben 2019Die Diskussionen um assistierten Suizid oder krankenkassenfinanzierte Bluttests zur vorgeburtlichen Diagnose von Behinderungen zeigen, dass in der Einschätzung dessen, was Menschen im Bereich Lebensanfang und Lebensende tun dürfen, weit auseinandergeht. Ein Grund hierfür liegt in der mangelnden Kenntnis wissenschaftlicher Fakten, zeigen Gespräche und Diskussionsrunden. Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, im Rahmen der Woche für das Leben zu Fachtagungen mit namhaften Referenten einzuladen.

Die diesjährige Fachtagung im Anschluss an den offiziellen Eröffnungsgottesdienst, stand unter dem Motto „Lebensanfang – Lebensende: Fakten für das Leben“.

» Zum Bericht zur BVL-Fachtagung zur Woche für das Leben 2019


24.04.19: Debatte um § 219a: Der Faktencheck zum Faktencheck

Am 21.02.19 veröffentlichte SPIEGEL Online unter der Überschrift „Paragraf 219a: Das ist dran an den Aussagen von Abtreibungsgegnern“ einen „Faktencheck“. Darin wurden auch Aussagen der Ärzte für das Leben e.V. „überprüft“.

In der Folge gab es einen Schriftwechsel zwischen Prof. Paul Cullen, 1. Vorsitzender ÄfdL, und Spiegel Online sowie eine ausführliche Replik unter dem Titel „Der Faktencheck zum Faktencheck“ von Prof Cullen. Eine Veröffentlichung der Replik lehnte Spiegel Online ab. Wir veröffentlichen daher hier alle Texte inkl Schriftwechsel, damit sich jeder/jede selbst ein Urteil zur Sache bilden kann.

Darum ging es:

Paragraf 219a: Das ist dran an den Aussagen von Abtreibungsgegnern
Kann ein Fötus in der zwölften Woche Schmerzen empfinden? Sind die Folgen von Abtreibungen auf die Psyche der Frau unerforscht? So lauten gängige Argumente von Abtreibungsgegnern. Der Faktencheck.
Von Irene Berres
SPIEGEL Online 21.02.19

Die Antwort der Ärzte für das Leben e.V.:

Ein Faktencheck zum Faktencheck
Von Paul Cullen, Vorsitzender des Vereins „Ärzte für das Leben“
Kurzversion vom 12.03.19

PDFBriefwechsel zwischen Prof. Cullen und Spiegel Online inkl. 6-seitiger Replik „Der Faktencheck zum Faktencheck“ (Kurzversion)
8 Seiten, PDF-Version

PDFBericht der evangelischen Nachrichtenagentur idea am 01.04.19 zur Spiegel-Diskussion über die Replik


02.04.19: Nachruf auf Dr. med. Angelika Pokropp-Hippen, Allgemeinärztin und Psychotherapeutin, Vorstandsmitglied des Vereins „Ärzte für das Leben“

Dr. med Angelika Pokropp-Hippen, 1954 - 2019Wir als „Ärzte für das Leben“ trauern um unsere geschätzte Kollegin und unser Vorstandsmitglied Dr. med. Angelika Pokropp-Hippen aus Münster-Amelsbüren, die am 26. März 2019 nach langem Krebsleiden verstorben ist.

» Zum Nachruf auf Dr. med. Angelika Pokropp-Hippen


23.03.19: Debatte um Abtreibung: Pro und Contra-Beiträge in der Berliner Zeitung

In der Berliner Zeitung vom 18.03.19 gab es drei lesenswerte Beiträge zur Abtreibungsdebatte, u.a. ein Beitrag über Johannes Decker von ÄfdL. Die Artikel können nach vorheriger kostenloser Registrierung kommentiert werden.

Lebensschutz und Selbstbestimmung: Wie die Abtreibungsfrage die Ärzteschaft spaltet
BERLINER ZEITUNG 18.03.19

Abtreibungsdebatte: „Man kann eine Schwangerschaft nicht abschalten, wie es gefällt“
Johannes Decker, Frauenarzt in Kreuzberg und Mitglied des Vereins „Ärzte für das Leben“.
BERLINER ZEITUNG 18.03.19

„Eigentlich müssten alle Frauenärzte Abtreibungen vornehmen“
Gabriele Halder, Frauenärztin in Wilmerdorf. Sie erklärt Medizinstudenten der Charité in Seminaren Abtreibungen.
BERLINER ZEITUNG 18.03.19


19.03.19: Bündnis fordert: Vorgeburtliche Bluttests auf Down-Syndrom dürfen nicht zur Regeluntersuchung werden

Mutter mit Kind mit DownsyndromVorgeburtliche Bluttests, mit denen das Down-Syndrom und weitere Chromosomen-Veränderungen festgestellt werden können, dürfen nicht zur Regeluntersuchung in der Schwangerschaft werden.

Das fordert ein Bündnis aus Bundesvereinigung Lebenshilfe, Deutsches Down-Syndrom InfoCenter, Down-Syndrom Netzwerk Deutschland, KIDS Hamburg (Kompetenz- und Infozentrum Down-Syndrom) sowie downsyndromberlin anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages am 21. März.

Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen berät aktuell über die Aufnahme dieser Tests in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Auf Grund der ethischen Tragweite soll Mitte April auch eine Orientierungsdebatte im Deutschen Bundestag erfolgen. Hierzu hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe eine Kampagne gestartet.

» Mehr zur Debatte um Vorgeburtliche Bluttests auf Down-Syndrom als Kassenleistung


09.03.19: Protest gegen Ehrung für Abtreibungsärzte: Rote Karte für die SPD – rote Rosen für die Mütter

Protest der CDL und ALfA am 08.03.19 gegen SPD-Ehrung für zwei AbtreibungsärzteEhrung von Abtreibungsärzten ist kein Fair Play, sondern unfair, da das Recht auf Leben der ungeborenen Menschen damit negiert wird – Großer Protest von Aktion Lebensrecht für Alle und Christdemokraten für das Leben vor SPD-Zentrale München

Den Weltfrauentag am 8. März 2019 nahm die SPD Ostallgäu zum Anlass, die Abtreibungsärzte Hänel und Stapf mit einem Preis auszuzeichnen – für ihren so wörtlich „Einsatz für die Gleichberechtigung der Frau“. Grund genug für Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA e.V.) und Christdemokraten für das Leben (CDL), spontan eine Kundgebung vor der SPD Zentrale in München gegen diese Preisverleihung zu organisieren.

» Mehr zum Protest gegen SPD-Preisverleihung für zwei Abtreibungsärzte


25.02.19: EU-Verband One of Us gründet europäisches Menschenrechtsforum

One of usMenschenrechte sind auch in Europa keine Selbstverständlichkeit – im Gegenteil: es gibt durchaus Anlass zu der Sorge, dass bestimmte Grundrechte, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung, auf Religionsfreiheit oder auf Gewissensfreiheit in Frage gestellt werden.

Aus diesem Grund haben sich der europäische Verband One of Us („Einer von Uns“) und seine 40 Mitgliederorganisationen aus 19 EU-Ländern am 23. Februar 2019 im Palais du Luxembourg in Paris versammelt.

Wie der Bundesverband Lebensrecht in einer Presseaussendung mitteilte, hat das von One of Us an diesem Tag gegründete europäische Menschenrechtsforum im Rahmen einer Konferenz unter Schirmherrschaft von Professor Rémi Brague (Institut de France) seinen Betrieb aufgenommen.

» Mehr zur Auftaktveranstaltung zum europäischen Menschenrechtsforum


22.02.19: Deutscher Bundestag beschließt Änderungen zum Werbeverbot für Abtreibungen §219a StGB

Illustration zur Debatte um § 219a StGB Werbeverbot für SchwangerschaftsabbruchAm 21.02.19 haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages nach recht emotional geführter rund 50-minütigen Debatte in namentlichen Abstimmungungen über den Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD zur „Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch“ (Drucksache 19/7693) abgestimmt. Zudem gab es weitere Gesetzentwürfe der Opposition sowie je ein Antrag von Bündnis 90/Die Grünen und Linken zum Thema kostenlose Abgabe von Verhütungsmitteln.

In der zweiten und dritten Lesung votierten 371 Abgeordnete für den Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD, 277 stimmten dagegegen, vier enthielten sich.

Ein Entwurf der Fraktion Die Linke eines „Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches – Aufhebung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche“ (Drucksache 19/93) sowie ein Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen zur „Änderung des Strafgesetzbuches – Aufhebung von Paragraf 219a StGB“ (Drucksache 19/630) wurden mit großer Mehrheit abgelehnt. Ebenso wurde ein Antrag der FDP-Fraktion, den Paragrafen 219a unverzüglich zu streichen und Informationen über Schwangerschaftsabbrüche zuzulassen (Drucksache 19/6425) mit der Mehrheit von CDU/CSU, SPD, AfD gegen die Stimmen der Linksfraktion, FDP und Grünen zurückgewiesen. Auch die Anträge bezüglich kostenloser Abgabe von Verhütungsmitteln wurden abgelehnt. Grundlage für die Abstimmungen waren Beschlussempfehlungen des Ausschusses für Gesundheit sowie Recht und Verbraucherschutz.

Mit diesen Bundestagsbeschlüssen dürfte die Debatte über eine Aufhebung des Werbeverbots für Abtreibungen vorerst abgeschlossen sein.

» Mehr zur Bundestagsabstimmung am 21.02.19 über ein Werbeverbot für Abtreibungen inklusive aller Drucksachen, Videoaufzeichnung und Plenarprotokoll


19.02.19: Expertenanhörung zum Werbeverbot für Abtreibungen und anstehende endgültige Bundestagsabstimmung

Am 18. Februar 2019 veranstaltete der Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages eine öffentliche Anhörung zum Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch (Drucksache 19/7693).

Unter der Leitung des Ausschussvorsitzenden Stephan Brandner (AfD) stellten sich acht Rechts- und Sozialwissenschaftler, Juristen und Ärzte zweieinhalb Stunden lang den Fragen der Abgeordneten. Insgesamt sahen die geladenen Sachverständigen den Gesetzentwurf überwiegend kritisch. Es war bereits die zweite Anhörung zum Thema.

» Mehr zur Experten-Anhörung zum Werbeverbot für Abtreibungen auf der Webseite des Bundestages

Am 21.02.19 soll die endgültige Abstimmung im Plenum des Bundestages über die wortgleichen Gesetzentwürfe von CDU/CSU und SPD (19/7834) und der Bundesregierung (19/7693) zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch folgen. Dazu sind drei namentliche Abstimmungen vorgesehen.


13.02.19: Erste Lesung des CDU/CSU-SPD Gesetzentwurfs zum Werbeverbot für Abtreibungen am 15.02.19 im Bundestag

Am Freitag, 15. Februar 2019, wird der Deutsche Bundestag in erster Lesung den von CDU/CSU und SPD vorgelegten Gesetzentwurf zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch (Drucksache 19/7639) erörtern. Hierfür sind 45 Minuten vorgesehen. Anschließend soll das Papier zur federführenden Beratung an den Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz überwiesen werden. Zudem geht es auch um weitere vorliegende Initiativen der Opposition.

Mehr zur Debatte auf der Webseite des Deutschen Bundestages inkl. aller Dokumente


08.02.19 Kommentar: „Frauengesundheit nach Abtreibung? Ist anscheinend egal!“

P. CullenBefürworter einer liberalen Abtreibungspraxis wollen lieber wissenschaftliche Daten zu den Spätfolgen der Abtreibung nicht erheben als mit den Konsequenzen dieser Daten umgehen zu müssen.
Gastkommentar von Prof. Paul Cullen auf www.kath.net am 08.02.19

Münster (kath.net/pl) Am 1. Februar erschien auf der Webseite der Zeitschrift Focus ein Artikel mit folgender Überschrift: „SPD, Grüne und Linke protestieren. Entsetzen über Abtreibungs-Studie: ‚Es ist Wahnsinn, so etwas zu tun‘.“ Was war passiert, um so viel „Entsetzen“ bei den Parteien des linken Spektrums auszulösen? Es geht um die aktuelle Debatte um das Werbeverbot für Abtreibungen.

» Zum Kommentar zur Debatte um geplante Studie zum Post-Abortion-Syndrom


06.02.19: Debatte um Paragraf 219a: Bundeskabinett verabschiedet Gesetzentwurf zum Werbeverbot für Abtreibungen

Vergangene Woche haben sich die Ministerien auf einen Gesetzentwurf für eine Reform des Werbeverbots für Abtreibungen geeinigt. Lebensrechtsorganisationen kritisierten das Papier scharf. Am 06.02.19 hat nun das Bundeskabinett den umstrittenen „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch“ verabschiedet.

Schwangere in Konfliktlagen sollen demnach künftig einfacher an Informationen über einen Schwangerschaftsabbruch gelangen. Zudem sollen Ärzte und Einrichtungen, die Abtreibungen durchführen, darüber informieren dürfen.

Mehr zum verabschiedeten Gesetzentwurf zum Werbeverbot für Abtreibungen


PM 29.01.19: Ärzte für das Leben: Referentenentwurf der Bundesregierung zur Reform des §219a StGB (Werbeverbot für Abtreibungen) gefährdet die gesundheitliche Versorgung von ungewollt schwangeren Frauen

Logo Ärzte für das Leben e.V.Diese Woche hat die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf zu §219a StGB vorgelegt. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass „Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser und Einrichtungen zukünftig … öffentlich ohne Risiko der Strafverfolgung darüber informieren [dürfen], dass die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen.“

Darüber hinaus dürfen diese Ärzte und Einrichtungen „durch Verlinkung in ihrem Internetauftritt auf … Informationsangebote neutraler Stellen“ aufmerksam machen. Mit „Informationsangebote neutraler Stellen“ sind Listen von Ärzten und Einrichtungen gemeint, die Abtreibungen vornehmen einschließlich einer Beschreibung der jeweils verwendeten Methode. Diese sollen von der Bundesärztekammer und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geführt werden.

„Dieser Entwurf ist nichts anders als eine scheinheilige Mogelpackung, die Werbung für Abtreibung durch die Hintertür erlaubt“, sagte heute Prof. Paul Cullen, Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“ in Münster.

Zur ÄfdL-Pressemitteilung zum Referentenentwurf zur Reform von §219a StGB


23.01.19: Nachruf auf Frau Dr. med. Dr. theol. h.c. Maria-Elisabeth Overdick-Gulden (1931-2019), Dame des Silvesterordens, Internistin, Kämpferin für den Lebensschutz

Dr. med. Dr. theol. h. c. Maria-Elisabeth Overdick-Gulden 1931 - 2019Am 14.01.19 starb im Alter von 87 Jahren Frau Dr. med. Dr. theol. h.c. Maria-Elisabeth Overdick-Gulden.

Sie gehörte zum Urgestein der Lebensrechtsbewegung in Deutschland und war ein leuchtendes Beispiel für uns alle, die wir heute in diesem Feld tätig sind.

Ein Nachruf von Paul Cullen, Erster Vorsitzender des Vereins „Ärzte für das Leben“.

» Zum Nachruf auf Maria-Elisabeth Overdick-Gulden


10.01.19: Tim im Alter von 21 Jahren gestorben

Todesanzeige zu TimTim, der Junge mit Down-Syndrom und Autismus, der seine eigene Abtreibung vor 21 Jahren überlebte, ist am vergangenen Freitag, 04.01.19, überraschend in Quakenbrück gestorben. Dies teilte die Stiftung „Ja zum Leben“ mit.

Wie die Familie am 08.01.19 der Stiftung mitteilte, sind alle Familienmitglieder sehr traurig, da Adoptivkind Tim noch ohne Vorzeichen auf seinen plötzlichen Tod Weihnachten und Silvester mit den anderen Geschwistern gefeiert hatte.

Mehr zum Tod von Tim



2018

23.12.18: Paragraf 219a: Welche Informationsdefizite?

Der folgende Beitrag aus den Reihen der ÄfdL erschien als Leserbrief in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 20.12.18, S. 25 zur Debatte um Paragraf 219a.

Zum Leserbrief „Paragraf 219a: Welche Informationsdefizite?“


13.12.18, ergänzt am 15.12.18: Bundestags-/Bundesrats-Debatte zu § 219a StGB und lesenswerte Themen-Beiträge

Illustration zur Debatte um §219a Werbeverbot für SchwangerschaftsabbruchIn die Diskussion um eine Aufhebung des Werbeverbot für Abtreibung (§ 219a StGB) kommt wieder Bewegung.

Konkret stand das Thema Abtreibung am 13.12.18 gleich zweimal auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages. Einmal ging es in einer „Aktuellen Stunde“ um das Thema „Forderung der Jungsozialisten nach Abschaffung des Paragrafen 218 des Strafgesetzbuches – Abtreibung bis zum neunten Monaten“.

Am Abend sollte dann über einen FDP-Antrag mit dem Titel „§ 219a StGB unverzüglich streichen – Informationen über Schwangerschaftsabbrüche zulassen“ (Durcksache 19/6425) beraten und namentlich abgestimmt werden. Die Abstimung wurde jedoch mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD gekippt

Einen Tag später, am 14.12.18 ging es im Bundesrat um einen Antrag der Länder Berlin, Hamburg, Thüringen, Brandenburg und Bremen, die darin für eine Aufhebung von § 219a StGB plädieren. Der Antrag wurde zur Fortsetzung an die zuständigen Ausschüsse überwiesen.

Am Abend des 12.12.18 haben zuvor SPD und CDU/CSU einen Kompromiss beim Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche verkündet. Hierzu soll im Januar nun ein Gesetzesvorschlag folgen.

Schließlich gab es in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung noch ein lesenswertes Streitgespäch zwischen der Abtreibungsärztin Kristina Hänel und dem Vorsitzenden der Ärzte für das Leben e.V., Prof. Dr. med. Paul Cullen.

» Mehr im Themenspecial zur Debatte um ein Werbeverbot für Abtreibung


03.12.18: BVL-Kampagnenseite zu § 219a StGB gestartet: „Wir fordern sachliche Auseinandersetzung statt Ideologie.“

Banner BVL-Kampagnenseite zu § 219a StGBDer Bundesverband Lebensrecht (BVL) hat am 22.11.18 offiziell die neue Internetseite www.keine-werbung-fuer-abtreibung.de gestartet. Mit der Informationskampagne unterstützt der BVL den Erhalt des § 219a StGB.

» Mehr zum Start der BVL-Kampagnenseite www.keine-werbung-fuer-abtreibung.de


20.10.18: Deutscher Bundestag: Aussprache zum Straftatbestand der Werbung für Schwangerschaftsabbruch

Illustration zur Debatte um §219a Werbeverbot für SchwangerschaftsabbruchBündnis 90/Die Grünen, Die Linke und die FDP machen sich für eine Abschaffung beziehungsweise die Einschränkung des Straftatbestands der „Werbung für den Schwangerschaftsabbruch“ stark. Über die drei Gesetzentwürfe der Fraktionen hat der Bundestag am Donnerstag, 18. Oktober 2018, beraten. Dies teilte der Deutsche Bundestag am selben Tag mit.

» Mehr dazu inkl. aller Drucksachen und dem lesenswerten Plenarprotokoll in der Mitteilung des Bundestages zur Aussprache zum Straftatbestand der Werbung für Schwangerschaftsabbruch

Siehe ergänzend:

Werbeverbot für Abtreibungen bleibt Zankapfel in der Koalition
AERZTEBLATT.DE 19.10.18

Paragraf mit Potenzial
Heftiger Streit über verbotene Werbung für Schwangerschaftsabbrüche
Susanne Kailitz
Wird Paragraf 219a zum „Schicksalsparagrafen für die SPD“? Die Linken-Abgeordnete Cornelia Möhring geht davon aus. In der Debatte am vergangenen Freitag über drei Gesetzentwürfe der Fraktionen von Linken, Grünen und FDP (19/93, 19/630, 19/820) zur Streichung beziehungsweise Änderung des Paragrafen, der Werbung für Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stellt, wurde deutlich, dass das Thema das Potenzial hat, die Koalition zu spalten.
Das Parlament Nr. 43-45 / 22.10.2018

Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche: Literaturauswahl 2017 – 2018
Bibliothek-Liste des Deutschen Bundestages (7 Seiten)


24.09.18: Marsch für das Leben 2018 in Berlin: „Ein großes Zeichen für die Zukunft!“

Marsch für das Leben 2018 am 22.09. in BerlinMit laut Presseberichten 5500 Teilnehmern erfuhr der Marsch für das Leben, die größte Pro-Life-Demonstration Deutschlands auch am 22.09.18 wieder riesigen Zuspruch und große Aufmerksamkeit.

Bereits im Vorfeld sandten führende Vertreter von Kirchen, Politik und Verbänden Grußworte, darunter der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Bundestag, Volker Kauder, die Deutsche Bischofskonferenz sowie Bischöfe der katholischen und evangelischen Kirche aus der gesamten Republik. Veranstalter war der Bundesverband Lebensrecht (BVL), ein Zusammenschluss von 14 Lebensschutzorganisationen.

Zum Bericht zum Marsch für das Leben 2018


19.09.18: Marsch für das Leben 2018 am 22.09.18 in Berlin: Grußwort von DBK-Vorsitzender Kardinal Marx: Pflicht des Staates zum Schutz menschlichen Lebens

Deutsche BischofskonferenzAm kommenden Samstag, den 22. September 2018, findet erneut der „Marsch für das Leben“ in Berlin statt. Der Bundesverband Lebensrecht e. V. ruft dabei zum Schutz menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod auf.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erinnert in einem am 19.09.18 veröffentlichten Grußwort an die aktuellen politischen Debatten, in denen die Forderung zur Aufhebung des Werbeverbots für Abtreibung genannt wird.

Mehr zum Grußwort des Vorsitzenden der Deutschen Bioschofskonferenz zum Marsch für das Leben 2018


18.09.18: Statistisches Bundesamt: 2,7 Prozent weniger Schwangerschaftsabbrüche im 2. Quartal 2018

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche nahm im zweiten Quartal 2018 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,7 Prozent ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 18.09.18 mitteilte, wurden im zweiten Quartal 2018 rund 25.000 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet.

Mehr in der Destatis-Pressemitteilung zur Zahl der Schwangerschaftsabbrüche im 2. Quartal 2018


20.08.18: Veranstaltungshinweis: „Marsch für das Leben“ in Berlin am 22.09.18 und BVL-Fachtagung am 21.09.18 „Die Macht der Sprache: Lebensrecht und gute Worte“

Marsch für das Leben 2018 am 22.09. in BerlinAm Freitag, 21.09.18 veranstaltet der Bundesverband Lebensrecht (BVL) in Berlin eine Fachtagung zum Thema: „Die Macht der Sprache: Lebensrecht und gute Worte“.

Am Samstag, 22.09.18 startet ab 13 Uhr vor dem Reichstag in Berlin der jährliche Marsch für das Leben. Veranstalter ist ebenfalls der BVL.

Zum Marsch gibt es zahlreiche Mitfahrgelegenheiten sowie davor und danach weitere interessante Veranstaltungen wie das Pro-Life-Wochenende der Jugend für das Leben in Berlin und am Samstagabend ein Forum „Familie ist Zukunft“ zum Thema „§ 219a – und was Frauen wirklich über Abtreibung wissen müssen“.

Ausführliche Informationen zum Programmablauf, den Mitfahrgelegenheiten und den weiteren Veranstaltungen gibt es auf der Webseite zum Marsch für das Leben 2018


16.08.18: Zur Debatte um Werbeverbot für Abtreibungen: Deutschlandfunk-Interview mit Kristina Hänel

Illustration zur Debatte um §219a Werbeverbot für SchwangerschaftsabbruchIm Deutschlandfunk gab es am 14.08.18 ein interessantes und viel zitiertes Interview mit der Ärztin Kristina Hänel, die vor Gericht gegen den § 219a StGB, dem Werbeverbot für Abtreibungen, kämpft. In dem Interview beklagt sie unter anderem einen „Überhang von Websites der Abtreibungsgegner“, vor denen sie Frauen „schützen“ möchte.

Frau Hänel bekräftigte in dem Interview, ihren Fall bis zum Bundesverfassungsgericht zu bringen, um eine Streichung des Werbeverbots für Abtreibungen zu erreichen. Hänel wurde Ende 2017 zu einer Geldstrafe verurteilt, weil sie auf ihrer der Praxiswebseite über die Durchführung von Abtreibungen informiert hatte. Sie ging dagegen in Berufung. Das Berufungsverfahren beginnt am 06.09.18.

Zum ausführlichen Beitrag beim Deutschlandfunk am 14.08.18 inklusive Interview mit Kristina Hänel im Wortlaut.


13.07.18: Statement von Ärzte für das Leben e.V.: Die Wochenzeitung „Die Zeit“ bezeichnet Abtreibung als „Mord“

Am 1. und 2. Juni 2018 nahm Prof. Paul Cullen, erster Vorsitzender des Vereins „Ärzte für das Leben“, an der Akademie Bioethik in Köln teil, die von den Christdemokraten für das Leben, der Jugend für das Leben und der Konrad Adenauer Stiftung organisiert wurde. Während dieser Zeit wurde er von Frau Milena Hassenkamp, einer Reporterin aus dem Politikresort der Wochenzeitung „Die Zeit“ begleitet. Der Bericht von Frau Hassenkamp, im Wesentlichen ein Porträt von Prof. Paul Cullen, ist am 5. Juli erschienen unter dem Titel „Sein Leben für das Leben: Was sind das für Leute, die gegen Abtreibungen kämpfen. Begegnung mit dem Arzt Paul Cullen, für den jeder Schwangerschaftsabbruch Mord ist.“ Der Begriff „Mord“ wurde mehrfach im Artikeltext wiederholt.

Prof. Cullen hat unmittelbar zunächst bei Frau Hassenkamp und dann bei Giovanni di Lorenzo, dem Chefredakteur der „Zeit“ gegen die Verwendung des Begriffs „Mord“ protestiert. Sowohl Frau Hassenkamp als auch der „Zeit“ Resortleiter Politik Bernd Ulrich, der anstelle von Herrn di Lorenzo geantwortet hat, gaben zu, dass der Begriff „Mord“ weder von Cullen noch von einem anderen Teilnehmer auch nur einmal in den Mund genommen wurde, weigerten sich jedoch, diese Täuschung richtigzustellen.

Zum ausführlichen Statement von Ärzte für das Leben e.V. zum Beitrag „Sein Leben für das Leben“ in der Wochenzeitung „Die Zeit“, Ausgabe 28/2018 vom 05.07.18


PM 28.06.18: Ärzte für das Leben e.V.: Anhörung im Bundestag unterstreicht die Notwendigkeit zur Beibehaltung des Werbeverbots für Abtreibungen

Logo Ärzte für das Leben e.V.Die öffentliche Anhörung des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag am Mittwochabend zum Paragrafen 219a StGB zeigte erneut die Notwendigkeit, das Werbeverbot für Abtreibungen aufrechtzuerhalten.

Wie Dr. Michael Kiworr, der den Verein „Ärzte für das Leben“ in der Anhörung vertrat, bemerkte, ist eine Streichung des Paragrafen weder aus der Perspektive der gesetzlichen Abtreibungsregelung geboten noch mit dem von der Verfassung vorgeschriebenen und deshalb vom Gesetzgeber besonders herausgestellten Schutz des ungeborenen Lebens kompatibel.

Mehr in der ÄfdL-Pressemitteilung zur Anhörung im Bundestag zur Beibehaltung des Werbeverbots für Abtreibungen


27.06.18: Öffentliche Anhö­rung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages zum Werbe­verbot für Schwanger­schafts­abbrü­che

Das Verbot der Werbung für Schwangerschaftsabbrüche ist nach Auffassung der FDP, der Linken und von Bündnis 90/Die Grünen überholt und sollte abgeschafft werden. Dazu haben die Fraktionen drei Gesetzentwürfe vorgelegt, die am Mittwoch, 27. Juni 2018, Gegenstand einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz waren und von den Sachverständigen kontrovers diskutiert wurden.

Mehr zur öffentlichen Anhö­rung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages am 27.06.18 zum Werbe­verbot für Schwanger­schafts­abbrü­che, inkl. Drucksachen.


14.06.18: Statistisches Bundesamt: 2,2 % mehr Schwangerschaftsabbrüche im 1. Quartal 2018

Im ersten Quartal 2018 wurden rund 27.200 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Das waren 2,2 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer Presseaussendung vom 13.06.18 mit.

Zur Destatis-Pressemitteilung zu Schwangerschaftsabbrüchen im 1. Quartal 2018


PM 13.05.18: Werbeverbot für Abtreibungen: Ärzte für das Leben e.V. begrüßen Ärztetag-Beschluss zur vollumfänglichen Beibehaltung

Logo Ärzte für das Leben e.V.Münster. Bei dem am 11. Mai 2018 zu Ende gegangenen 121. Deutschen Ärztetag haben sich die Delegierten gegen einen Wegfall oder eine Einschränkung des in § 219a StGB kodifizierten Werbeverbots für Abtreibungen ausgesprochen. „Ärzte für das Leben e.V. begrüßen diese unerwartet klare Positionierung unseres Berufsstands zum Werbeverbot für einen ärztlichen Eingriff, der stets die gezielte Tötung eines Kindes vor seiner Geburt zur Folge hat“, sagte Prof. Dr. Paul Cullen, erster Vorsitzender des Vereins.

Zur vollständigen ÄfdL-Pressemitteilung zum Ärztetag-Beschluss zum Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche


12.05.18: 121. Deutscher Ärztetag zum Schwangerschaftsabbruch: Werbeverbot beibehalten, Beratungs- und Hilfsangebote stärken

Der 121. Deutsche Ärztetag 2018 spricht sich gegen einen Wegfall oder eine Einschränkung des in § 219a StGB kodifizierten Werbeverbotes für Abtreibungen aus. Stattdessen fordert der 121. Deutsche Ärztetag 2018 eine Stärkung der neutralen Information, der individuellen Beratung und der Hilfeleistung für Frauen in Konfliktsituationen. Dies geht aus dem Beschlussprotokoll des Ärztetages hervor. Der 121. Deutsche Ärztetag fand vom 08. bis 11.05.2018 in Erfurt statt.

Weiter zum Beschluss des 21. Deutscher Ärztetag zum Abtreibungs-Werbeverbot


PM 27.04.18: Ärzte für das Leben e.V. zu § 219a StGB: Ernstes Thema Abtreibung wird von rot-grün-geführten Ländern für parteipolitische Zwecke im Bundesrat missbraucht

aefdl-logoMünster. Heute hat sich der Bundesrat erneut mit einem Gesetzentwurf der Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Thüringen zum Werbeverbot für Abtreibung (§ 219a StGB) befasst. Der Gesetzesantrag war bereits am 15. Dezember 2017 im Plenum vorgestellt und zur weiteren Beratung in die Fachausschüsse überwiesen worden. Obwohl diese ihre Beratungen noch nicht abgeschlossen haben, hat Berlin darauf gedrängt, den Entwurf trotzdem jetzt zu behandeln.

„Mit diesem Trick wollen eine Reihe rot-grün regierter Länder das ernste Thema Abtreibung missbrauchen, um von Problemen in den eigenen Parteien abzulenken und die mühsam zusammengezimmerte Regierungskoalition unter Druck zu setzen“, sagte Prof. Dr. med. Paul Cullen, erster Vorsitzender des Vereins „Ärzte für das Leben e.V.“ in Münster.

Zur ÄfdL-Pressemitteilung vom 27.04.18 zur Bundesrats-Debatte über Werbeverbot für Abtreibung (§ 219a StGB)


23.04.18: Bundesrat debattiert am 27.04.18 über Abschaffung von § 219a StGB, Werbeverbot für Abtreibungen

Der Bundesrat befasst sich am 27. April 2018 als Tagesordnungspunkt 5 mit der Frage, ob Ärzte künftig straffrei über Schwangerschaftsabbrüche in ihren Praxen informieren können. Dies fordern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Thüringen in einem Gesetzentwurf zur Abschaffung von § 219a StGB. Er war am 15. Dezember 2017 im Plenum vorgestellt und zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen worden.

Mehr auf der Webseite des Bundesrates unter „Plenum Kompakt“ inkl. Drucksache


19.04.18: Vor 121. Deutschen Ärztetag: Bundesärztekammer-Präsident Montgomery zu Organspende und Werbeverbot für Abtreibungen

Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, Bild (c) BundesärztekammerDer Präsident der Dundesärztekammer, Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, hat im Vorfeld des 21. Deutschen Ärztetag vom 8. bis 11. Mai 2018 in Erfurt bei einer Pressekonferenz eine intensive öffentliche Debatte um das Einwilligungs- oder Widerspruchsverfahren zur Organspende gefordert. Weiters äußerte er sich u.a. zu einem Werbeverbot für Abtreibungen.

Mehr dazu auf Aerzteblatt.de im Beitrag vom 19.04.18

Ergänzend: Ärztepräsident wirbt für Liste mit Abtreibungsärzten, FAZ.NET 19.04.18


17.04.18: Zeitschrift LebensForum Ausgabe 125 vom April 2018 online abrufbar

Titelbild Lebensforum Nr. 125 vom April 2018, Zeitschrift der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.Ab sofort ist Ausgabe 125 (April 2018) der Zeitschrift „LebensForum“ der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. in Kooperation mit Ärzte für das Leben e.V. und Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen e.V. (TCLG) online abrufbar.

Darin geht es als Schwerpunktthema um einen Vorstoß zum Verbot der Leihmutterschaft. Außerdem gibt es ein 8-seitiges Spezial zur Debatte um §219a StGB, dem Werbeverbot für Abtreibungen. Weitere Themen sind u.a. das Klonen, eine historische Rückschau auf den Streit um den Beratungsschein, sowie ein Essay über Menschlichkeit in der Medizin.

PDF Download der Zeitschrift LebensForum Ausgabe 125 im PDF-Format


04.04.18: Beitrag auf Deutschlandfunk Nova: Debatte um §219a: Die Argumente der Abtreibungsgegner

Die Debatte um das Thema Abtreibung und den Paragraphen 219a wird sehr emotional geführt. Ilka Knigge hat sich die Argumente von Abtreibungsgegnern angehört. Dort kommen auch Alexandra Linder vom BVL und Paul Cullen, Vorsitzender der ÄfdL zu Wort.

Zum Beitrag auf Deutschlandfunk Nova vom 04.04.18: Debatte um §219a: Die Argumente der Abtreibungsgegner

Sendungs-Podcast im MP3-Format


PM 14.03.18: Ärzte für das Leben e.V. erfreut über SPD-Entscheidung ihren Antrag auf Streichung des Werbeverbots für Abtreibung zurückzuziehen

Illustration zur Debatte um §219a Werbeverbot für SchwangerschaftsabbruchDer Verein Ärzte für das Leben e.V. zeigte sich erfreut über die gestern bekannt gewordene Entscheidung der SPD, ihren Antrag auf Streichung des Werbeverbots für Abtreibung (§ 219a StGB) zurückzuziehen.

Laut diversen Medienberichten unter Berufung auf Unionsfraktionschef Volker Kauder verzichtet die SPD-Bundestagsfraktion auf einen Antrag zur Streichung des Paragrafen 219a StGB. Union und SPD einigten sich demnach stattdessen darauf, dass die Bundesregierung einen eigenen Vorschlag zu Paragraf 219a erarbeiten soll.

Zur ÄfdL-Pressemitteilung zur SPD-Entscheidung


13.03.18: Brief der Ärzte für das Leben e.V. an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum SPD-Antrag zur Streichung des §219a StGB (Werbeverbot für Abtreibung)

aefdl-logoVorige Woche hat die SPD einen Antrag zur Streichung des § 219a StGB (Werbeverbot für Abtreibung) eingebracht und will ihn mit Hilfe von Stimmen der Opposition durchsetzen. Dies überrascht, denn auf dem vor kurzem gehaltenen Parteitag hat der Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion versichert, dass die Union den Erhalt des Werbeverbots für Abtreibung unbedingt verteidigen will.

Ärzte für das Leben e.V. hat daher am 13.03.18 einen Brief an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion geschrieben.

Zum ausführlichen ÄfdL-Brief an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum SPD-Antrag zur Streichung des §219a StGB


08.03.18: Einladung zur BVL-Fachtagung „Kinder – nur noch qualitätsgeprüft?“ am 14.04.18 in Trier

Plakat zur Woche für das Leben 2018Anlässlich der Eröffnung der Woche für das Leben 2018 zum Thema „Kinderwunsch. Wunschkind. Designerbaby“ lädt der Bundesverband Lebensrecht (BVL) zu einer begleitenden Fachtagung am Samstag, 14.04.2018, nach Trier ein. Das Thema der Tagung ist „Kinder – nur noch qualitätsgeprüft?“.

Ab sofort ist das Tagungsprogramm online. Eine Anmeldung ist erforderlich und möglichst bis 06.04.18 erbeten.

PDF Zum ausführlichen Programm zur Fachtagung „Kinder – nur noch qualitätsgeprüft?“ (PDF-Format)

Eine Online-Anmeldung ist möglich unter bv-lebensrecht.de