„Der Arzt soll und darf nichts anderes tun, als Leben erhalten, ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Wert habe oder nicht, dies geht ihn nichts an. Und maßt er sich einmal an, diese Rücksicht in sein Geschäft mit aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate.“

nach Hufeland – Direktor des Coll. med. chirurg., erster Arzt der Charite Berlin u.f.w.

 

Unsere Themen:


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf diesen Seiten möchten wir Sie über unsere Arbeit informieren und Sie dazu anregen sich mit den verschiedenen bioethischen Themen zu befassen. Unser Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft („Spätschwangerschaft“), Grundwissen zu Molekularbiologie, Genetik, Epigenetik, Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation im Sinne von „enhancement“, – adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, – Hilfen bei Behinderung – Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit contra assistierten Suizid und Euthanasie („Sterbehilfe“)Hirntod und Organspende – Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Soziologie, Jura, Theologie).

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kultur des Lebens in der medizinischen Praxis und Forschung weiter zu tragen und medizinische Übergriffe auf das Menschenleben abzuwehren. Denn: Es entspricht nicht unserer Natur, unserer Natur nach zu leben, es entspricht vielmehr unserer menschlichen Natur, sich mit unserer Natur auseinander zu setzen.

Mehr dazu ausführlich unter Über uns.

Neues


06.06.17: Wissenschaft: Einzeln anbieten

Leserbrief von Dr. med. Elisabeth Leutner zum Seite-Eins-Beitrag „Gegen alternative Fakten“ von Michael Schmedt in DÄ 17/2017.
Als „Fake News“ wird die Warnung des britischen Arztes Andrew Wakefield vor der Dreifachimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) bezeichnet, die zu Autismus führen könne.
Deutsches Ärzteblatt 2017; 114(22-23): A-1126 / B-940 / C-920 05.06.17
Anm.: Dort gibt es auch den zugehörigen Artikel zum Brief


02.06.17: Ad-Hoc-Empfehlung veröffentlicht: Ethikrat verneint Anspruch auf staatliche Unterstützung bei Suizid

Der Deutsche Ethikrat empfiehlt in einer am 01.06.17 veröffentlichten Ad-Hoc-Empfehlung, der gebotenen Achtung individueller Entscheidungen über das eigene Lebensende keine staatliche Unterstützungsverpflichtung zur Seite zu stellen. Damit widerspricht der Ethikrat dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 02.03.17.

Weiter zur Pressemitteilung des Ethikrates zur Ad-Hoc-Empfehlung


PM 23.05.17: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur privaten Einfuhr des Hinrichtungsmittels Pentobarbital für Suizidzwecke wird durch haarsträubende Argumente begründet

aefdl-logoMünster. Vor wenigen Tagen hat das Bundesverwaltungsgericht die Begründung zu dem umstrittenen Urteil vom 2. März 2017 geliefert, das die private Einfuhr von Pentobarbital für Suizidzwecke erlaubt.
„Diese Begründung ist haarsträubend“, sagte heute Prof. Paul Cullen, Vorsitzender des Vereins „Ärzte für das Leben“ in Münster.

Zur ÄfdL-Pressemitteilung zur Begründung des Bundesverwaltungsgerichtsurteils zur Suizidbeihilfe


21.05.17: BR2-Radiobeitrag „Wir haben abgetrieben!“ vom 19.04.2017

Am 19.04.17 gab es auf BR2 in der Sendung „Notizbuch (Nah dran)“ eine Sendung zum Thema: „Wir haben abgetrieben!“ Darin sprechen drei Frauen über ihre schwere Entscheidung und darüber wie sie heute mit dem Schwangerschaftsabbruch umgehen. Zu Wort kommt auch unsere Expertin Frau Dr. med. Angelika Pokropp-Hippen zum Post-Abortion Syndrom.

Weitere Informationen:

Nah dran: Wir haben abgetrieben – Frauen sprechen über ihre schwere Entscheidung
BR2 Sendung „Notizbuch (Nah dran)“, Transkript der Sendung vom 19.04.17

Sendung „Wir haben abgetrieben!“ vom 19.04.17 zum Nachhören in der ARD-Mediathek
Dauer: 25 Min.


09.05.17: DHPV-Broschüre „Spiritualität in der Hospizarbeit“ veröffentlicht

CoverDer Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) hat am 08.05.17 eine lesenswerte Broschüre „Spiritualität in der Hospizarbeit“ veröffentlicht. Die 24-seitige Handreichung ist speziell für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hospiz- und Palliativarbeit und geht den Fragen nach, was Spiritualität sein kann, ob sie jedem Menschen eigen ist und welche Funktion ihr im menschlichen Leben, gerade auch im Sterbeprozess, zukommt.

In der Broschüre wird die Vielfalt spiritueller Vorstellungen, Erfahrungen und religiöser Welten in den Blick genommen und auch Fragen der Interreligiosität bzw. den Umgang mit anderen Kulturen beleuchtet. Des Weiteren geht es darum, wie in der Begleitung ‚Räume‘ geschaffen werden können, in denen sich Spiritualität artikulieren und in denen entdeckt werden kann, was es an Spirituellem im Leben der Begleiteten und in der jeweiligen Biografie gibt. Mit der Broschüre will der Verband „Hemmschwellen senken und Mut machen, sich dem zu stellen, was im eigenen Leben Spiritualität ist, sowie sich einzulassen auf die Spiritualität der zu begleitenden Menschen.“

Zur Broschüre Spiritualität in der Hospizarbeit


05.05.17: Neue Methoden der Selektion – Rasterfahndung beim Leben vor Geburt

Prof. Cullen„Politik und Gesellschaft sind aufgerufen, der Ausweitung der ‚neuen Eugenik‘ zu wehren, solange es noch möglich ist“.
Schriftliche Vorlage der Rede von Prof. Paul Cullen, Erster Vorsitzender des Vereins „Ärzte für das Leben“, bei der Fachtagung des Bundesverbands Lebensrecht zur „Woche für das Leben“, Kassel, 29.04.2017: „Kinderwunsch ist menschlich – Selektion nicht“, dokumentiert auf kath.net.

Zum Beitrag „Neue Methoden der Selektion – Rasterfahndung beim Leben vor Geburt“


03.05.17: Woche für das Leben 2017: „Annehmen statt aussondern“ – Resümee der BVL-Fachtagung am 29.04.2017 in Kassel

BVL-Fachtagung 29.04.2017 zum Thema "Kinderwunsch ist menschlich - Selektion nicht"Die Fachtagung „Kinderwunsch ist menschlich – Selektion nicht“, die der Bundesverband Lebensrecht (BVL) am 29. April im Anschluss an die offizielle Eröffnung der Woche für das Leben 2017 in Kassel veranstaltete, bot Analysen und Antworten auf Fragen, die im vorausgehenden Auftaktgottesdienst von DBK und EKD im Raum standen:

Wie reagiert unsere Gesellschaft darauf, dass moderne Technologien daran arbeiten, möglicherweise behinderte Kinder umfassend aufzuspüren und das Erbgut des Menschen zu manipulieren? Was tun, wenn der „Kinderwunsch“ erst zu „Wunschkindern“ und schließlich zu „Designerbabies“ führt?

Weiter zum Resümee der BVL-Fachtagung am 29.04.2017


29.04.17: Ökumenische Woche für das Leben 2017 bundesweit in Kassel eröffnet

Woche für das Leben 2017Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Martinskirche in Kassel haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, am Samstag, 29. April 2017, die Woche für das Leben eröffnet. Sie findet bundesweit vom 29. April bis 6. Mai 2017 statt.

Zum Bericht zur Eröffnung der Woche für das Leben 2017


08.04.17: Relaunch der Webseite der Ärzte für das Leben e.V.

aefdl-logoAm 08.04.17 wurde unsere neu gestaltete und überarbeitete Webseite freigeschaltet. Nach über 8 Jahren war der Schritt überfällig. Die Seite ist nun zeitgemäß auch für mobile Endgeräte verfügbar.

Im Kern wurden alle Inhalte neu und übersichtlich nach Themen sortiert, konkret in einer Aufteilung unter Fachinformationen. Damit richten wir uns speziell an medizinisches und ärztliches Fachpublikum. Zudem gibt es einen eigenen Pressebereich mit unseren sämtlichen Pressemitteilungen.

Noch fehlende Inhalte in einzelnen Rubriken werden in den nächsten Tagen schrittweise ergänzt. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern auf unseren neuen Seiten.


02.04.17: Woche für das Leben: BVL-Fachtagung „Kinderwunsch ist menschlich – Selektion nicht“ am 29.04.17

BVL-Fachtagung 29.04.2017 zum Thema "Kinderwunsch ist menschlich - Selektion nicht"Anlässlich der Eröffnung der Woche für das Leben 2017, dieses Jahr zum Thema „Kinderwunsch. Wunschkind. Designerbaby“, lädt der Bundesverband Lebensrecht (BVL) zu einer begleitenden Fachtagung am 29.04.17 nach Kassel ein. Thema: „Kinderwunsch ist menschlich – Selektion nicht“

Folgende Beiträge sind vorgesehen:

Prof. Dr. Paul Cullen, Vorsitzender der Ärzte für das Leben:
Neue Methoden der Selektion – Rasterfahndung für das Leben vor der Geburt?

Dr. Susanne van der Velden, Gynäkologin und Kinderwunschexpertin:
Wunschkinder auf natürlichem Weg

Prof. Dr. Ulrich Eibach, Theloge und Klinikseelsorger:
Selbstbestimmung, Zumutbarkeit und neue Eugenik – Vorgeburtliche Diagnostik zwischen Heilauftrag und Selektion

Martin Lohmann, Vorsitzender des Bundesverbands Lebensrecht:
Geschöpf oder Produkt: Was ist der Mensch?

Weitere Informationen und Anmeldung auf der BVL-Webseite


03.03.17: Ärzte für das Leben e.V. entsetzt über Gerichtsurteil zum Erwerb von Betäubungsmittel zur Selbsttötung

aefdl-logoDas allgemeine Persönlichkeitsrecht aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG umfasst auch das Recht eines schwer und unheilbar kranken Patienten, zu entscheiden, wie und zu welchem Zeitpunkt sein Leben beendet werden soll, vorausgesetzt, er kann seinen Willen frei bilden und entsprechend handeln. Daraus kann sich im extremen Einzelfall ergeben, dass der Staat den Zugang zu einem Betäubungsmittel nicht verwehren darf, das dem Patienten eine würdige und schmerzlose Selbsttötung ermöglicht. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 02.03.17 entschieden. Ärzte für das Leben e.V. zeigten sich in einer Pressemitteilung vom 03.03.17 bestürzt über das Urteil.

Ärzte für das Leben e.V. entsetzt über Gerichtsurteil zum Erwerb von Betäubungsmittel zur Selbsttötung
Münster – Diese Regelung geht selbst über die Situation in der Schweiz hinaus.
PRESSEMITTEILUNG Ärzte für das Leben e.V. 03.03.17

Siehe ergänzend:

Zugang zu einem Betäubungsmittel, das eine schmerzlose Selbsttötung ermöglicht, darf in extremen Ausnahmesituationen nicht verwehrt werden
PRESSEMITTEILUNG Bundesverwaltungsgericht 02.03.17

Themenspecial der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik auf www.sterbehilfe-debatte.de zum Gerichtsurteil mit umfangreicher Presseschau.


21.02.17: Einladung zur 22. Jahrestagung des Vereins „Ärzte für das Leben“ vom 19. bis 21. Mai 2017 in Fulda

aefdl-logoVom 19. bis 21. Mai 2017 veranstalten Ärzte für das Leben e.V. in Fulda ihre 22. Jahrestagung in Koorperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. im Rahmen des ALfA-Jubiläums: „40 Jahre für das Leben“. Thema ist diesmal: „Folgen der Abtreibung für Betroffene und Angehörige“.

Zum ausführlichen Programm und zur Anmeldung


17.02.17: Möglichkeiten und Grenzen vorgeburtlicher genetischer Diagnostik: G-BA bringt Entscheidungshilfe für werdende Eltern auf den Weg

G-BA SchildWerdende Eltern sollen künftig besser dabei unterstützt werden, im Rahmen der ärztlichen Schwangerschaftsvorsorge eine informierte Entscheidung darüber zu treffen, welche Untersuchungen auf genetisch bedingte Erkrankungen für sie in Frage kommen. Mit einer entsprechenden Beauftragung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 16.02.17 in Berlin ein solches Informationsangebot auf den Weg gebracht.

Weitere Informationen zur G-BA Entscheidungshilfe für werdende Eltern


11.02.17 Beitrag zur aktuellen Diskussion: „Vorgeburtliche Diagnostik: Schritte auf dem Weg zur Eugenik“

Screenshot des ArtikelsIm Deutschen Ärzteblatt 114(6) vom 10.02.17 gibt es einen sehr lesenswerten Beitrag zum Thema „Vorgeburtliche Diagnostik: Schritte auf dem Weg zur Eugenik“.

Konkret beleuchten die drei Autoren Michael Kiworr, Axel W. Bauer und Paul Cullen die Praxis der Präimplantatiomnsdiagnostik (PID) seit Inkrafttreten des PID-Gesetzes 2011 sowie die nicht invasive pränatale Diagnostik (NIPD). Hierzu hat im August 2016 der G-BA überraschend ein Verfahren zur Bewertung dieser NIPD eingeleitet, das bei positivem Ausgang zur Übernahme der Kosten des Verfahrens durch die gesetzlichen Krankenkassen führen wird.

Leserinnen und Leser sind vom Ärzteblatt zur Diskussion über den Beitrag aufgefordert.

Vorgeburtliche Diagnostik: Schritte auf dem Weg zur Eugenik
Kiworr, Michael; Bauer, Axel W.; Cullen, Paul
Deutsches Ärzteblatt 2017; 114(6) vom 10.02.17


» Weitere aktuelle Meldungen