„Der Arzt soll und darf nichts anderes tun, als Leben erhalten, ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Wert habe oder nicht, dies geht ihn nichts an. Und maßt er sich einmal an, diese Rücksicht in sein Geschäft mit aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate.“

nach Hufeland – Direktor des Coll. med. chirurg., erster Arzt der Charite Berlin u.f.w.

 

Unsere Themen:


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf diesen Seiten möchten wir Sie über unsere Arbeit informieren und Sie dazu anregen sich mit den verschiedenen bioethischen Themen zu befassen. Unser Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft („Spätschwangerschaft“), Grundwissen zu Molekularbiologie, Genetik, Epigenetik, Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation im Sinne von „enhancement“, – adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, – Hilfen bei Behinderung – Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit contra assistierten Suizid und Euthanasie („Sterbehilfe“)Hirntod und Organspende – Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Soziologie, Jura, Theologie).

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kultur des Lebens in der medizinischen Praxis und Forschung weiterzutragen und medizinische Übergriffe auf das Menschenleben abzuwehren. Denn: Es entspricht nicht unserer Natur, unserer Natur nach zu leben, es entspricht vielmehr unserer menschlichen Natur, sich mit unserer Natur auseinanderzusetzen.

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Veranstaltungen


Marsch für das Leben 18.09.2021

Am 18.09.2021 veranstaltet der Bundesverband Lebensrecht (BVL) den jährlichen Marsch für das Leben. Seien Sie dabei!

» Infos und Anmeldung zum Marsch für das Leben 2021


Neues

17.09.21: Bericht zur BVL-Fachtagung zum Thema Reproduktionsmedizin

„Großer technischer Aufwand, hohe Belastungen, geringe Baby-Take-Home-Rate“

BVL-Tagung zum Thema Reproduktionsmedizin am 17.09.21 in BerlinDie Fachtagung „Der Mensch als Produkt. Reproduktionsmedizin – Fortschritt oder Irrweg?“ des Bundesverband Lebensrecht e.V. (BVL) am 17.09.21 beschäftigte sich aus theologischer, ethischer und gesetzlicher Perspektive detailliert mit der Reproduktionsmedizin.

Die Online-Fachtagung fand im Vorfeld des Marsches für das Leben am morgigen Samstag, dem 18.09.2021, in Berlin statt.

» Zum Bericht zur BVL-Fachtagung Der Mensch als Produkt. Reproduktionsmedizin – Fortschritt oder Irrweg?“


17.09.2021: Vorstoß gescheitert: Bundesrat lehnt Abschaffung des Abtreibungs-Werbeverbots in § 219a StGB ab

Illustration zur Debatte um § 219a StGB Werbeverbot für SchwangerschaftsabbruchDer Bundesrat hat am 17.09.21 einen Vorstoß zur Abschaffung des Abtreibungs-Werbeverbots in § 219a Strafgesetzbuch abgelehnt. Eine entsprechende Initiative von Berlin, Brandenburg, Hamburg, Thüringen und Bremen fand in der Länderkammer keine absolute Mehrheit. Dies berichtete der Bundesrat in seinem Nachrichtendienst Plenum kompakt.

Die fünf Länder hatten vorgeschlagen, ein Gesetz in den Bundestag einzubringen, um die Strafvorschrift, die zuletzt 2019 nach längerer kontroverser Debatte verändert wurde, gänzlich zu streichen.

Auf der Webseite des Bundesrates gibt es alle Dokumente und Beschlüsse zur Entscheidung. Ein Beitrag in der „Tagespost“ vom 15.09.21 beleuchtet weitere Hintergründe zum Vorstoß inkl. Kritik von Ärzte für das Leben e.V.

Weitere Informationen:

Vorgeschmack auf Rot-Grün-Rot
Die Tagespost 15.09.21

Keine Mehrheit für Abschaffung des Abtreibungs-Werbeverbots
Bundesrat kompakt 17.09.21


15.09.21: 17. Marsch für das Leben und 20 Jahre Bundesverband Lebensrecht

Bundesverband Lebensrecht (BVL)Bereits zum 17. Mal findet am kommenden Samstag, dem 18.09.2021, der Marsch für das Leben in Berlin statt, der 2002 als „1000 Kreuze für das Leben“ begann. Über die Jahre wurde aus dem Bundesverband Lebensrecht eine der wichtigsten Stimmen für das Lebensrecht aller Menschen von der Zeugung bis zum Tod, aktuell mit 15 Mitgliedsvereinen und über 20.000 direkten Mitgliedern. Hierauf macht der BVL in einer Presseaussendung vom 15.09.2021 aufmerksam.

Das traditionelle „Pro Life-Wochenende“ im September wird am Freitag, dem 17.09.2021, mit einer Fachtagung eingeläutet, diesmal zum Thema Reproduktionsmedizin. Die Fachtagung wird auch im Livestream übertragen.

» Mehr zum 17. Marsch für das Leben und 20 Jahre Bundesverband Lebensrecht


14.09.21: Fortpflanzungsmedizin im Visier

P. CullenDie Akademien der Wissenschaften schlagen vor, menschliche Embryonen, die bei der Befruchtung im Reagenzglas nicht in die Gebärmutter eingesetzt werden, für die Forschung freizugeben. Hierzu wurde in der „Tagespost“ am 09.09.21 ein lesenswerten Beitrag von Prof. Paul Cullen, Vorsitzender der Ärzte für das Leben e.V., veröffentlicht.

Das Fazit: Die Argumente, mit denen die Akademien der Wissenschaften die Freigabe in vitro erzeugter Embryonen für die Forschung fordern, sind dürftig. Nicht nur Lebensrechtler lehnen sie ab. Vielleicht eröffnet aber gerade dies neue Kooperations-Konstellationen für die Zukunft.

Fortpflanzungsmedizin: Im Visier
DIE TAGESPOST 09.09.21


12.09.21: Erinnerung: Einladung zum Marsch für das Leben am 18. September 2021 in Berlin

Marsch für das Leben 18.09.2021Am 18. September 2021 gibt es in Berlin wieder den jährlichen „Marsch für das Leben“. Hierzu lädt der Bundesverband Lebensrecht (BVL) alle Interessierten ein und bittet um Anmeldung, um die Organisation zu erleichtern.

» Melden Sie sich jetzt an zum Marsch für das Leben 2021.


10.09.21: Erinnerung: BVL-Fachtagung „Der Mensch als Produkt: Reproduktionsmedizin – Fortschritt oder Irrweg?“ am 17.09.2021 in Berlin

BVL-Fachtagung „Der Mensch als Produkt: Reproduktionsmedizin – Fortschritt oder Irrweg?“ am17.09.2021 in BerlinDer Bundesverband Lebensrecht (BVL) veranstaltet am 17.09.21, am Vortag des „Marsch für das Leben“ in Berlin eine Fachtagung zum Thema „Der Mensch als Produkt: Reproduktionsmedizin – Fortschritt oder Irrweg?“

Es referieren: Prof. Dr. theol. Peter Schallenberg zum Thema „Zwecklos, aber sinnvoll. Menschsein zwischen Geschenk und Produkt“, Mag. Susanne Kummer zu „Ein Kind um jeden Preis? Ethische Fragen der Reproduktionsmedizin“ sowie Prof. Dr. med. Paul Cullen über „Fortpflanzungsmedizin in Deutschland: Ist die Gesetzgebung noch zeitgemäß?“

Die Fachtagung wird auch live übertragen. Den Link zum Livestream erhalten Sie nach erfolgter Anmeldung. Die virtuelle Teilnahme ist kostenfrei.

» Mehr zum Programm und zur Anmeldung zur BVL-Fachtagung am 17.09.21


29.08.2021: Abschluss-Erklärung zum Fachkongress „150 Jahre § 218 Strafgesetzbuch“ fordert Neuregelung von Abtreibungen

Debatte um §218 SchwangerschaftsabbruchVom 27. bis 28. August 2021 fand ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderter Fachkongress mit dem Titel „150 Jahre § 218 Strafgesetzbuch“ als Online-Veranstaltung statt. In einer gemeinsamen Abschlusserklärung forderten die Teilnehmerinnen wie erwartet eine Streichung des § 218 Strafgesetzbuch.

» Zum ausführlichen Beitrag über den Fachkongress zur Abtreibungsregelung


PM 20.08.21: Ärzte für das Leben e.V. zu G-BA-Beschluss zu NIPT: Kassenfinanzierung nicht-invasiver vorgeburtlicher DNA-Tests ist ein schwerer Schlag für die Menschenrechte in Deutschland

Logo Ärzte für das Leben e.V.Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Sitzung am 19. August 2021 die Versicherteninformation zu nicht-invasiven pränatalen Bluttests (NIPT) verabschiedet und in die Mutterschaftsrichtlinien aufgenommen. Damit ist die Finanzierung vorgeburtlicher Bluttests zur Entdeckung chromosomaler Abweichungen durch die Krankenkassen endgültig beschlossen. Ärzte für das Leben e.V. kritisieren dies als einen schweren Schlag für die Menschenrechte in Deutschland.

» Zur ÄfdL-Pressemitteilung zum G-BA-Beschluss zu NIPT


19.08.21: Endgültig: Versicherteninformation zum vorgeburtlichen Bluttest auf Trisomien beschlossen

G-BADer Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 19. August 2021 die Versicherteninformation zum vorgeburtlichen Bluttest auf Trisomien beschlossen. Sie soll als fester Bestandteil der ärztlichen Aufklärung und Beratung von schwangeren Frauen in begründeten Einzelfällen zum Einsatz kommen.

Wie der G-BA in seiner Pressemitteilung zum Beschluss ausführte, sollen die Frauen „möglichst gut informiert gemeinsam mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt darüber entscheiden, ob sie in ihrer individuellen Situation einen nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) auf Trisomien 13, 18 oder 21 durchführen wollen.“

Zeitgleich mit der Versicherteninformation wird auch der bereits 2019 gefasste Beschluss des G-BA in Kraft treten. Der Beschluss stuft den Bluttest auf Trisomien künftig in begründeten Einzelfällen und nach ärztlicher Beratung als neue Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung ein. Voraussichtlich ab Frühjahr 2022 können der Bluttest und die Versicherteninformation eingesetzt werden.

» Mehr zu den G-BA-Versicherteninformationen zu vorgeburtlichen Bluttest auf Trisomien


09.08.21: Nach der Wahl: Drohender Paradigmenwechsel beim Fortpflanzungsmedizinrecht

Am 26.09.21 sind Bundestagswahlen. Vor diesem Hintergrund beleuchtet ein Beitrag auf Domradio.de das aktuelle Fortpflanzungsmedizinrecht und Forderungen nach einer Liberalisierung. Demnach ist je nach Regierungskoalition ein Paradigmenwechsel zu befürchten.

Selbstbestimmungsrecht versus Lebensschutz
Domradio.de 04.08.21


04.08.21: Interessantes Projekt: Einheitliche Flagge für die Lebensschutzbewegung

Flagge Pro LifeÜber 72 Lebensrechtsvereinigungen in den USA und anderen Ländern haben Ende Juli online über eine einheitliche Flagge abgestimmt, die die Anliegen der Bewegung weltweit symbolisieren soll.

Ziel ist es laut einem Bericht des Nachrichtenportals katholisch.de, eine Fahne mit einer ähnlich leichten Wiedererkennbarkeit zu schaffen, wie sie die Regenbogenfahne für die LGBTIQ-Bewegung hat. Doch es regte sich auch interne Kritik über den Umfang der Bedeutung der Flagge, denn sie stellt nur den Lebensschutz am Lebensanfang dar, nicht jedoch am Lebensende.

Ausführliche Hintergründe und Bestellmöglichkeiten der Flagge bietet dazu das „Pro-Life Flag Project“ auf einer eigenen Webseite.

Weitere Informationen:

Abtreibungsgegner haben für einheitliche Flagge abgestimmt
Katholisch.de 30.07.21

Gegenstück zur Regenbogenfahne: Abtreibungsgegner stimmen über einheitliche Flagge ab
Katholisch.de 15.07.21
Anm.: Dort sind die 6 Finalisten-Flaggen zu sehen. Auf der offiziellen Webseite zum Projekt sind diese leider nicht mehr abrufbar.

The Pro-Life Flag
Offizielle Webseite zum Projekt


02.08.21: Warum immer weniger Ärzte Abtreibungen durchführen

Embryo silhouette in FrauenhandIm Deutschlandfunk gab es am 29.07.21 einen lesenswerten Beitrag zur Frage, warum immer weniger Ärztinnen und Ärzte Schwangerschaftsabbrüche vornehmen.

Beleuchtet werden darin auch politische Debatten seit 1992 bis heute zum Thema Abtreibung.

Warum immer weniger Ärzte Abtreibungen durchführen
Deutschlandfunk 29.07.21


24.07.21: Liberalisierung der Embryonenforschung: Neue Richtlinien der International Society for Stem Cell Research

International Society for Stem Cell Research (ISSCR) Guidelines May 2021

Screenshot: International Society for Stem Cell Research (ISSCR) Guidelines May 2021

Die International Society for Stem Cell Research (ISSCR, dt. „Internationale Gesellschaft für Stammzellenforschung“) hat ihre Richtlinien überarbeitet. Dabei gab es eine weitgehende Liberalisierung der sogenannten verbrauchenden Embryonenforschung, berichtete das katolische Nachrichtenportal kath.net am 16.07.21.

Konkret ist demnach die bisher geltende Regelung, wonach Experimente an menschlichen Embryonen nur innerhalb der ersten 14 Tage nach der Befruchtung zulässig sind, entfallen. Außerdem sollen Mischwesen aus Tier und Mensch für die Stammzellenforschung erzeugt werden.

Das Ärzteblatt berichtete bereits am 26.05.21 über die neuen internationalen Leitlinienänderungen.

Ausführliche Informationen:

The ISSCR Releases Updated Guidelines for Stem Cell Research and Clinical Translation
Pressemitteilung ISSCR 26.05.21

Internationale Leitlinie für mehr Freiheit bei Embryonenforschung
Aerzteblatt 26.05.21

Stammzellenforscher wollen Mensch-Tier-Mischwesen erzeugen
kath.net 16.07.21


19.07.21: Wahlprogramme: Wie die Parteien zu Abtreibung stehen

Die katholische „Tagespost“ hat im Rahmen einer sechsteiligen Reihe zur kommenden Bundestagswahl 2021 die Wahlprogramme der im Bundestag vertretenen Parteien zu verschiedenen Themenfeldern durchleuchtet. Im Beitrag vom 10.07.21 geht es um die Positionierung der Parteien zum Lebensschutz.

Auffallend sei laut dem Blatt, dass das Thema Lebensschutz allein bei der CDU/CSU gar nicht vorkommt.

Wie die Parteien zu Abtreibung stehen
Die Tagespost 10.07.21


08.07.21: Forschungsverbund Palliativversorgung in Pandemiezeiten (PallPan) veröffentlicht Nationale Strategie für die Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen

PallPan - Nationale Strategie für die Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen 2021Der Forschungsverbund Palliativversorgung in Pandemiezeiten (PallPan) hat eine „Nationale Strategie für die Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen in Pandemiezeiten“ entwickelt. Sie wurde am 23.06.2021 vorgestellt.

Das Strategiepapier ist die Antwort auf umfassende Studien des PallPan, die bestätigten, dass die Corona-Pandemie in vielen Bereichen zu räumlicher Distanz geführt und menschliche Nähe eingeschränkt hat. Vor allem in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen haben die Betroffenen selbst und ihre Angehörigen dies als sehr schmerzvoll und häufig traumatisierend erlebt.

» Mehr im Themenspecial zur Nationalen Strategie für die Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen in Pandemiezeiten auf sterbehilfe-debatte.de


05.07.21: Bundesgesundheitsminister Spahn regt Debatte um Lebendorganspende an

Bundesgesundheitsminister SpahnNach der abgeschlossenen Debatte um eine Neuregelung der Organspende 2020, die ihn der Ablenung der Widerspruchsregelung mündete, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine gesellschaftliche Diskussion über die Lebendorganspende angestoßen. Hintergrund ist ein vom Bundesgesundheitsministerium digital veranstaltetes Symposium am 29.06.21 zum Thema „Erweiterung des Spenderkreises bei der Lebendorganspende – eine Perspektive für Deutschland?“.

Über die Veranstaltung berichtete ausführlich das Ärzteblatt online am selben Tag.

» Mehr beim Aerzteblatt online, 29.06.21: Debatte um Lebendorganspende angestoßen


03.07.21: Spanien: Staat verlangt Registrierung von Ärzten, die Sterbehilfe ablehnen

SpanienSpanien ist das vierte Land in Europa nach den Beneluxstaaten, in dem Sterbehilfe erlaubt ist. Nun steht die Gewissensfreiheit im Gesundheitsbereich offenbar zunehmend unter Druck.

Wie das österreichsche Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) am 01.07.21 berichtete, müssen sich nun alle Ärzte, die sich nicht an einer „Euthanasie“ beteiligen wollen, in einem eigens vom Staat eingerichteten Register eintragen. Die Regierung argumentiere, dass sich nur so die „Versorgung“ entsprechend organisieren lasse.

» Zum IMABE-Beitrag vom 01.07.21: „Spanien: Staat verlangt Registrierung von Ärzten, die Sterbehilfe ablehnen“


30.06.21: Online-Stream Film „Unplanned“ am 09.07.21 mit anschließendem Expertengespräch

Film Unplanned online am 09.07.21In Zusammenarbeit mit der jungen Lebensrechtsorganisation „Sundays for Life“ gibt es eine exklusive und kostenlose Online-Ausstrahlung des Films „Unplanned“ am

Freitag, den 9. Juli 2021, um 19:45 Uhr

Nach der Vorstellung haben die Zuschauer die Gelegenheit, in einem Online-Chat Fragen rund um das Thema Abtreibung an Prof. Dr. med. Paul Cullen, Vorsitzender Ärzte für das Leben e.V., zu stellen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: sundaysforlife.org/unplanned


PM 24.06.21: Matic-Bericht im EU-Parlament angenommen: Ärzte für das Leben e.V. erwarten weitere Aushöhlung des Lebensrechts in Europa

Logo Ärzte für das Leben e.V.Am Nachmittag des 24. Juni 2021 wurde der Bericht „Über die Lage im Hinblick auf die sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte in der EU im Zusammenhang mit der Gesundheit von Frauen“ des kroatischen Sozialisten Predrag Fred Matic mit einer klaren Mehrheit von 378 zu 255 Stimmen und 42 Enthaltungen vom Europäischen Parlament angenommen.

Prof. Paul Cullen, Vorsitzender der Ärzte für das Leben e.V. erklärte hierzu heute in Münster: „Die Annahme des Matic-Berichts ist ein großer Rückschlag für die Menschenrechte, das Lebensrecht und die ärztliche Gewissensfreiheit in Europa.“

» Zur ÄfdL-Pressemitteilung zur Annahme des Matic-Bericht im EU-Parlament


24.06.21: Ungeachtet aller Proteste: Matic-Bericht im EU-Parlament angenommen

EU-FlaggeDie Abgeordneten des Europaparlaments haben nach einer Debatte am 23.06.21 den umstrittenen sogenannten Matic-Bericht in einer Abstimmung am 24.06.21 mehrheitlich angenommen.

In der angenommenen Entschließung werden die EU-Länder aufgefordert, die „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ und damit verbundene Rechte von Frauen zu schützen und fördern. Dies teilte das EU-Parlament in einer Presseaussendung vom selben Tag mit. Am 23.06.21 hatte der Bundesverband Lebensrecht (BVL) sowie weitere Organisationen in Brüssel im Vorfeld der Debatte gegen den Bericht protestiert.

» Mehr zum Ergebnis der Abstimmung im EU-Parlament am 24.06.2021 über den Matic-Bericht


23.06.21: Stoppt den Matic-Bericht! – Bundesverband Lebensrecht zeigt Präsenz in Brüssel

Bundesverband Lebensrecht (BVL) und andere protestierten am 23.06.2021 in Brüssel gegen den Matic-Bericht

Bundesverband Lebensrecht (BVL) und andere protestierten am 23.06.2021 in Brüssel gegen den Matic-Bericht

Vertreter des Bundesverbands Lebensrecht (BVL) waren am 23.06.2021 in Brüssel, um mit Abgeordneten des EU-Parlaments über den sogenannten Matic-Bericht zu sprechen. Über diesen Bericht, der sich mit den sexuellen und reproduktiven Rechten und sexueller und reproduktiver Gesundheit von Frauen beschäftigt, soll nach einer Debatte morgen abgestimmt werden. Dies teilte der BVL in einer Presseaussendung mit.

Auf der Veranstaltung waren unter anderem auch der internationale Lebensrechtsverband One of Us, die Ärzte für das Leben e.V. und Kaleb e.V. vertreten.

» Mehr zum BVL-Protest am 23.06.21 in Brüssel gegen den Matic-Bericht


17.06.21: Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) gegen Matic-Bericht

Positionspapier Sekretariat der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) zum Matic-Bericht vom 17.06.2021Das Sekretariat der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) hat am 17. Juni 2021 ein Positionspapier zum sogenannten „Matic-Bericht“ veröffentlicht.

Der Matic-Bericht ist ein Resolutionsentwurf zur „Situation der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte in der EU im Rahmen der Gesundheit von Frauen“. Er soll am 23.06.21 in der Plenarsitzung des EU-Parlaments debattiert und ein Tag später zur endgültigen Schlussabstimmung vorgelegt werden.

» Mehr zum Positionspapier der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) zum Matic-Bericht


11.06.21: Aus aktuellem Anlass: 24.03.2021: Corona-Impfstoffe in Deutschland aus ethischer Sicht

Ampullen zum ImpfenDer Verein „Ärzte für das Leben e.V.“ ist nicht gegen eine Corona-Impfung, die einen wichtigen Schritt zur Eindämmung der Pandemie darstellen kann. Wir sehen es jedoch als unsere Aufgabe an, auf die ethische Problematik der in Deutschland zugelassenen bzw. kurz vor der Zulassung stehenden Impfstoffe hinzuweisen im Hinblick auf die Verwendung von Zelllinien aus abgetriebenen Kindern.

» Zum Beitrag: Corona-Impfstoffe in Deutschland aus ethischer Sicht


04.06.21: Kommentar: Ein Angriff auf das Lebensrecht

P. CullenDie Akademien der Wissenschaften schlagen vor, menschliche Embryonen, die bei der Befruchtung im Reagenzglas nicht in die Gebärmutter eingesetzt werden, für die Forschung freizugeben.

Dazu ein Kommentar von Prof. Paul Cullen.

» Zum Kommentar: Ein Angriff auf das Lebensrecht


03.06.21: Veranstaltungshinweis: Assistierter Suizid – Interdisziplinäre Gesprächsreihe zu Fragen eines selbstbestimmten Todes

Symbolbild SterbehilfeDie Juristische Fakultät Ruhr-Universität Bochum veranstaltet im Sommersemester 2021 ab 10. Juni vier Gespräche zum Thema Assistierter Suizid. Darin geht es jeweils um juristische (insbesondere verfassungs- und strafrechtliche) Fragen, theologische (insbesondere sozialethische) und pastorale Fragen sowie medizinethische, palliativmedizinische und pflegerische Fragen. In der vierten Veranstaltung am 22. Juli folgt ein Rechtspolitischer Ausblick.

Die Veranstaltungen finden in digitaler Form als zweistündige Zoom-Webinare statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Sie setzt eine einmalige Anmeldung zu allen vier Terminen voraus, die ausschließlich über den Link und das Ausfüllen des Anmeldeformulars möglich ist.

PDFAusführliches Programm und Anmeldung zur Veranstaltung „Assistierter Suizid – Eine interdisziplinäre Gesprächsreihe zu Fragen eines selbstbestimmten Todes“


30.05.2021 Aktionsaufruf an das Europäische Parlament: Stoppt den Matic-Bericht

EU-FlaggeIm Juni wird das Europäische Parlament über eine Vorlage des Frauenausschusses abstimmen, den sogenannten Matic-Bericht. Dieser Bericht enthält unter anderem die Forderung, Abtreibung als normale Leistung der weiblichen Gesundheitsversorgung zu etablieren. Fast in derselben Form wurde der Bericht als „Estrela-Bericht“ schon 2014 dem Plenum vorgelegt und abgelehnt.

Der Matic-Bericht wurde bereits im zuständigen „Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter“ mit 27 gegen sechs Stimmen angenommen, berichtete die Tagespost am 18.05.21.

Der Bundesverband Lebensrecht hat dazu einen Aktionsaufruf gestartet, um diesen Vorstoß noch zu stoppen. Machen Sie mit und schreiben Sie jetzt Ihren EU-Abgeordneten!

Weitere Informationen:

Abtreibung als Menschenrecht?
Die Tagespost 18.05.21

Aktionsaufruf Bundesverband Lebensrecht (BVL) zum Matic-Bericht


27.05.21: Nein zur Kassenzulassung der nicht-invasiven vorgeburtlichen Diagnostik – Offener Brief an Herrn Prof. Dr. Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)

G-BAVor dem Hintergrund der Debatte um nicht-invasive vorgeburtliche Diagnostik als Kassenleistung und einem Stellungnahmeverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu den Versichterteninformationen haben Ärzte für das Leben e.V. (ÄfdL) am 27.05.21 einen offenen Brief an den Ausschussvorsitzenden versandt.

Darin äußern ÄfdL große Besorgnis über die bevorstehende Krankenkassenzulassung der nicht-invasiven Pränataldiagnostik (NIPT) für die Trisomien 13, 18 und 21. Diese ist aus unserer Sicht mit erheblichen ethischen Problemen behaftet.

Zusammenfassend fordern wir den Gemeinsamen Bundesausschusses eindringlich dazu auf, die NIPT nicht in den Katalog der Kassenleistungen aufzunehmen sondern diese Frage zur weiteren Debatte an den Deutschen Bundestag abzugeben.

PDFOffener Brief an Herrn Prof. Dr. Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA): Nein zur Kassenzulassung der nicht-invasiven vorgeburtlichen Diagnostik

Siehe ergänzend:

01.05.21: Versicherteninformation zum nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) auf Trisomien: G-BA leitet breites Stellungnahmeverfahren ein


26.05.21: Leopoldina und Akademienunion sprechen sich erneut für Änderung des Embryonenschutzes in Deutschland aus

Stellungnahme Leopoldina und Akademieunion Neubewertung des Schutzes von In-vitro-Embryonen in Deutschland 2021Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften fordern in einer gemeinsamen Stellungnahme vom 26.05.21 eine Neubewertung des Embryonenschutzes in Deutschland.

Sie sprechen sich darin dafür aus, die Embryonenforschung „für hochrangige Forschungsziele im Einklang mit internationalen ethischen Standards“ künftig zu ermöglichen und den dafür erforderlichen Rechtsrahmen neu zu diskutieren. Zudem soll Paaren die Embryonenspende für die Forschung erlaubt werden.

» Mehr zur Stellungnahme von Leopoldina und Akademienunion zur Änderung des Embryonenschutzgesetzes


20.05.21: Bundestags-Anhörung am 19.05.21 zu vorgeburtlichen Vaterschaftstests

BabyfüßeAm 19.05.21 gab es eine öffentlichen Anhörung des Bundestags-Ausschusses für Gesundheit zu einem Gesetzentwurf der FDP-Fraktion zur Änderung des Gendiagnostikgesetzes (19/16950). Die Liberalen wollen damit vorgeburtliche Vaterschaftstests mittels nichtinvasiver Diagnostik ermöglichen. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass nach erfolgter Durchführung kein straffreier Schwangerschaftsabbruch allein aufgrund der Identifikation des Vaters vorgenommen wird.

Bei der Anhörung befürwortete die Mehrzahl der Sachverständigen eine reguläre Zulassung vor­geburtlicher Vaterschafts­tests.

Wie es in dem Antrag zum Hintergrund des Vorstoßes heißt, lässt die gegenwärtige Fassung des Gendiagnostikgesetzes (GenDG) derartige Vaterschaftstests nicht zu. Eine Ausnahme bestehe einzig dann, wenn nach ärztlicher Erkenntnis an der Schwangeren eine rechtswidrige Tat nach den §§ 176 bis 178 des Strafgesetzbuches begangen worden ist und dringende Gründe für die Annahme sprechen, dass die Schwangerschaft auf der Tat beruht.

» Zum Bericht zur Anhörung beim Bundestagsgesundheitsausschuss zu einer regulären Zulassung vor­geburtlicher Vaterschafts­tests.
(Dort gibt es auch eine Videoaufzeichung und weitere Dokumente)


14.05.21: Schweiz: Pflegeheime sollen verpflichtet werden, Sterbehilfe-Vereine zuzulassen – Steigende Sterbehilfezahlen in den Niederlande 2020

SchweizIm Schweizer Kanton Graubünden sollen Alters- und Pflegeheime gesetzlich verpflichtet werden, innerhalb ihrer Institutionen Sterbehilfe durch externe Organisationen zuzulassen.

Das sieht ein geplanter Gesetzesartikel der kantonalen Regierung vor, berichtete das österreichische Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) am 04.05.21.

Des Weiteren berichtet das IMABE in dem Beitrag über die steigenden Sterbehilfezahlen in den Niederlande in 2020. Demnach gibt es dort mit 7000 Fällen aktiver Sterbehilfe ein neues Rekordhoch.

Schweiz: Pflegeheime sollen verpflichtet werden, Sterbehilfe-Vereine zuzulassen
IMABE 04.05.21


10.05.2021 Positionspapier: Grüne bestehen auf flächendeckende Versorgung bei Abtreibungen

GrüneImmer weniger Ärztinnen und Ärzte bieten in Deutschland Abtreibungen an. Die Grünen wollen die Versorgung verbessern und u.a. Schwangerschaftsabbrüche kostenlos anbieten, berichtet das Nachrichtenmagazin der Spiegel am 09.05.21 unter Berufung auf ein verabschiedetes Positionspapier.

Darin positionieren sich die Grünen im Wahljahr noch einmal klar zu den sogenannten „reproduktiven Rechten von Frauen“. Langfristig will die Grünen-Fraktion bekanntlich den § 218 im Strafgesetzbuch abschaffen.

Grüne pochen auf flächendeckende Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen
Spiegel 09.05.21


PM 06.05.21: ÄfdL zum Ärztetagsbeschluss zur Suizidhilfe: Deutsche Ärzteschaft gibt Opposition zur ärztlich assistierten Selbsttötung auf

Logo Ärzte für das Leben e.V.Am 5. Mai 2021 folgte der Deutsche Ärztetag dem Wunsch des Bundesverfassungsgerichtsurteil vom 26.02.2020, und beschloss mit großer Mehrheit, den Satz „Sie [Ärztinnen und Ärzte] dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten“, aus der Musterberufsordnung zu streichen.

Ärzte für das Leben e.V. sehen diese Entwicklung mit Sorge und mahnen zur Wachsamkeit.

» Zur ÄfdL-Pressemitteilung zum Ärztetagsbeschluss zur Suizidhilfe


05.05.21: 124. Deutscher Ärztetag hat entschieden: Striktes Verbot der Suizidhilfe aus (Muster-)Berufsordnung gestrichen

124. Ärztetag Beschluss vom 05.05.2021 zu SuizidhilfeDer 124. Deutsche Ärztetag hat am 05.05.2021 in Konsequenz aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von Februar 2020 zum assistierten Suizid die berufsrechtlichen Regelungen für Ärztinnen und Ärzte zur Suizidhilfe geändert. Paragraf 16 Satz 3 der (Muster-)Berufsordnung wird aufgehoben, teilte die Bundesärztekammer (BÄK) mit. Die Aufhebung wurde mit 200 Ja- zu 8 Nein-Stimmen und 8 Enthaltungen beschlossen.

In der (Muster-)Berufsordnung hieß es bislang: „Sie [Ärztinnen und Ärzte] dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.“ Es entspreche ganz überwiegender Auffassung, dass § 16 Satz 3 der (Muster-)Berufsordnung in seiner bisherigen Fassung aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht aufrechterhalten werden könne, begründete das Ärzteparlament seine Entscheidung.

Bei Verbänden wurde der Ärztetagbeschluss zwiespältig aufgenommen.

» Mehr zum Ärztetag-Beschluss: Striktes Verbot der Suizidhilfe aus (Muster-)Berufsordnung gestrichen auf sterbehilfe-debatte.de


03.05.21: Zwei Filme zu Abtreibungsmethoden veröffentlicht

Screenshot Animationsfilm Abtreibung mittels AbsaugmethodeDer Lebensrechtsverein sundaysforlife e.V. hat online zwei sehenswerte Animationsfilme zu den Abtreibungsmethoden veröffentlicht, konkret zur Abtreibungspille und zur Absaugmethode (Vakuumaspiration).

Darin erklärt der Gynäkologe Dr. Johannes Decker anschaulich mittels Zeichentrick-Animation, wie ein Schwangerschaftsabbruch mit diesen beiden Methoden abläuft.

» Mehr in unserer Themenrubrik Fachinformationen zum Schwangerschaftsabbruch, Wissenswertes


01.05.21: Versicherteninformation zum nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) auf Trisomien: G-BA leitet breites Stellungnahmeverfahren ein

G-BADer Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat sich in seiner Sitzung am 15.04.21 darauf verständigt, zur geplanten Versicherteninformation zu nichtinvasiven Pränataltests (NIPT) auf Trisomien 13, 18 oder 21 ein breit angelegtes Stellungnahmeverfahren durchzuführen.

» Mehr zum G-BA-Stellungnahmeverfahren zu den Versicherteninformationen zum nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) auf Trisomien


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