Start 2017-10-07T16:00:32+00:00
„Der Arzt soll und darf nichts anderes tun, als Leben erhalten, ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Wert habe oder nicht, dies geht ihn nichts an. Und maßt er sich einmal an, diese Rücksicht in sein Geschäft mit aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate.“

nach Hufeland – Direktor des Coll. med. chirurg., erster Arzt der Charite Berlin u.f.w.

 

Unsere Themen:


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf diesen Seiten möchten wir Sie über unsere Arbeit informieren und Sie dazu anregen sich mit den verschiedenen bioethischen Themen zu befassen. Unser Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft („Spätschwangerschaft“), Grundwissen zu Molekularbiologie, Genetik, Epigenetik, Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation im Sinne von „enhancement“, – adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, – Hilfen bei Behinderung – Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit contra assistierten Suizid und Euthanasie („Sterbehilfe“)Hirntod und Organspende – Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Soziologie, Jura, Theologie).

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kultur des Lebens in der medizinischen Praxis und Forschung weiter zu tragen und medizinische Übergriffe auf das Menschenleben abzuwehren. Denn: Es entspricht nicht unserer Natur, unserer Natur nach zu leben, es entspricht vielmehr unserer menschlichen Natur, sich mit unserer Natur auseinander zu setzen.

Mehr dazu ausführlich unter Über uns.

Neues


07.10.17: Deutscher Hospiz- und Palliativverband (DHPV) veröffentlicht Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zu „Sterben in Deutschland – Wissen und Einstellungen zum Sterben“

DHPV-Bevölkerungsbefragung SterbenDie Mehrheit der Menschen in Deutschland wünscht sich eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Sterben. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Umfrage „Sterben in Deutschland – Wissen und Einstellungen zum Sterben“, die am 06.10.17 veröffentlicht wurde.

Die vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) in Auftrag gegebene repräsentative Bevölkerungsbefragung wollte unter anderem wissen, wo die Menschen sterben möchten, ob sie sich gut genug über Hospiz- und Palliativangebote informiert fühlen, wie sinnvoll sie eine Patientenverfügung finden und an wen sie sich mit ihren Fragen zur Begleitung am Lebensende wenden würden.

Weiter zu den Ergebnissen der DHPV-Befragung zu „Sterben in Deutschland – Wissen und Einstellungen zum Sterben“ auf www.sterbehilfe-debatte.de


29.09.17: Deutscher Ethikrat: Internationaler politischer Diskurs zu Keimbahninterventionen beim Menschen erforderlich

Der Deutsche Ethikrat legte dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung in einer einstimmig verabschiedeten Ad-hoc-Empfehlung am 29.09.17 eindringlich nahe, in der nun beginnenden neuen Legislaturperiode eine internationale Debatte über Keimbahninterventionen beim Menschen anzustoßen, um dafür möglichst bald global verbindliche Regularien zu schaffen.

Mehr zur Ad-Hoc-Empfehlung des Deutschen Ethikrates zur Keimbahnintermention am menschlichen Embryo


19.09.17: Marsch für das Leben 2017: Tausende junge Teilnehmer in Berlin dabei

Marsch für das Leben 2017 in BerlinRund 7.500 Teilnehmer, gute Stimmung und hochkarätige Rednerinnen und Redner aus dem In- und Ausland auf dem Podium. Das ist das Fazit des Bundesverband Lebensrecht (BVL) zum gelungenen und eindrucksvollen „Marsch für das Leben“ am Samstag, 16.09.2017. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: „Die Schwächsten schützen – Selektion und Abtreibung beenden“.

Weiter zum Bericht zum Marsch für das Leben 2017


08.09.17: Statistisches Bundesamt: 2,7 Prozent mehr Schwangerschaftsabbrüche im 2. Quartal 2017

Im zweiten Quartal 2017 wurden rund 25.600 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 07.09.17 mitteilte, waren das 2,7 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um 2,0 Prozent auf 52.200 gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 gestiegen.

Mehr zu den aktuellen Zahlen zu Schwangerschaftsabbrüchen 2017 und eine Kritik der CDL-Bundesvorsitzenden Mechthild Löhr


05.09.17: Überarbeitete Informations- und Protestseite zur Biomedizin-Konvention (Bioethik-Konvention) des Europarates freigeschaltet

Logo InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik DeutschlandIm April vor 20 Jahren, 1997, wurde im Europarat das Menschenrechtsübereinkommen zur Biomedizin verabschiedet. Mit der Konvention begann in Deutschland und über die Grenzen hinaus eine bis heute anhaltende Debatte über die ethischen Fragen im Umgang von Wissenschaft und Forschung mit dem menschlichen Leben. Deutschland hat bis heute wegen des anhaltenden Protestes gegen die umstrittenen Inhalte nicht unterzeichnet.

Vor diesem Hintergrund wurde Ende August 2017 von der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland das völlig überarbeitete Infoportal zur Biomedizinkonvention des Europarates (Bioethik-Konvention) unter www.bioethik-konvention.de freigeschaltet. Damit wurde es zeitgemäß technisch und inhaltlich auf den neuesten Stand gebracht. Das Layout ist nun voll responsive. Es bietet einen umfassenden Überlick über alle Konventionstexte und den Protest dazu, sowie ausführliche Erläuterungen zur Problematik.

Zum Infoportal der IG Kritische Bioethik Deutschland zur Biomedizin-Konvention des Europarates.


05.08.17: Einladung zum „Marsch für das Leben“ 2017 in Berlin und zur BVL-Fachtagung „Bioethik und Menschenwürde“

Marsch für das leben 2017Am 16.09.17 veranstaltet der Bundesverband Lebensrecht (BVL) in Berlin den jährlichen „Marsch für das Leben“. Er steht unter dem Motto „Die Schwächsten schützen – Selektion und Abtreibung beenden“.

Mehr dazu auf der Webseite zum Marsch.

Einen Tag vorher am 15.09.17 veranstaltet der BVL von 14:30 – 18:00 Uhr in Berlin eine Fachtagung zum Thema „Bioethik und Menschenwürde“. Dort gibt es u.a. einen Vortrag von Prof. Dr. med. Paul Cullen, Vorsitzender der Ärzte für das Leben e.V. zum Thema „Machbarkeit und Entfremdung in der Reproduktionsmedizin“

Ausführliches Programm im PDF-Format

Tagungs-Anmeldung beim BVL


04.08.17: Umstrittenes Genom-Editing an Embryonen

US-Forscher haben den Gendefekt einer hypertrophen Kardiomyopathie, einer relativ häufigen angeborenen Störung, die zum plötzlichen Herztod und zur Herzinsuffizienz führen kann, mit der CRISPR/Cas-Methode korrigiert – und die Embryonen dann im Stadium der Blastozyste zerstört. Dies berichtete das Deutsche Ärzteblatt online am 02.08.17. Mehr dazu in den untenstehenden Artikeln, inkl. Reaktionen.

Hypertrophe Kardiomyopathie: Genom-Editing beseitigt Gendefekt in Embryonen
AERZTEBLATT.DE 02.08.17

CRISPR/Cas: Ärzte warnen vor unkontrollierten Eingriffen in die Keimbahn
AERZTEBLATT.DE 03.08.17

Genom-Editing: Internationale Fachgesellschaften mahnen zur Zurückhaltung
Maryland/Bethesda – Eine internationale Gruppe von elf Fachgesellschaften aus dem Bereich der Genetik spricht sich im American Journal of Human Genetics (2017; doi: 10.1016/j.ajhg.2017.06.012) gegen den vorzeitigen Einsatz des Genom-Editing in der Repro-Medizin aus, fordert aber eine verstärkte Forschung im Laborbereich, die mit öffentlichen Mitteln gefördert werden sollte.
AERZTEBLATT.DE 03.08.17

Pressemeldung der CDL zum Nature-Bericht, dass US-Forscher erstmals genetisch veränderte menschliche Embryonen erzeugen
Stellungnahme von Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), vom 03.08.17


09.07.17: Sterbehilfe-Debatte.de: Relaunch von Infoportal zu Palliativmedizin und Hospizarbeit contra Sterbehilfe und Suizidbeihilfe

Logo InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik DeutschlandAm 8. Juli 2017 wurde das völlig überarbeitete Infoportal www.Sterbehilfe-Debatte.de von der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland freigeschaltet. Es bietet umfassende Informationen zum Thema pro menschenwürdige Pflege, Palliativmedizin und Hospizarbeit contra Sterbehilfe und Suizidbeihilfe.

Mehr zum Relaunch des Infoportal www.Sterbehilfe-Debatte.de


30.06.17: Neuer Beitrag: Pränataldiagnostik auf dem Prüfstand. Eine Streitschrift

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Lebensrecht 26 (2017) 1/2017, herausgegeben von der Juristen-Vereinigung Lebensrecht e.V., ist ein lesenswerter Beitrag zur Pränataldiagnostik erschienen. Hier bieten wir den vollständigen Beitrag als Download

PDF-Symbol Pränataldiagnostik auf dem Prüfstand. Eine Streitschrift
Dr. Michael Kiworr, Mannheim / Prof. Dr. Axel W. Bauer, Mannheim / Prof. Dr. Paul Cullen, Münster
Zeitschrift für Lebensrecht 26 (2017) 1/2017, S. 13-19.
(8 Seiten, PDF-Format, 8,8 MB)


06.06.17: Wissenschaft: Einzeln anbieten

Leserbrief von Dr. med. Elisabeth Leutner zum Seite-Eins-Beitrag „Gegen alternative Fakten“ von Michael Schmedt in DÄ 17/2017.
Als „Fake News“ wird die Warnung des britischen Arztes Andrew Wakefield vor der Dreifachimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) bezeichnet, die zu Autismus führen könne.
Deutsches Ärzteblatt 2017; 114(22-23): A-1126 / B-940 / C-920 05.06.17
Anm.: Dort gibt es auch den zugehörigen Artikel zum Brief


02.06.17: Ad-Hoc-Empfehlung veröffentlicht: Ethikrat verneint Anspruch auf staatliche Unterstützung bei Suizid

Der Deutsche Ethikrat empfiehlt in einer am 01.06.17 veröffentlichten Ad-Hoc-Empfehlung, der gebotenen Achtung individueller Entscheidungen über das eigene Lebensende keine staatliche Unterstützungsverpflichtung zur Seite zu stellen. Damit widerspricht der Ethikrat dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 02.03.17.

Mehr in einem Themenspecial der IG Kritische Bioethik Deutschland zur Ad-Hoc-Empfehlung des Ethikrates


PM 23.05.17: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur privaten Einfuhr des Hinrichtungsmittels Pentobarbital für Suizidzwecke wird durch haarsträubende Argumente begründet

aefdl-logoMünster. Vor wenigen Tagen hat das Bundesverwaltungsgericht die Begründung zu dem umstrittenen Urteil vom 2. März 2017 geliefert, das die private Einfuhr von Pentobarbital für Suizidzwecke erlaubt.
„Diese Begründung ist haarsträubend“, sagte heute Prof. Paul Cullen, Vorsitzender des Vereins „Ärzte für das Leben“ in Münster.

Zur ÄfdL-Pressemitteilung zur Begründung des Bundesverwaltungsgerichtsurteils zur Suizidbeihilfe


21.05.17: BR2-Radiobeitrag „Wir haben abgetrieben!“ vom 19.04.2017

Am 19.04.17 gab es auf BR2 in der Sendung „Notizbuch (Nah dran)“ eine Sendung zum Thema: „Wir haben abgetrieben!“ Darin sprechen drei Frauen über ihre schwere Entscheidung und darüber wie sie heute mit dem Schwangerschaftsabbruch umgehen. Zu Wort kommt auch unsere Expertin Frau Dr. med. Angelika Pokropp-Hippen zum Post-Abortion Syndrom.

Weitere Informationen:

Nah dran: Wir haben abgetrieben – Frauen sprechen über ihre schwere Entscheidung
BR2 Sendung „Notizbuch (Nah dran)“, Transkript der Sendung vom 19.04.17

Sendung „Wir haben abgetrieben!“ vom 19.04.17 zum Nachhören in der ARD-Mediathek
Dauer: 25 Min.


09.05.17: DHPV-Broschüre „Spiritualität in der Hospizarbeit“ veröffentlicht

CoverDer Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) hat am 08.05.17 eine lesenswerte Broschüre „Spiritualität in der Hospizarbeit“ veröffentlicht. Die 24-seitige Handreichung ist speziell für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hospiz- und Palliativarbeit und geht den Fragen nach, was Spiritualität sein kann, ob sie jedem Menschen eigen ist und welche Funktion ihr im menschlichen Leben, gerade auch im Sterbeprozess, zukommt.

In der Broschüre wird die Vielfalt spiritueller Vorstellungen, Erfahrungen und religiöser Welten in den Blick genommen und auch Fragen der Interreligiosität bzw. den Umgang mit anderen Kulturen beleuchtet. Des Weiteren geht es darum, wie in der Begleitung ‚Räume‘ geschaffen werden können, in denen sich Spiritualität artikulieren und in denen entdeckt werden kann, was es an Spirituellem im Leben der Begleiteten und in der jeweiligen Biografie gibt. Mit der Broschüre will der Verband „Hemmschwellen senken und Mut machen, sich dem zu stellen, was im eigenen Leben Spiritualität ist, sowie sich einzulassen auf die Spiritualität der zu begleitenden Menschen.“

Zur Broschüre Spiritualität in der Hospizarbeit


05.05.17: Neue Methoden der Selektion – Rasterfahndung beim Leben vor Geburt

Prof. Cullen„Politik und Gesellschaft sind aufgerufen, der Ausweitung der ‚neuen Eugenik‘ zu wehren, solange es noch möglich ist“.
Schriftliche Vorlage der Rede von Prof. Paul Cullen, Erster Vorsitzender des Vereins „Ärzte für das Leben“, bei der Fachtagung des Bundesverbands Lebensrecht zur „Woche für das Leben“, Kassel, 29.04.2017: „Kinderwunsch ist menschlich – Selektion nicht“, dokumentiert auf kath.net.

Zum Beitrag „Neue Methoden der Selektion – Rasterfahndung beim Leben vor Geburt“


03.05.17: Woche für das Leben 2017: „Annehmen statt aussondern“ – Resümee der BVL-Fachtagung am 29.04.2017 in Kassel

BVL-Fachtagung 29.04.2017 zum Thema "Kinderwunsch ist menschlich - Selektion nicht"Die Fachtagung „Kinderwunsch ist menschlich – Selektion nicht“, die der Bundesverband Lebensrecht (BVL) am 29. April im Anschluss an die offizielle Eröffnung der Woche für das Leben 2017 in Kassel veranstaltete, bot Analysen und Antworten auf Fragen, die im vorausgehenden Auftaktgottesdienst von DBK und EKD im Raum standen:

Wie reagiert unsere Gesellschaft darauf, dass moderne Technologien daran arbeiten, möglicherweise behinderte Kinder umfassend aufzuspüren und das Erbgut des Menschen zu manipulieren? Was tun, wenn der „Kinderwunsch“ erst zu „Wunschkindern“ und schließlich zu „Designerbabies“ führt?

Weiter zum Resümee der BVL-Fachtagung am 29.04.2017


29.04.17: Ökumenische Woche für das Leben 2017 bundesweit in Kassel eröffnet

Woche für das Leben 2017Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Martinskirche in Kassel haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, am Samstag, 29. April 2017, die Woche für das Leben eröffnet. Sie findet bundesweit vom 29. April bis 6. Mai 2017 statt.

Zum Bericht zur Eröffnung der Woche für das Leben 2017


08.04.17: Relaunch der Webseite der Ärzte für das Leben e.V.

aefdl-logoAm 08.04.17 wurde unsere neu gestaltete und überarbeitete Webseite freigeschaltet. Nach über 8 Jahren war der Schritt überfällig. Die Seite ist nun zeitgemäß auch für mobile Endgeräte verfügbar.

Im Kern wurden alle Inhalte neu und übersichtlich nach Themen sortiert, konkret in einer Aufteilung unter Fachinformationen. Damit richten wir uns speziell an medizinisches und ärztliches Fachpublikum. Zudem gibt es einen eigenen Pressebereich mit unseren sämtlichen Pressemitteilungen.

Noch fehlende Inhalte in einzelnen Rubriken werden in den nächsten Tagen schrittweise ergänzt. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern auf unseren neuen Seiten.


02.04.17: Woche für das Leben: BVL-Fachtagung „Kinderwunsch ist menschlich – Selektion nicht“ am 29.04.17

BVL-Fachtagung 29.04.2017 zum Thema "Kinderwunsch ist menschlich - Selektion nicht"Anlässlich der Eröffnung der Woche für das Leben 2017, dieses Jahr zum Thema „Kinderwunsch. Wunschkind. Designerbaby“, lädt der Bundesverband Lebensrecht (BVL) zu einer begleitenden Fachtagung am 29.04.17 nach Kassel ein. Thema: „Kinderwunsch ist menschlich – Selektion nicht“

Folgende Beiträge sind vorgesehen:

Prof. Dr. Paul Cullen, Vorsitzender der Ärzte für das Leben:
Neue Methoden der Selektion – Rasterfahndung für das Leben vor der Geburt?

Dr. Susanne van der Velden, Gynäkologin und Kinderwunschexpertin:
Wunschkinder auf natürlichem Weg

Prof. Dr. Ulrich Eibach, Theloge und Klinikseelsorger:
Selbstbestimmung, Zumutbarkeit und neue Eugenik – Vorgeburtliche Diagnostik zwischen Heilauftrag und Selektion

Martin Lohmann, Vorsitzender des Bundesverbands Lebensrecht:
Geschöpf oder Produkt: Was ist der Mensch?

Weitere Informationen und Anmeldung auf der BVL-Webseite


15.03.17: Euthanasie: Damals und heute

Leserbrief von Ulf Runne zum Editorial „NS-Verbrechen: Lebensunwert darf es nicht geben“ von Michael Schmedt in DÄ 05/2017.
Deutsches Ärzteblatt 2017; 114(10): A-480 / B-416 / C-406 10.03.17
Anmerkung: Dort gibt es auch den Link zum darauf bezogenen Artikel.


03.03.17: Ärzte für das Leben e.V. entsetzt über Gerichtsurteil zum Erwerb von Betäubungsmittel zur Selbsttötung

aefdl-logoDas allgemeine Persönlichkeitsrecht aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG umfasst auch das Recht eines schwer und unheilbar kranken Patienten, zu entscheiden, wie und zu welchem Zeitpunkt sein Leben beendet werden soll, vorausgesetzt, er kann seinen Willen frei bilden und entsprechend handeln. Daraus kann sich im extremen Einzelfall ergeben, dass der Staat den Zugang zu einem Betäubungsmittel nicht verwehren darf, das dem Patienten eine würdige und schmerzlose Selbsttötung ermöglicht. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 02.03.17 entschieden. Ärzte für das Leben e.V. zeigten sich in einer Pressemitteilung vom 03.03.17 bestürzt über das Urteil.

Ärzte für das Leben e.V. entsetzt über Gerichtsurteil zum Erwerb von Betäubungsmittel zur Selbsttötung
Münster – Diese Regelung geht selbst über die Situation in der Schweiz hinaus.
PRESSEMITTEILUNG Ärzte für das Leben e.V. 03.03.17

Siehe ergänzend:

Zugang zu einem Betäubungsmittel, das eine schmerzlose Selbsttötung ermöglicht, darf in extremen Ausnahmesituationen nicht verwehrt werden
PRESSEMITTEILUNG Bundesverwaltungsgericht 02.03.17

Themenspecial der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik auf www.sterbehilfe-debatte.de zum Gerichtsurteil mit umfangreicher Presseschau.


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