„Der Arzt soll und darf nichts anderes tun, als Leben erhalten, ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Wert habe oder nicht, dies geht ihn nichts an. Und maßt er sich einmal an, diese Rücksicht in sein Geschäft mit aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate.“

nach Hufeland – Direktor des Coll. med. chirurg., erster Arzt der Charite Berlin u.f.w.

 

Unsere Themen:


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf diesen Seiten möchten wir Sie über unsere Arbeit informieren und Sie dazu anregen sich mit den verschiedenen bioethischen Themen zu befassen. Unser Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft („Spätschwangerschaft“), Grundwissen zu Molekularbiologie, Genetik, Epigenetik, Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation im Sinne von „enhancement“, – adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, – Hilfen bei Behinderung – Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit contra assistierten Suizid und Euthanasie („Sterbehilfe“)Hirntod und Organspende – Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Soziologie, Jura, Theologie).

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kultur des Lebens in der medizinischen Praxis und Forschung weiterzutragen und medizinische Übergriffe auf das Menschenleben abzuwehren. Denn: Es entspricht nicht unserer Natur, unserer Natur nach zu leben, es entspricht vielmehr unserer menschlichen Natur, sich mit unserer Natur auseinanderzusetzen.

Mehr dazu ausführlich unter Über uns.

Neues


04.07.19: Richtungsweisendes BGH-Urteil: Freisprüche in zwei Fällen ärztlich assistierter Selbsttötungen bestätigt

BGH-EingangDas Landgericht Hamburg und das Landgericht Berlin haben jeweils einen angeklagten Arzt von dem Vorwurf freigesprochen, sich in den Jahren 2012 bzw. 2013 durch die Unterstützung von Selbsttötungen sowie das Unterlassen von Maßnahmen zur Rettung der bewusstlosen Suizidentinnen wegen Tötungsdelikten und unterlassener Hilfeleistung strafbar gemacht zu haben.

Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) hat die Revisionen der Staatsanwaltschaft in zwei Urteilen vom 3. Juli 2019 verworfen und damit die beiden freisprechenden Urteile bestätigt. Die Landgerichtsurteile sind damit rechtskräftig.

» Mehr zum BGH-Urteil zu Freisprüchen in zwei Fällen ärztlich assistierter Selbsttötungen


02.07.19: Lesenswerter Beitrag: Nur nicht vom Kind reden

Marsch für das Leben 21.09.2019 BerlinAm 02.07.19 erschien in der „Tagespost“ ein sehr lesenswerter Beitrag von Professor Manfred Spieker zum Thema „Der Marsch für das Leben und die Strategien seiner Gegner“.

Darin geht es darum, was die Abtreibungslobby von Lebensrechtlern und ihrem Kampf für eine Kultur des Lebens hält und warum die Kirche gut beraten ist, ihn zu unterstützen.

» Zum Tagespost-Beitrag „Nur nicht vom Kind reden“


PM 26.06.19: Bundestagsdebatte zur Widerspruchsregelung: Ärzte für das Leben e.V. fordern klare Ablehnung

Logo Ärzte für das Leben e.V.In einem Brief vom 24.06.19 appellieren Ärzte für das Leben e.V. (ÄfdL) eindringlich an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages einen Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchsregelung bei Organspende abzulehnen. Hintergrund ist die Erste Lesung im Plenum am 26.06.19 zu zwei Gesetzentwürfen für eine Neuregelung der Organspende.

Zur ÄfdL-Pressemitteilung zur Bundestagsdebatte über die Widerspruchslösung


24.06.19: Bundestags-Debatte am 26.06.19 zur Organspende-Neuregelung – ÄfdL-Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages zur Widerspruchsregelung

Illustration zur Debatte um Einführung der Widerspruchslösung bei OrganspendenAm Mittwoch, den 26.06.19 debattiert der Deutsche Bundestages in erster Lesung über zwei Gesetzentwürfe für eine Neuregelung der Organspende.

Der erste Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und dem stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Karl Lauterbach sieht künftig eine Widerspruchslösung vor. Demnach soll jeder automatisch zum Organspender werden, der dem nicht zu Lebzeiten widersprochen hat.

Als „Alternative“ hat eine interfraktionelle Parlamentariergruppe um die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Annalena Baerbock, sowie die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, einen Gesetzentwurf vorgelegt, der auf eine bewusste und freiwillige Entscheidung der Menschen und deren ausdrückliche Zustimmung zur Organspende setzt.

Im Anschluss an die geplante zweistündige Debatte im Plenum sollen die Vorlagen zur weiteren Beratung an den federführenden Gesundheitsausschuss überwiesen werden.

Vor diesem Hintergrund haben Ärzte für das Leben e.V. am 24.06.19 einen Brief an die Abgeordneten des Bundestages geschrieben. Darin lehnen wir die Einführung der Widerspruchslösung entschieden ab.

Zum Äfdl-Brief an die Bundestagsabgeordneten zur geplanten Widerspruchsregelung bei Organspende

» Mehr zur Bundestags-Debatte am 26.06.19 zur geplanten Einführung der Widerspruchslösung auf der Webseite des Bundestages.


17.06.19: EAPC-Atlas 2019 zur europaweiten Palliativversorgung veröffentlicht: Platz 15 von 49 für Deutschland

Cover EAPC-Atlas 2019Im Rahmen des 16. Weltkongress der European Association for Palliative Care (EAPC) in Berlin wurde der aktuelle „Atlas der Palliativversorgung in Europa“, kurz EAPC-Atlas, vorgestellt. Darauf machte die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin in einer Pressemitteilung vom 14.06.19 aufmerksam.

Im europäischen Durchschnitt weist der EAPC-Atlas 0,8 spezialisierte Palliativdienste/Einrichtungen für je 100.000 erwachsene EinwohnerInnen aus. In Deutschland sind es 1,1 Dienste pro 100.000 Menschen. Vor dem Hintergrund dieser Daten und der EAPC-Empfehlung von zwei Diensten pro 100.000 Menschen erreicht Deutschland im Europavergleich deshalb Platz 15 von 49 Ländern hinsichtlich der Palliativversorgung von Erwachsenen.

» Mehr zum EAPC-Atlas 2019 zur europaweiten Palliativversorgung


10.06.19: Veranstaltungshinweis für 15.06.19 (Schweiz) zur Abtreibungspille

In der Schweiz gibt es am Samstag, 15. Juni 2019 von 11-13 Uhr nahe Basel eine Konferenz zum Thema „Das Gegenmittel zur Abtreibungspille“ – Wenn Frauen nach der Einnahme der Abtreibungspille plötzlich umdenkend.

Veranstalter sind die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind (SHMK) und der Verein Mama

Programm:

11:00 Uhr Referat von Prof. Dr. med. George Delgado, San Diego, Kalifornien/USA.
Das Gegenmittel zur Abtreibungspille. Wenn sich Frauen nach der Einnahme der Abtreibungspille plötzlich anders besinnen.

12:00 Uhr Referat von Rick Smith, Gründer und CEO von «Hope Story», Texas/USA.
Wie Ärzte die Diagnose «Down-Syndrom» den Eltern am besten kommunizieren und wie Erfolgsgeschichten Leben retten können.

PDFProgramm mit Anmeldungshinweis und weiteren Infos im PDF-Format

Bericht „Kind lebt trotz Abtreibung mit der Pille“


08.06.19: Stellungnahme zu Eizellspende, Embryospende, Leihmutterschaft: Nationalakademie Leopoldina und Akademien-Union empfehlen ein zeitgemäßes Fortpflanzungsmedizingesetz

Stellungnahme "Fortpflanzungsmedizin in Deutschland – für eine zeitgemäße Gesetzgebung"Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften streben eine umfassende Neuregelung zur Fortpflanzungsmedizin in Deutschland an.

In einer am 04.06.19 veröffentlichten Stellungnahme „Fortpflanzungsmedizin in Deutschland – für eine zeitgemäße Gesetzgebung“ sprechen sich die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften deswegen für ein neues Fortpflanzungsmedizingesetz aus. Bislang gibt es nur das Embryonenschutzgesetz von 1990.

» Mehr zum Vorstoß für ein Fortpflanzungsmedizingesetz


PM 03.06.19: Ärzte für das Leben e.V.: Ärztetag-Forderung zur Kassenfinanzierung von Gentests zur Selektion von Down-Syndrom Kindern widerspricht medizinischem Heilungsauftrag

Logo Ärzte für das Leben e.V.Münster – Am 31. Mai teilte die Bundesärztekammer mit, der 122. Ärztetag in Münster habe beschlossen, dass „Bluttests zur vorgeburtlichen Feststellung einer Trisomie … als Kassenleistung verankert sein [sollen] … Die Frage über die Entscheidung, ein behindertes Kind zu gebären und zu pflegen, dürfe nicht vom Geldbeutel der werdenden Eltern abhängig gemacht werden.“ Im Konzert mit vielen anderen gleichlautenden Verlautbarungen aus anderen gesellschaftlichen Kreisen wird dieser Beschluss aus der Ärzteschaft maßgeblich dazu beitragen, dass der sogenannte „Praenatest“ auf Down-Syndrom und anderen seltenen Trisomie in Deutschland bald Routine wird, kritisieren Ärzte für das Leben e.V.

» Zur ÄfdL-Pressemitteilung zur Ärztetag-Forderung zur Kassenfinanzierung von Gentests zur Selektion von Down-Syndrom Kindern


02.06.19: PAL-LIFE – Weißbuch zur weltweiten Förderung der Palliativversorgung veröffentlicht

Päpstliche Akademie für das Leben wirbt für bessere Sterbebegleitung

PAL-LIFE – Weißbuch zur weltweiten Förderung der PalliativversorgungDie Päpstliche Akademie für das Leben mit Sitz in Vatikanstadt hat am 23.05.19 in Berlin das „PAL-LIFE – Weißbuch zur weltweiten Förderung der Palliativversorgung“ vorgestellt. Darin werden die wichtigsten Empfehlungen für alle gesellschaftlichen Gruppen vorgestellt, damit Palliativversorgung weiter entwickelt werden kann.

Das 118-seitige Weißbuch wurde von der Gruppe PAL-LIFE mit Expertinnen und Experten der Palliativversorgung aus der ganzen Welt erarbeitet. Die Expertengruppe wurde von Papst Franziskus ins Leben gerufen und von der Deutschen PalliativStiftung mit initiiert. Dies teilte die Deutsche Bischofskonferenz in einer Presseaussendung mit.

Das Buch versteht sich auch als starkes Signal gegen die Debatte um Suizidbeihilfe.

» Mehr zum PAL-LIFE – Weißbuch zur weltweiten Förderung der Palliativversorgung auf www.sterbehilfe-debatte.de


01.06.19: Bundeszentrale für Politische Bildung beschäftigt sich intensiv mit Abtreibung

Die 20. Ausgabe der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ vom 10.05.2019 der Bundeszentrale für Politische Bildung enthält acht Artikel zum Thema Abtreibung. Obwohl wir mit dem Inhalt dieser Artikel keinesfalls einverstanden sein können, zeigen sie doch, wie virulent diese Frage heute in Deutschland ist. Das 46-seitige Heft kann hier abgerufen werden:

» Zum Themenheft Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 20/2019) zum Thema Abtreibung


30.05.19: Tag der Organspende 2019: Organspende-Kritiker fordern umfassende Aufklärung über Hirntod und Stop der geplanten Widerspruchsregelung

Tag der Organspende 2019Anläßlich des „Tag der Organspende“ 2019 fordert der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation (KAO) e.V. von den Verantwortlichen, die Pläne aufzugeben, eine Widerspruchsregelung in Deutschland einzuführen. Nur wer für sich selbst nach umfassender neutraler Aufklärung einer Organentnahme zugestimmt hat, darf nach Ansicht von KAO als Organspender in Frage kommen, heißt es in ihrer Pressemitteilung vom 29.05.19.

In der Mitteilung berichtet KAO auch ausführlich von einem Kongress der John Paul II Akademie vom 20. bis 21. Mai 2019 in Rom mit führenden Hirntod-Kritikern. Thema war: „Brain Death, A Medicolegal Construct: Scientific & Philosophical Evidence“

» Mehr zur Kritik zum Tag der Organspende und der Tagung zum Hirntod auf organspende-aufklaerung.de


20.05.19: Mensch 2.0: Vorsitzender der Ärzte für das Leben e.V. warnt vor Transhumanismus

P. CullenDer Vorsitzende der Ärzte für das Leben, Professor Dr. med. Paul Cullen, hat eindringlich vor dem Transhumanismus gewarnt. Auf Einladung der „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) und der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) sprach Cullen am 17.05.19 vor knapp 200 Zuhörern im VHS-Forum im Kanzler-Palais gegenüber der Stadtkirche von Fulda.

Der Vortrag mit anschließender Diskussion stand unter dem Titel „Mensch 2.0 – Homo Perfectus? Von Retortenbabys, Mischwesen und Cyborgs“. Hierüber berichtete die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. in ihrem Newsletter vom 20.05.19.

» Zum ausführlichen Bericht


15.05.19: BfArM: Noch keine Erlaubnis zum Erwerb eines tödlich wirkenden Betäubungsmittels zu Suizidzwecken erteilt

Symbolbild SterbehilfeDas Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat nach wie vor noch keine Erlaubnis zum Erwerb eines tödlich wirkenden Betäubungsmittels zum Zweck der Selbsttötung erteilt. Dies teilte die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion am 02.05.19 mit (Drucksache 19/9847).

Demnach seien 91 Anträge abgelehnt worden, wobei die Verfahrensdauer zwischen vier und 18 Monaten gelegen habe. In sieben Fällen stehe eine Entscheidung noch aus.

» Mehr zur Antwort der Bundesregierung zur Anfrage Erlaubnis zum Erwerb eines tödlich wirkenden Betäubungsmittels zu Suizidzwecken auf sterbehilfe-debatte.de


10.05.19: Erinnerung: 24. Jahrestagung des Vereins „Ärzte für das Leben“ vom 17. bis 19. Mai in Fulda

24. Jahrestagung „Ärzte für das Leben“Vom 17. bis 19. Mai 2019 findet in Fulda die 24. Jahrestagung des Vereins „Ärzte für das Leben“ in Kooperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) statt.

Thema ist diesmal: „Transhumanismus und Biomedizin – neue Herausforderungen für den Lebensschutz“. Seit geraumer Zeit ist das Programm online und Interessierte können sich anmelden.

» Zum Programm zur 24. Jahrestagung und zur Anmeldung


08.05.19: Tagungsbericht: Abtreibung als „natürliches Ende“ einer Schwangerschaft ist auch ein großes Geschäft

Am 20. März 2019 organisierte die 1884 gegründete „Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie in Berlin“ eine „wissenschaftliche Sitzung“ zum Thema Abtreibung. Dort war auch Dr. Adam Franke, 2. Vorsitzender der Ärzte für das Leben e.V.

Sein Augenzeugenbericht der Sitzung gewährt einen seltenen Blick in die Innenwelt derer, die Abtreibungen als Teil ihres normalen ärztlichen Geschäfts betrachten. Der sehr lesenswerte Beitrag wurde am 06.05.19 auf „The European – Das Debatten-Magazin“ veröffentlicht.

» Zum Beitrag „Abtreibung als „natürliches Ende“ einer Schwangerschaft ist auch ein großes Geschäft“ auf The European


06.05.19: Fakten für das Leben: Bundesverband Lebensrecht informierte bei Fachtagung zur Woche für das Leben 2019

Woche für das Leben 2019Die Diskussionen um assistierten Suizid oder krankenkassenfinanzierte Bluttests zur vorgeburtlichen Diagnose von Behinderungen zeigen, dass in der Einschätzung dessen, was Menschen im Bereich Lebensanfang und Lebensende tun dürfen, weit auseinandergeht. Ein Grund hierfür liegt in der mangelnden Kenntnis wissenschaftlicher Fakten, zeigen Gespräche und Diskussionsrunden. Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, im Rahmen der Woche für das Leben zu Fachtagungen mit namhaften Referenten einzuladen.

Die diesjährige Fachtagung im Anschluss an den offiziellen Eröffnungsgottesdienst, stand unter dem Motto „Lebensanfang – Lebensende: Fakten für das Leben“.

» Zum Bericht zur BVL-Fachtagung zur Woche für das Leben 2019


04.05.19: „Woche für das Leben” 2019 zum Thema „Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern.“ eröffnet

Woche für das Leben 2019Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Marktkirche in Hannover haben der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am 4. Mai 2019 die bundesweite Aktion Woche für das Leben eröffnet. Sie wird bis zum 11. Mai in katholischen und evangelischen Kirchengemeinden begangen.

Die Woche für das Leben widmet sich in diesem Jahr unter dem Titel „Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern.“ der Suizidprävention und stellt die vielfältigen Beratungsangebote beider Kirchen für suizidgefährdete Menschen und ihre Angehörigen, insbesondere die Telefonseelsorge, in den Mittelpunkt.

» Mehr zur Eröffnung der Woche für das Leben 2019


24.04.19: Debatte um § 219a: Der Faktencheck zum Faktencheck

Am 21.02.19 veröffentlichte SPIEGEL Online unter der Überschrift „Paragraf 219a: Das ist dran an den Aussagen von Abtreibungsgegnern“ einen „Faktencheck“. Darin wurden auch Aussagen der Ärzte für das Leben e.V. „überprüft“.

In der Folge gab es einen Schriftwechsel zwischen Prof. Paul Cullen, 1. Vorsitzender ÄfdL, und Spiegel Online sowie eine ausführliche Replik unter dem Titel „Der Faktencheck zum Faktencheck“ von Prof Cullen. Eine Veröffentlichung der Replik lehnte Spiegel Online ab. Wir veröffentlichen daher hier alle Texte inkl Schriftwechsel, damit sich jeder/jede selbst ein Urteil zur Sache bilden kann.

Darum ging es:

Paragraf 219a: Das ist dran an den Aussagen von Abtreibungsgegnern
Kann ein Fötus in der zwölften Woche Schmerzen empfinden? Sind die Folgen von Abtreibungen auf die Psyche der Frau unerforscht? So lauten gängige Argumente von Abtreibungsgegnern. Der Faktencheck.
Von Irene Berres
SPIEGEL Online 21.02.19

Die Antwort der Ärzte für das Leben e.V.:

Ein Faktencheck zum Faktencheck
Von Paul Cullen, Vorsitzender des Vereins „Ärzte für das Leben“
Kurzversion vom 12.03.19

PDFBriefwechsel zwischen Prof. Cullen und Spiegel Online inkl. 6-seitiger Replik „Der Faktencheck zum Faktencheck“ (Kurzversion)
8 Seiten, PDF-Version

PDFBericht der evangelischen Nachrichtenagentur idea am 01.04.19 zur Spiegel-Diskussion über die Replik


18.04.19: Fachtagung des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) anlässlich der Eröffnung der Woche für das Leben 2019 zum Thema „Lebensanfang – Lebensende: Fakten für das Leben“ am 4. Mai 2019 Hannover

Woche für das Leben 2019Am 4. Mai 2019 veranstaltet der Bundesverband Lebensrecht (BVL) in Hannover anlässlich der Eröffnung der Woche für das Leben 2019 eine Fachtagung zum Thema „Lebensanfang – Lebensende: Fakten für das Leben“

Mit Beiträgen von:

  • Prof. Dr. phil. Thomas Sören Hoffmann – Fernuniversität Hagen/Institut für Philosophie Schwerpunkte Ethik und Philosophie der Neuzeit: Autonomie leben: Über die Grenzen menschlicher Selbstbestimmung.
     
  • PD. Dr. med. Angela Köninger – Universitätsklinikum Essen/Leitende Oberärztin Spezialgebiet Geburtshilfe und Perinatalmedizin: Lebensanfang zur Disposition? Beratung in Pränataler Diagnostik.
     
  • Prof. Dr. phil. Dr. med. habil. Armin Schmidtke – Seniorprofessor der Psychiatrischen Klinik der Universität Würzburg, ehem. Vorsitzender des Nationalen Suizidpräventionsprogramms (NasPro): Autonomie und Selbstbestimmung: Wie dem Suizid begegnen?

» Weitere Informationen und Anmeldung beim BVL

» Infos zur Woche für das Leben 2019


16.04.19: Bundesverfassungsgericht verhandelt über Suizidbeihilfe-Verbot (§ 217 StGB)

Symbolbild SterbehilfeDer Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts verhandelt am 16./17.04.19 in Karlsruhe über sechs Verfassungsbeschwerden gegen ein Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung, § 217 StGB.

Geklagt haben u.a. zwei Sterbehilfe-Vereine mit Sitz in Deutschland und der Schweiz, Schwerkranke, die mittels Beihilfe eines solchen Vereins Suizid begehen wollen, sowie mehrere Ärzte.

» Mehr zur Verhandlung des Bundesverfassungsgericht über ein Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung auf www.sterbehilfe-debatte.de


12.04.19: NIPD-Debatte: Seltsame Bettgenossen

P. CullenBei der geplanten Aufnahme der nicht-invasiven vorgeburtlichen Gentestung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen werden die Argumente der Lebensrechtsbewegung von ungewohnter Seite übernommen.

Gastkommentar von Paul Cullen, Vorsitzender Ärzte für das Leben e.V., erschienen auf kath.net, 12.04.19

» Zum Kommentar zur NIPD-Debatte


11.04.19: Deutscher Bundestag: Orientierungsdebatte über vorgeburtliche genetische Bluttests

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben sich am 11. April 2019 in einer gut zweistündigen Orientierungsdebatte mit dem Thema vorgeburtliche genetische Bluttests, beispielsweise auf Trisomie 21 (Down-Syndrom), befasst. Dabei geht es um die Frage, ob derartige Bluttests künftig als Regelleistung von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen werden können. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das wichtigste Gremium in der Selbstverwaltung des Gesundheitssystems, hat zu dem Test 2016 ein Methodenbewertungsverfahren eröffnet und prüft diese Möglichkeit nun.

Während der offen über Fraktionsgrenzen hinweg geführten Plenardebatte ging es vor allem um ethische Fragestellungen. Denn im Falle des während der Schwangerschaft festgestellten Downsyndroms erfolgt in ca 9 von 10 Fällen eine Abtreibung.

In der kontroversen Debatte machten 38 Abgeordnete in jeweils 3-minütigen Reden teils sehr pesönlich aber auch recht sachlich ihre Standpunkte deutlich. Dabei zeichnete sich eine breite Unterstützung für eine Übernahme nichtinvasiver Pränataldiagnostik in den GKV-Leistungskatalog ab, jedoch begrenzt auf Risikoschwangerschaften.

» Mehr im ausführlichen Bericht zur NIPD-Debatte auf der Webseite des Deutschen Bundestages inkl. Plenarprotokoll

Pränatale Bluttests: Bundestag diskutiert über mehr als nur die Frage der Kassenleistung
AERZTEBLATT.DE 11.04.19

Siehe ergänzend einen sehr lesenswerten Kommentar von Hubert Hüppe, ehemaliger Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und ehemaliger CDU-Bundestagsabgeordneter:

Kein guter Tag für Menschen mit Down Syndrom
Bei Bundestagsdebatte mussten die zahlreichen Menschen mit Down-Syndrom auf der Besuchertribüne anhören, wie darüber diskutiert wurde, dass via Pränatest fast alle Kinder mit Down-Syndrom getötet werden.
Gastkommentar von Hubert Hüppe
KATH.NET 15.04.19


05.04.19: Aktualisierte Liste zu Impfstoffen und Abtreibung abrufbar

In Deutschland weitgehend unbeachtet läuft in den USA und England seit Jahren eine Auseinandersetzung um Impfstoffe, für deren Herstellung Zellen abgetriebener Kinder (Foeten) verwendet werden. Hierzu haben wir umfangreiche Fachinformationen von Frau Dr. med. Leutner bereitgestellt. Dazu gibt es nun eine aktualisierte Impfstoffliste Deutschland (Stand 02/2019) inkl. Kennzeichnung von Impfstoffen, die mit Hilfe humaner fetaler Zellen hergestellt werden.

» Zu den Fachinformationen Impfstoffe und Abtreibung, Impfstoffliste Deutschland und Kennzeichnung von Impfstoffen


PM 04.04.19: Ärzte für das Leben e.V. strikt gegen Widerspruchsregelung bei Organspende

Logo Ärzte für das Leben e.V.Schlechte Konzepte werden durch Penetranz nicht besser: die Widerspruchslösung von Jens Spahn gewinnt durch die Kooptierung von Karl Lauterbach nicht gerade an Glaubwürdigkeit

Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte sprechen sich Ärzte für das Leben e.V. strikt gegen eine Widerspruchsregelung bei Organspende aus.

» Zur ÄfdL-Pressemitteilung zur Widerspruchsregelung bei Organspende


03.04.19: Programm der 24. Jahrestagung des Vereins „Ärzte für das Leben“ vom 17. bis 19. Mai in Fulda online

24. Jahrestagung „Ärzte für das Leben“Vom 17. bis 19. Mai 2019 findet in Fulda die 24. Jahrestagung des Vereins „Ärzte für das Leben“ in Kooperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) statt.

Thema ist diesmal: „Transhumanismus und Biomedizin – neue Herausforderungen für den Lebensschutz“.

Ab sofort ist das Programm online und Interessierte können sich anmelden.

» Zum Programm zur 24. Jahrestagung und zur Anmeldung


02.04.19: Nachruf auf Dr. med. Angelika Pokropp-Hippen, Allgemeinärztin und Psychotherapeutin, Vorstandsmitglied des Vereins „Ärzte für das Leben“

Dr. med Angelika Pokropp-Hippen, 1954 - 2019Wir als „Ärzte für das Leben“ trauern um unsere geschätzte Kollegin und unser Vorstandsmitglied Dr. med. Angelika Pokropp-Hippen aus Münster-Amelsbüren, die am 26. März 2019 nach langem Krebsleiden verstorben ist.

» Zum Nachruf auf Dr. med. Angelika Pokropp-Hippen


01.04.19: Fraktionsübergreifende Eckpunkte für eine verbindliche Entscheidungslösung und Gesetzentwurf zur Widerspruchslösung bei Organspenden vorgelegt

Illustration Gesetzentwurf zur Widerspruchsregelung bei OrganspendenAm 28.03.19 berichteten Spiegel Online sowie am 30.03.19 Bild am Sonntag über einen gemeinsamen Gesetzentwurf von Bundesgesundheistminister Jens Spahn und dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach zur Widerspruchslösung. Der Entwurf wurde nun am 01.04.19 offiziell vorgestellt.

Vor diesem Hintergrund haben am 31.03.19 Abgeordnete um Stephan Pilsinger (CSU), Ulla Schmidt (SPD) und Annalena Baerbock (Bündnis 90 /Die Grünen) ebenfalls Eckpunkte für eine Neuregelung der Organspende vorgestellt. Sie lehenn die Widerspruchregelung vehemt ab und streben zusammen mit weiteren Abgeordneten von Linken, FDP und CDU fraktionsübergreifend eine verbindliche Entscheidungslösung an.

» Mehr zum Eckpunktepapier für eine verbindliche Entscheidungslösung und Gesetzentwurf zur Widerspruchslösung bei Organspenden auf www.organspende-aufklaerung.de


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