„Der Arzt soll und darf nichts anderes tun, als Leben erhalten, ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Wert habe oder nicht, dies geht ihn nichts an. Und maßt er sich einmal an, diese Rücksicht in sein Geschäft mit aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate.“

nach Hufeland – Direktor des Coll. med. chirurg., erster Arzt der Charite Berlin u.f.w.

 

Unsere Themen:


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf diesen Seiten möchten wir Sie über unsere Arbeit informieren und Sie dazu anregen sich mit den verschiedenen bioethischen Themen zu befassen. Unser Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft („Spätschwangerschaft“), Grundwissen zu Molekularbiologie, Genetik, Epigenetik, Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation im Sinne von „enhancement“, – adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, – Hilfen bei Behinderung – Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit contra assistierten Suizid und Euthanasie („Sterbehilfe“)Hirntod und Organspende – Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Soziologie, Jura, Theologie).

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kultur des Lebens in der medizinischen Praxis und Forschung weiterzutragen und medizinische Übergriffe auf das Menschenleben abzuwehren. Denn: Es entspricht nicht unserer Natur, unserer Natur nach zu leben, es entspricht vielmehr unserer menschlichen Natur, sich mit unserer Natur auseinanderzusetzen.

Mehr dazu ausführlich unter Über uns.

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Veranstaltungen


Marsch für das Leben am 16.09.23 in Berlin

Am 16.09.2023 findet der jährliche Marsch für das Leben in Berlin statt. Veranstalter ist der Bundesverband Lebensrecht (BVL). Seien Sie dabei!

» Weitere Infos zum Marsch für das Leben 2023


Neues

24.11.22: Umfrage: Wie die Deutschen über das Sterben denken

DHPV-Umfrage SterbenDer Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) legt nach 2012 und 2017 erneut Ergebnisse einer vergleichenden, repräsentativen Bevölkerungsbefragung zum Thema Sterben vor.

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland wünscht sich demnach eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Sterben. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Umfrage „Sterben in Deutschland – Wissen und Einstellungen zum Sterben“, teilte der DHPV in einer Presseaussendung vom 22.11.22 mit.

» Mehr zur DHPV-Umfrage zum Thema Sterben


19.11.22: ZDF-Diskussion „Auf der Couch“: Gibt es ein Recht auf Abtreibung?

ZDF-Diskussion Auf der Couch - Gibt es ein Recht auf Abtreibung?In der ZDF-Mediathek gibt es eine sehenswerte 30-minütige Diskussion zum Thema: „Gibt es ein Recht auf Abtreibung?“. In dem Format „Auf der Couch“ diskutieren Cornelia Kaminski, Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) und Dr. Mithu M. Sanyal mit dem Psychologen Dr. Leon Windscheid über das Recht auf Abtreibung.

Beim Format „Auf der Couch“ wird laut Selbstbeschreibung versucht, bei zwei Menschen mit entgegengesetzten Meinungen unter der Leitung des Psychologen Windscheid mithilfe von Interventionen aus der systemischen Familien- und Paartherapie einen Annäherungsversuch zu starten. 

» Zur Videoaufzeichnung in der ZDF-Mediathek: „Auf der Couch: Gibt es ein Recht auf Abtreibung?“


16.11.22: Jahrbuch 2021 des Deutschen IVF-Registers erschienen mit neuesten Zahlen zur Reproduktionsmedizin

Am 05.11.22 ist das Jahrbuch 2021 des Deutschen IVF-Registers (D·I·R)® erschienen, das detailliert Auskunft über die neusten Zahlen und Fakten zur Reproduktionsmedizin gibt. Hierauf machte das D·I·R® in einer Pressemitteilung vom selben Tag aufmerksam.

Das Jahrbuch enthält Auswertungen zu 128.709 Behandlungszyklen aus 140 Mitgliedszentren für das Jahr 2021 und bietet einen wichtigen Überblick zu den Fortschritten in der Kinderwunschbehandlung. Kontinuierlich werden dazu Behandlungsdaten der Kinderwunschzentren ausgewertet.

» Mehr zu den neuesten Zahlen zur Reproduktionsmedizin


14.11.22: SAPV-Bundesrahmenverträge: Grünes Licht für die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)

haltende HändeZum 01.01.2023 treten die SAPV-Bundesrahmenverträge für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche (BRV) in Kraft. Damit gibt es erstmalig eine bundeseinheitliche Regelung. Dies teilte die Bundesarbeitsgemeinschaft Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (BAG-SAPV) e.V. am 14.11.22 mit.

„Auch wenn es sich bei den nun vorliegenden Bundesrahmenverträgen naturgemäß um einen Kompromiss handelt, sei es doch gelungen, eine Versorgungsstruktur zu erhalten und bundeseinheitlich auszugestalten, welche in besonderer Weise die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen in ihrer häuslichen Umgebung in Würde und unter Beachtung ihrer Autonomie und die Unterstützung deren Angehöriger sicherstellt“, erklärte der Fachverband.

» Mehr zum Inkrafttreten der SAPV-Bundesrahmenverträge zum 01.01.23 auf sterbehilfe-debatte.de


11.11.22: Endgültig: Deutscher Bundestag beschließt umstrittenes Triage-Gesetz

Debatte um Triage-GesetzDer Deutsche Bundestag hat am 10.11.22 in 2. und 3. Lesung mit der Mehrheit fast aller Stimmen der Koalitionsfraktionen eine Änderung des Infektionsschutzgesetz (IfSG) verabschiedet, um damit die sogenannte „Triage-Entscheidung“ des Bundesverfassungsgerichts umzusetzen.

Mit Annahme eines diesbezüglichen Gesetzeswurfes der Bundesregierung soll die bestehende grundgesetzlich verbriefte Schutzpflicht von Menschen mit Behinderungen, die sich aus Artikel 3 Absatz 3 Satz 2 des Grundgesetzes ergibt, umgesetzt werden.

» Mehr zum Bundestagsbeschluss zum Triage-Gesetz


09.11.22: Reproduktionsmedizin: Experten gegen Legalisierung der Eizellspende und Leihmutterschaft

In der Debatte um eine Legalisierung der Eizellspende und der sogenannten Leihmutterschaft stellen sich kritische Stimmen aus der Fachwelt gegen eine weitere Kommerzialisierung der Fruchtbarkeitsmedizin.

Dies berichtete das österreichische Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) am 05.11.22. Hauptargument seien unerforschte Langzeitfolgen, die Gefahr der Ausbeutung sowie gesundheitliche Risiken für die beteiligten Frauen und Kinder. 

Der Beitrag beleuchtet u.a. eine aktuelle diesbezügliche Stellungnahme der Arbeitsgruppe Eizellspende des deutschen Arbeitskreises Frauengesundheit in der Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft sowie weitere Hintergründe zur Debatte.

Weitere Informationen:

Riskante Reproduktionsmedizin: Medizinische Gründe sprechen gegen die Eizellspende
IMABE 05.11.22


07.11.22: Schweiz: Steigende Zahl der Suizidbeihilfe

Flagge SchweizIn der Schweiz ist die Zahl der Selbsttötungen mithilfe Dritter in zehn Jahren um mehr als 350 Prozent gestiegen. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, besonders Frauen. Postiv zu vermelden ist, dass in Zürich private Pflege- und Altenheime nun doch Sterbehilfe-Vereinen den Zutritt verbieten dürfen.

Über diese Entwicklung berichtete ausführlich das österreichische Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) am 06.11.22. Die IMABE-Direktorin Susanne Kummer kritisierte dabei u.a., dass offiziell assistierte Suizide in der Schweiz nicht in die Suizidrate miteinberechnet werden, was zu einer „Verzerrung der Fakten“ führe.

Weitere Informationen:

2.223 Suizide in der Schweiz: Beihilfe zur Selbsttötung führt zu deutlichem Anstieg der Suizidrate
IMABE 06.11.22


02.11.22: Kommentar zur Abtreibungsdebatte: Fiktion und Wirklichkeit

Flagge Pro Life„Im immer schmutziger geführten Kampf für das „Recht auf Abtreibung“ werden Lebensrechtler als Fundamentalisten und Nazis diffamiert und abqualifiziert.“ Mehr dazu in einem lesenswerten Kommentar von Stefan Rehder in der „Tagespost“ vom 27.10.22.

Fiktion und Wirklichkeit
Die Tagespost 27.10.22


29.10.22: Diskussion um neu berufene umstrittene Ökonomin Mazzucato an die Päpstliche Akademie für das Leben

Die Berufung einer umstrittenen Ökonomin an die „Päpstliche Akademie für das Leben“ im Vatikan sorgt unter Lebensrechtlern für Zündstoff. Konkret verkündete das Presseamt des Heiligen Stuhls am 15.10.22 die Berufung der Wirtschaftswissenschaftlerin Mariana Mazzucato vom „University College London“ in die Akademie, zusammen mit 13 anderen neuen Mitgliedern. Mazzucato ist laut Medienberichten eine öffentliche Befürworterin von Abtreibungen.

» Mehr zur Diskussion um die neu berufene umstrittene Ökonomin Mariana Mazzucato an die Päpstliche Akademie für das Leben


26.10.22: Erfolgreicher Kongress „Leben.Würde“ mit über 450 Teilnehmern auf dem Schönblick

Kongress Leben.Würde 2022Vom 21.-23.10.22 veranstaltete der Bundesverband Lebensrecht (BVL) mit Kooperationspartnern in Schwäbisch Gmünd den Kongress „Leben.Würde“ mit über 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

„Seminare und Referate von herausragender Qualität, Themenvielfalt, rege Beteiligung der Teilnehmer, Präsenz vieler Vereine und Institutionen: Der erste Lebensrechtskongress des Bundesverband Lebensrecht (BVL), gleichzeitig der erste Kongress dieser Art im deutschsprachigen Raum, war ein Erfolg“, teilte der BVL in einer Presseaussendung vom 26.10.22 mit.

» Zum ausführlichen Bericht zum Kongress „Leben.Würde“ 2022 in Schwäbisch Gmünd


22.10.22: Bundesärztekammer im Dialog: Suizidprävention vor Suizidhilfe

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus ReinhardtIn Deutschland nehmen sich jedes Jahr etwa 10.000 Menschen das Leben. Die Zahl der Suizidversuche liegt um ein Vielfaches höher.

Vor diesem Hintergrund forderte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt zur Eröffnung der Tagung „BÄK im Dialog“ am 13.10.22, Suizidpräventionsangebote in Deutschland auszubauen, zu strukturieren und enger untereinander zu vernetzen. Dies teilte die BÄK in einer Presseaussendung vom 17.10.22 mit.

» Mehr zur Veranstaltung „Bundesärztekammer im Dialog: Suizidprävention vor Suizidhilfe“


20.10.22: Sachverständigen-Anhörung im Bundestag-Gesundheitssausschuss: Verbände fordern Änderungen an geplanter Triage-Regelung

Debatte um Triage-GesetzAm 19.10.22 veranstaltete der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages eine zweistündige Sachverständigenanhörung zur geplanten Triage-Regelung der Bundesregierung. Dabei wurde die geplante Regelung zwar von Fachverbänden im Grundsatz begrüßt, jedoch fordern die Experten einige Nachbesserungen am Gesetzentwurf, „um die Reform in der Praxis handhabbar zu machen.“

Die berichtete die Pressetelle des Bundestages im Nachgang zur Anhörung. Zu der Anhörung waren mehr als 70 Fachverbände und Einzelsachverständige geladen, die mündlich und schriftlich ihre Positionen zur Triage-Regelung darlegten.

Zuvor gab es bereits am 13.10.22 im Plenum des Deutschen Bundestages die erste Lesung zum Gesetzentwurf. Auch dazu gibt es einen ausführlichen Bericht beim Bundestag unter dem untenstehenden Link im Reiter „1. Lesung“.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Bioethik-Experte Hubert Hüppe, zuständiger Berichterstatter der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU, kritisierte in einer Pressemitteilung: „Die Anhörung hat derart viele Mängel und Schwächen aufgezeigt, dass ein Zurückziehen des Gesetzentwurfes und die Vorlage eines überzeugenden neuen Entwurfes die beste Lösung wäre.“

» Mehr zur gelanten Triage-Regelung im ausführlichen Bericht vom 19.10.22 auf der Webseite des Bundestages inkl. Stellungnahmen und Videoaufzeichnung

Triage-Anhörung bestätigt breite Kritik an Lauterbachs Gesetzentwurf
Pressemitteilung Hubert Hüppe, MdB CDU 20.10.22

Triage-Gesetzentwurf von Minister Lauterbach ist ungenügend
Pressemitteilung Hubert Hüppe, MdB CDU 14.10.22


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