Ärzte für das Leben e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf diesen Seiten möchten wir Sie über unsere Arbeit informieren und Sie dazu anregen sich mit den verschiedenen bioethischen Themen zu befassen.

Unser Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft ("Spätschwangerschaft"), Grundwissen zu Molekularbiologie, Genetik, Epigenetik, Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation i. S. von "enhancement", - adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, - Hilfen bei Behinderung - Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit contra assistierten Suizid und Euthanasie ("Sterbehilfe") - Hirntod und Organspende - Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Soziologie, Jura, Theologie).

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kultur des Lebens in der medizinischen Praxis und Forschung weiter zu tragen und medizinische Übergriffe auf das Menschenleben abzuwehren. Denn: Es entspricht nicht unserer Natur, unserer Natur nach zu leben, es entspricht vielmehr unserer menschlichen Natur, sich mit unserer Natur auseinander zu setzen.

Mehr dazu ausführlich in der Einführung.
 

Neues

21.02.17: Einladung zur 22. Jahrestagung des Vereins "Ärzte für das Leben" vom 19. bis 21. Mai 2017 in Fulda

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Vom 19. bis 21. Mai 2017 veranstalten Ärzte für das Leben e.V. in Fulda ihre 22. Jahrestagung in Koorperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. im Rahmen des ALfA-Jubiläums: „40 Jahre für das Leben“. Thema ist diesmal: „Folgen der Abtreibung für Betroffene und Angehörige“.

Zum ausführlichen Programm und zur Anmeldung
 


17.02.17: Möglichkeiten und Grenzen vorgeburtlicher genetischer Diagnostik: G-BA bringt Entscheidungshilfe für werdende Eltern auf den Weg

Werdende Eltern sollen künftig besser dabei unterstützt werden, im Rahmen der ärztlichen Schwangerschaftsvorsorge eine informierte Entscheidung darüber zu treffen, welche Untersuchungen auf genetisch bedingte Erkrankungen für sie in Frage kommen. Mit einer entsprechenden Beauftragung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 16.02.17 in Berlin ein solches Informationsangebot auf den Weg gebracht.

Weitere Informationen


11.02.17 Beitrag zur aktuellen Diskussion: „Vorgeburtliche Diagnostik: Schritte auf dem Weg zur Eugenik“
Im Deutschen Ärzteblatt 114(6) vom 10.02.17 gibt es einen sehr lesenswerten Beitrag zum Thema „Vorgeburtliche Diagnostik: Schritte auf dem Weg zur Eugenik“.

Konkret beleuchten die drei Autoren Michael Kiworr, Axel W. Bauer und Paul Cullen die Praxis der Präimplantatiomnsdiagnostik (PID) seit Inkrafttreten des PID-Gesetzes 2011 sowie die nicht invasive pränatale Diagnostik (NIPD).

Hierzu hat im August 2016 der G-BA überraschend ein Verfahren zur Bewertung dieser NIPD eingeleitet, das bei positivem Ausgang zur Übernahme der Kosten des Verfahrens durch die gesetzlichen Krankenkassen führen wird.

Vorgeburtliche Diagnostik: Schritte auf dem Weg zur Eugenik
Kiworr, Michael; Bauer, Axel W.; Cullen, Paul
Deutsches Ärzteblatt 2017; 114(6) vom 10.02.17


08.02.17: Ärzte für das Leben e.V.: „Capio-Kliniken drücken Abtreibungen in der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg durch: Gewissensfreiheit der Ärzte wird faktisch ausgehöhlt“
Logo Ärzte für das Leben e.V.(Münster, 08.02.17) Die mutige Entscheidung des Chefarztes der Geburtshilfe der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg, Dr. Thomas Ulrich Börner sowie des Klinikchefs Dr. Markus Fröhling, aus Gewissensgründen Abtreibungen nur bei Vergewaltigung oder Lebensgefahr der Mutter durchzuführen, hat nach kaum mehr als 24 Stunden zu einer direkten Intervention der Trägergesellschaft geführt. In einer Pressemitteilung am 07. Februar hat der Geschäftsführer der Capio-Kliniken Martin Reitz seine Entscheidung bekannt gegeben, „Abtreibungen nach dem Beratungsmodell … durch andere Fachärzte und/oder Kooperationsärzte“ in Dannenberg erbringen zu lassen. Ärzte für das Leben e.V. kritisierten diese Entscheidung scharf.

Weiter zur ÄfdL-Pressemitteilung vom 08.02.17 zu Abtreibungen in der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik


01.02.17: Ärzte für das Leben zur Euthanasie-Gedenkstunde im Bundestag: „Inklusion statt Selektion für Menschen mit Down Syndrom“
Logo Ärzte für das Leben e.V.Münster 31.01.17. Am 27. Januar 2017 wurde im Deutschen Bundestag in der Gedenkstunde zum Holocaust erstmals an das Schicksal der ca. 300.000 Opfer des Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten erinnert. Der 38-jährige Schauspieler und Synchronsprecher Sebastian Urbanski, welcher das Down Syndrom hat, erinnerte an kranke und behinderte Menschen, die als “Lebensunwerte“ getötet wurden.

Der Verein Ärzte für das Leben e.V. machte vor diesem Hintergrund darauf aufmerksam: So wertvoll und begrüßenswert die wachsende Achtung und Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der heutigen Gesellschaft ist, so sehr muss es zu bedenken geben, dass in mehr als 95% der Schwangerschaften, bei denen eine vorgeburtliche Diagnostik auf ein hohes Risiko für Down Syndrom hinweist, die betroffenen Kinder durch Abtreibung getötet werden. In Deutschland kann sogar bei Hinweis auf Down Syndrom eine Abtreibung bis unmittelbar vor der Geburt vorgenommen werden.

Weiter zur ÄfdL-Pressemitteilung zur Euthanasie-Gedenkstunde im Bundestag

Ergänzende Informationen:

Bundestag erinnert an die Opfer der „Euthanasie“ im NS-Staat
MITTEILUNG Deutscher Bundestag vom 27.01.17 mit allen Reden und Videos zur Veranstaltung


30.01.17: Ärzte für das Leben kritisieren Herstellung von Schwein-Schwangerschaften mit Mensch-Schwein-Mischwesen
Logo Ärzte für das Leben e.V.„Die Veröffentlichung in „Cell“ am 26.01.17 durch die Gruppe um den spanischen Wissenschaftler Juan Carlos Izpisua Belmonte am Salk Institut in Kalifornien, USA über die erstmalige Implantierung von Mensch-Schwein-Mischwesen in die Gebärmütter von Säuen ist ein weiterer Schritt in Richtung der vollständigen Instrumentalisierung des Menschen“, warnte Prof. Paul Cullen vom Verein „Ärzte für das Leben“. „Solche Versuche sind ein klarer Verstoß gegen die Menschenwürde“, sagte Cullen, „die nicht nur die individuelle Würde der jeweiligen Person sondern, wie das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat, auch „die Würde des Menschen als Gattungswesen“ bedeutet.“

Zur Pressemitteilung "Ärzte für das Leben kritisieren Herstellung von Schwein-Schwangerschaften mit Mensch-Schwein-Mischwesen"

Ergänzende Informationen:

Forscher bilden chimäre Embryonen mit menschlichen Anteilen
Palo Alto/La Jolla - Zwei Forschergruppen sind dem Ziel, menschliche Organe in Tieren zu züchten, um sie zu wissenschaftlichen Zwecken oder zur Transplantation zu verwenden, einen Schritt näher gekommen.
AERZTEBLATT.DE 27.01.17


26.01.17 Richtungsweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte: Leihmutterschaft ist Menschenhandel und begründet keine Familie
Das Große Kammergericht stellt klar: elterliche Bande müssen nicht anerkannt werden, wenn eine biologische Verbindung zwischen Eltern und Kind nicht vorliegt. Das Argument des Kindesrechts kann nicht missbraucht werden, um nachträglich die verbotene Prozedur der Leihmutterschaft zu legitimieren. Kein Artikel der Europäischen Menschenrechtskonvention begründet ein "Recht auf ein Kind" für Erwachsene. Dies teilte die "Föderation der katholischen Familienverbände in Europa – FAFCE" in einer Presseaussendung am 25.01.17 mit.

Zum Beitrag "Leihmutterschaft ist Menschenhandel und begründet keine Familie"


2016


27.12.16: Arbeitsbündnis „Kein assistierter Suizid in Deutschland!“ reicht Verfassungsbeschwerde gegen § 217 StGB ein
Das Arbeitsbündnis „Kein assistierter Suizid in Deutschland!“ hat im Dezember 2016 eine Verfassungsbeschwerde gegen den neuen § 217 StGB initiiert und mit Hilfe des renommierten Verfassungsrechtlers Dr. Christoph Partsch aus Berlin eingereicht. Dies teilte das Bündnis am 17.12.16 in einer Presseaussendung mit.

Weiter zur Pressemitteilung des Arbeitsbündnisses vom 17.12.16 (PDF-Format)

Ergänzende Informationen:

Schon ein Dutzend Verfassungs­beschwerden zur Suizidbeihilfe
AERZTEBLATT.DE 19.12.16


18.12.16: Bundesrat billigt Arzneimittelreform mit umstrittener Zulassung fremdnütziger Forschung an Nichteinwilligungsfähigen
Der Bundesrat hat am 16.12.2016 ungeachtet aller Proteste die umfangreiche Reform des Arzneimittelrechts gebilligt. Diese sieht neben Verbesserungen bei der Arzneimittelsicherheit unter anderem auch die umstrittene Möglichkeit vor, fremdnützige Arzneimittelstudien an Demenzkranken vorzunehmen.

Weiter zum Bericht: "Bundesrat billigt Arzneimittelreform mit umstrittener Zulassung fremdnütziger Forschung an Nichteinwilligungsfähigen"


27.10.16: PDF Cullen, Paul: Suizidbeihilfe: Der Arzt als Tötungshelfer?
Aus ETHICA 24 (2016) 3, S. 217 – 231
Interdisziplinäre Zeitschrift für Wissenschaft, Forschung, Lehre und Verhalten
Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Resch Verlag, Innsbruck


PM 16.10.16: Suizidbeihilfe für gesunde lebensmüde Ältere: Ärzte für das Leben e.V. bestürzt über niederländischen Gesetzesvorstoß
Logo Ärzte für das Leben e.V.Der Verein „Ärzte für das Leben“ ist zutiefst bestürzt über Meldungen aus den Niederlanden, dass die dortige Regierung Überlegungen anstellt, Suizidbeihilfe bei „älteren“ gesunden Menschen, die des Lebens überdrüssig sind, zu erlauben.

Weiter zur ÄfdL-Pressemitteilung vom 16.10.16 zur Sterbehilfe-Debatte in den Niederlanden
 


13.10.16: Klares Signal für die Würde des Menschen: Europarat lehnt Leihmutterschaft ab
Die parlamentarische Versammlung des Europarats lehnte in ihrer Sitzung am 11.10.16 in Straßburg einen Antrag ab, der die Leihmutterschaft in Europa etablieren wollte. Hierauf machte die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. in einer Presseaussendung vom 12.10.16 aufmerksam.

Weiter zum Beitrag: Europarat lehnt Leihmutterschaft ab


PM 21.09.16: Ärzte für das Leben zur ersten ärztlichen Tötung eines Minderjährigen auf Verlangen in Belgien: „Schwerkranke Kinder und Jugendliche brauchen unsere Hilfe und unseren Beistand. Niemals dürfen wir Ärzte uns dafür hergeben, sie vorsätzlich zu töten.“
aefdl-logoDer Verein „Ärzte für das Leben“ ist über die Nachricht, dass belgische Kollegen ein unheilbar krankes Kind aktiv getötet haben, zutiefst bestürzt.

Weiter zur ÄfdL-Pressemitteilung vom 21.09.16
 
 


20.09.16: Rückblick / Fazit zum Marsch für das Leben 2016
Banner Marsch für das leben 2016Unter dem Motto „Jeder Mensch ist gleich wertvoll – kein Kind ist unzumutbar“ fand am 17.09.2016 in Berlin der 12. Marsch für das Leben statt. Dabei gab es bewegende Aufrufe und Bekenntnisse. Nachfolgend die Pressemitteilung des Bundesverband Lebensrecht (BVL) mit einem Rückblick und Fazit zum Marsch für das Leben.

Weiter zur BVL-Pressemitteilung vom 19.09.16

Siehe ergänzend: PDF Rede Prof. Paul Cullen, 1.Vorsitzender Ärzte für das Leben e.V. beim Marsch für das Leben, Berlin, 17.09.16


19.09.16: Urteil: Keine Feststellung der Vaterschaft des deutschen Samenspenders für in Kalifornien kryokonservierte Embryonen
Beschluss vom 24. August 2016 - XII ZB 351/15
Der u.a. für Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat sich mit der Frage befasst, ob ein deutscher Samenspender als Vater der mit seinem Sperma gezeugten, in einer kalifornischen Fortpflanzungsklinik in flüssigem Stickstoff eingefrorenen Embryonen festgestellt werden kann.
PRESSEMITTEILUNG Bundesgerichtshof 19.09.16

Siehe ergänzend:

BGH: Vaterschaft für Embryonen kann nicht anerkannt werden
AERZTEBLATT.DE 19.09.16


09.09.16: Bundesverband Lebensrecht lädt zum 12. Marsch für das Leben am 17.09.16 ein
Anschließender ökumenischer Gottesdienst unter der Leitung von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer

Banner Marsch für das leben 2016Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) lädt am Samstag, dem 17. September 2016, zum zwölften Marsch für das Leben nach Berlin ein. Bei dem Schweigemarsch durch die Berliner Innenstadt steht in diesem Jahr das Thema vorgeburtliche Selektion im Fokus.

Weiter zur BVL-Pressemitteilung zum Marsch für das Leben 2016


08.09.16: Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September 2016: Aufklärung über die Risiken von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft
Anläßlich des "Tag des alkoholgeschädigten Kindes" am 09.09.16 stärken Bundesdrogenbeauftragte, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und Verbände der Schwangerenvorsorge gemeinsam die Aufklärung über die Risiken von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft.

Weiter zur Pressemitteilung der BZgA vom 08.09.16


25.08.16 Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Die Beschränkung ärztlicher Zwangsbehandlung auf untergebrachte Betreute ist mit staatlicher Schutzpflicht nicht vereinbar
Es verstößt gegen die Schutzpflicht aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG, dass hilfsbedürftige Menschen, die stationär in einer nicht geschlossenen Einrichtung behandelt werden, sich aber nicht mehr aus eigener Kraft fortbewegen können, nach geltender Rechtslage nicht notfalls auch gegen ihren natürlichen Willen ärztlich behandelt werden dürfen. Dies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit einem am 25.08.16 veröffentlichtem Beschluss entschieden. Der Gesetzgeber habe die festgestellte Schutzlücke unverzüglich zu schließen.

Mehr dazu in der ausführlichen Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts vom 25. August 2016


18.08.16: Nicht-invasive Pränataldiagnostik bei Risikoschwangerschaften: G-BA beginnt Verfahren zur Methodenbewertung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 18.08.16 in Berlin die Einleitung des Bewertungsverfahrens der Nicht-invasiven Pränataldiagnostik (NIPD) zur Bestimmung des Risikos von fetaler Trisomie 13, 18 und 21 mittels molekulargenetischer Tests in den engen Grenzen einer Anwendung bei Risikoschwangerschaften beschlossen. Damit wird das Verfahren eingeleitet, infolge dessen die Untersuchung in den Katalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden kann.

Mehr im Themenspecial der IG Kritische Bioethik zur G-BA Methodenbewertung der nicht-invasiven Pränataldiagnostik bei Risikoschwangerschaften


23.07.16: Impfstofftabelle Deutschland veröffentlicht
Einige Impfstoffe werden hergestellt unter Verwendung von Virenstämmen u./o. Zell-Linien aus abgetriebenen menschlichen Föten. Um sich einen Überblick zu verschaffen, finden Sie nachfolgend eine Tabelle von Impfstoffen zur aktiven Immunisierung (zur Grundimmunisierung und/oder Auffrischimpfung), wo diese gekennzeichnet sind.
(Stand: 06/2016; trotz sorgfältiger Recherche kann keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit übernommen werden)

PDF Impfstoffliste Deutschland (Stand 06/2016)


13.07.16: Leserbrief "NS-„Euthanasie“: Noch nicht überwunden"
Prof. CullenLeserbrief von Prof. Dr. Paul Cullen zum Artikel im Deutschen Ärzteblatt 24/2016: „Damals glaubte man doch den Ärzten“ von Jennifer Meyer-Ueding.

Im Artikel ging es darum, dass zwischen 1941 und 1945 in der „Kinderfachabteilung“ der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg 300 bis 350 Kinder und Jugendliche ermordet wurden. Prof. Cullen warnt vor Parallen in heutigen Debatten über Präimplantationsdiagnostik (PID), nicht-invasive Pränataltests und ärztliche Suizidbeihilfe.

Zum Leserbrief in Deutsches Ärzteblatt 2016; 113(27-28): A-1319 / C-1091 vom 11.07.16 (Dort gibt es auch den zugehörigen Artikel)


26.06.16: Crispr-Cas9 und Co.: Jahrestagung des Deutschen Ethikrates zu Genom-Editierung
Am 22.06.16 veranstaltete der Deutsche Ethikrat seine Jahrestagung zum Thema „Zugriff auf das menschliche Erbgut. Neue Möglichkeiten und ihre ethische Bewertung“. Hierzu waren über 500 Teilnehmer in Berlin zusammengekommen.

Das menschliche Erbgut gezielt zu verändern, ist dank neuer, sogenannter „genomchirurgischer“ Verfahren wie der Crispr-Cas9-Technik in greifbare Nähe gerückt, heißt es in der Pressemitteilung zur Tagung. Fragen, die aus der ethischen Debatte über Gentherapie mittels Virus-Transfer bereits bekannt sind, stellen sich neu: Sollen Eingriffe in die Keimbahn beim menschlichen Embryo verboten bleiben, erlaubt werden, oder sind sie gar geboten? Was gebietet die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen? Muss man Sorge haben, dass die Einfachheit der neuen Verfahren zu einer unkritischen Anwendung der Technik verleitet?

Mehr im Themenspecial der IG Kritische Bioethik Deutschland zur Ethikrat-Jahrestagung zum Genom-Editing.


21.06.16: Vorträge und Präsentationen zur 21. Jahrestagung des Vereins "Ärzte für das Leben" vom 03. bis 04. Juni 2016 in Fulda abrufbar
aefdl-logoVom 03. bis 04. Juni 2016 veranstalteten Ärzte für das Leben e.V. in Fulda ihre 21. Jahrestagung in Koorperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.. Thema war diesmal: „Wie steht es um den Lebensschutz 23 Jahre nach dem Abtreibungsurteil des Bundesverfassungsgerichts?“.

Ab sofort sind diverse Vorträge und Präsentationen der Tagung online abrufbar, zu finden in der Programmübersicht als PDF-Download. Weitere Ergänzungen folgen demnächst.

Zum ausführlichen Programm und den Präsentationen


07.06.16: Ärzte für das Leben e.V.: Zulassung der Präimplantationsdiagnostik in der Schweiz weiterer Schritt in Richtung einer Normalisierung der Selektion
Logo Ärzte für das Leben e.V.Am 5. Juni 2016 haben 62 % der Schweizer Wähler für die Einführung der bislang verbotenen Präimplantationsdiagnostik (PID) gestimmt. Ärzte für das Leben e.V. befürchten einen weiteren Schritt in Richtung einer Normalisierung der Selektion.

Zur Pressemitteilung Ärzte für das Leben e.V.: PID-Zulassung in der Schweiz weiterer Schritt in Richtung einer Normalisierung der Selektion


06.06.16: Ärzte für das Leben e.V.: Herstellung von Mensch-Schwein Mischwesen beunruhigt zutiefst
Logo Ärzte für das Leben e.V.Laut Berichten britischer Medien haben Forscher um Prof. Pablo Ross an der Universität von Kalifornien in Berkeley zum ersten Mal Mensch-Schwein-Mischwesen hergestellt. Ziel ist es, menschliches Gewebe im Schwein für die Transplantationsmedizin heranzuzüchten. Prof. Paul Cullen vom Verein „Ärzte für das Leben“ bezeichnet in einer Pressemitteilung diese Versuche als "zutiefst beunruhigend".

Zur Pressemitteilung vom 06.06.16: Ärzte für das Leben e.V.: Herstellung von Mensch-Schwein Mischwesen beunruhigt zutiefst


04.06.16: Informationsbroschüre mit Aufklärung über medizinische Sachverhalte der verschiedenen, heute üblichen Methoden der Abtreibung
von Dr. Inge Fourier, Frauenärztin und Prof. Dr. med. Paul Cullen, Facharzt für Innere Medizin und Laboratoriumsmedizin, Klinischer Chemiker
Skript einer Online-Fortbildung in Form eines Skype-Vortrages für Medizinstudenten in Giessen am 25. April 2015

PDF Download Informationsbroschüre mit Aufklärung über medizinische Sachverhalte der verschiedenen, heute üblichen Methoden der Abtreibung
9 Seiten, online veröffentlicht am 04.06.16


21.04.16: Einladung zur 21. Jahrestagung des Vereins "Ärzte für das Leben" vom 03. bis 04. Juni 2016 in Fulda
aefdl-logoVom 03. bis 04. Juni 2016 veranstalten Ärzte für das Leben e.V. in Fulda ihre 21. Jahrestagung in Koorperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.. Thema ist diesmal: „Wie steht es um den Lebensschutz 23 Jahre nach dem Abtreibungsurteil des Bundesverfassungsgerichts?“.

Zum ausführlichen Programm und zur Anmeldung


23.03.16: Deutscher Ethikrat empfiehlt gesetzliche Regelung der Spende und Adoption überzähliger Embryonen
Am 22.03.16 veröffentlichte der Deutsche Ethikrat seine Stellungnahme mit Empfehlungen zur gesetzlichen Regelung der Embryospende, Embryoadoption und Übernahme elterlicher Verantwortung. Mehr dazu in der Pressemitteiling des Ethikrates-

Deutscher Ethikrat empfiehlt gesetzliche Regelung der Spende und Adoption überzähliger Embryonen
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Ethikrat 22.03.16


Frühere Beiträge finden Sie unter Neues.
 

Neue Dokumente

Bild DokumenteHier finden Sie die neuesten Dokumente und Texte zu den Themen der Ärzte für das Leben.


PDF Ethikrat-Stellungnahme Hirntod und Entscheidung zur Organspende
189 Seiten, veröffentlicht am 24.02.15


18.12.13: PDF Weihnachtsbrief Ärzte für das Leben 2013
Bericht des Vorstandes über vergangene und geplante Aktivitäten von Ärzte für das Leben e.V.


Resolution des Lebensrecht-Herbstforums am 16.11.2013 in Kassel: Es kann kein "Recht auf Tötung von ungeborenen Kindern" geben


PDF Organtransplantation - Positionspapier 2013
Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD)
80 Seiten, veröffenlicht 21.10.13 (PDF-Format)
 

Aktuelle Bücher / Fachartikel
Titelbild Herausforderung "Mensch". Philosophische, theologische und medizinethische Aspekte.
Renate Brandscheidt / Johannes Brantl / Maria Overdick-Gulden / Werner Schüßler
Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2012. 192 Seiten
Dort Beitrag Maria Overdick-Gulden, S. 89-139.
 
Rezension von Stefan Rehder im Lebensforum

Titelbild Abtreibung – Ein neues Menschenrecht?
Bernward Büchner / Claudia Kaminski / Mechthild Löhr (Hg.)
SINUS-Verlag, Krefeld
192 Seiten, 14,80 €
ISBN: 978-3-88289-811-8

PDF Werbeflyer mit ausführlicher Inhaltsangabe


Titelbild LebensforumSeit kurzem ist die aktuelle Ausgabe Nr. 102 - 2/2012 des Lebensforum der Aktion Lebesnrecht für Alle (ALfA) e.V. vom Juni kostenlos im PDF-Format abrufbar. Titelthema ist diesmal die Debatte um die anonyme Kindsabgabe in Babyklappen. Des Weiteren gibt es einen Beitrag zur geplanten Freigabe der "Pille danach" und zu den Rechercheergebnissen der Nichtregierungsorganisation European Dignity Watch zum Vorwurf, dass die Europäische Union Abtreibungen in Entwicklungsländern fördere. Außerdem enthält die neue Ausgabe eine Nachbetrachtung zur Ethikrat-Tagung zum Thema Hirntod und Organspende, eine kleine Würdigung des Philosophen Robert Spaemann, der sich wie kaum ein anderer seiner Fachrichtung für das Lebensrecht einsetzt, sowie ein Interview mit einem Franziskaner Pater zur Einweihung eines Gedenksteins für ungeborene Kinder in Jerusalem.

Weitere Themen sind u. a. eine Schweizer Volksinitiative, die einen Finanzierungstopp der vorgeburtlicher Kindstötungen durch die Solidargemeinschaft der Krankenversicherten fordert, die Suizidbegleitung als Filmthema, die sogenannte "Nürnberger Erklärung" des 115. Deutschen Ärztetages, in der die Ärzteschaft NS-Opfer um Verzeihung bittet, sowie eine gemeinsame Erklärung von diversen Verbänden zum Welt-Down-Syndrom-Tag 2012. Im Abschlussbeitrag berichtet ein Vater über seine traumatischen Erfahrungen als zwei seiner Kinder durch "selektiven Fetozid" getötet wurden.

Zum Lebensforum Nr. 2/2012 vom Juni 2012


Pränataltest zur Erkennung von Trisomie 21: Warnung vor Automatismus
Bißwanger-Heim, Thomas
Ein neuer Bluttest zur relativ treffsicheren Bestimmung einer Trisomie 21 in der frühen Schwangerschaft kann die Pränataldiagnostik verändern. Ethiker befürchten leichtfertigere Entscheidungen gegen das Kind.
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(14) 06.04.12


Titelbild Vorgeburtliche Medizin zwischen Heilungsauftrag und Selektion
Herausgegeben von Prof.Dr.med. Ingolf Schmid-Tannwald und Dr.med. Maria Overdick-Gulden 2001
(Zwar schon älter, aber nach wie vor aktuell!)

Titelbild
 
Gestern "lebensunwert" - heute "unzumutbar". Wiederholt sich die Geschichte doch?
Herausgegeben von Ingolf Schmid-Tannwald
Zuckschwerdt Verlag, 2. Auflage (August 2000)
200 Seiten, Paperback
Neue Rezensionen

Hier finden Sie die neuesten Rezensionen zu aktuellen themenrelevanten Büchern.

Titelbild Philosophische Anthropologie und der technisch aufgerüstete Mensch
Annäherungen an Strukturprobleme des biologischen Zeitalters
Saage, Richard
Bochum, Verlag Dr. Dieter Winkler 2011, 224 Seiten

Medizinische Prognosen im Horizont eigener Lebensführung
Zur Struktur ethischer Entscheidungsfindungsprozesse am Beispiel der pränatalen genetischen Diagnostik
Brahier, Gabriele
Tübingen, Mohr-Siebeck Verlag 2011, 282 Seiten


Titelbild Warum ich nein zur Organspende gesagt habe – Fakten-Motive-Argumente
Thomas Schumacher
Pneuma-Verlag-München 2013, 184 Seiten

Titelbild Herausforderung "Mensch". Philosophische, theologische und medizinethische Aspekte.
Renate Brandscheidt / Johannes Brantl / Maria Overdick-Gulden / Werner Schüßler
Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2012. 192 Seiten

Titelbild Sie schauen das Antlitz Gottes. Seelsorge nach Fehl- und Totgeburt.
Teresa Loichen (Hg)
Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2012, 172 Seiten

Titelbild Abtreibung – Ein neues Menschenrecht?
Bernward Büchner / Claudia Kaminski / Mechthild Löhr (Hrsg.)
Sinus-Verlag, Krefeld 2012, 192 Seiten

Cover Frauenfeindlich - Wie Frauen zur Ungeborenentötung gedrängt werden
Martina Kempf
Gerhard Hess Verlag, Bad Schussenried 2012, 224 Seiten
 

Cover Schöne neue Welt der Fortpflanzung. Texte zu Schwangerschaft, Geburt und Gendiagnostik
Barbara Katz Rothman
Mabuse-Verlag, Frankfurt a. M. 2012, 198 Seiten
 

Buchcover Lebenslinie – Warum ich keine Abtreibungsklinik mehr leite
Abby Johnson
Sankt-Ulrich-Verlag, Augsburg 2012. 272 Seiten

Buchcover Über das Sterben - Was wir wissen. Was wir tun können. Wie wir uns darauf einstellen,
Gian Domenico Borasio
C.H. Beck, München 2011, 207 Seiten