„Der Arzt soll und darf nichts anderes tun, als Leben erhalten, ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Wert habe oder nicht, dies geht ihn nichts an. Und maßt er sich einmal an, diese Rücksicht in sein Geschäft mit aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate.“

nach Hufeland – Direktor des Coll. med. chirurg., erster Arzt der Charite Berlin u.f.w.

 

Unsere Themen:


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf diesen Seiten möchten wir Sie über unsere Arbeit informieren und Sie dazu anregen sich mit den verschiedenen bioethischen Themen zu befassen. Unser Themenkreis umfasst dabei die Embryologie, Schwangerschaft („Spätschwangerschaft“), Grundwissen zu Molekularbiologie, Genetik, Epigenetik, Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik, eugenische Selektion, gefällige Genmanipulation im Sinne von „enhancement“, – adulte Stammzelltherapie gegen Embryonenverbrauch, – Hilfen bei Behinderung – Sterbebegleitung, Palliativmedizin und Hospizarbeit contra assistierten Suizid und Euthanasie („Sterbehilfe“)Hirntod und Organspende – Austausch mit anderen Fachdisziplinen (Philosophie, Soziologie, Jura, Theologie).

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kultur des Lebens in der medizinischen Praxis und Forschung weiterzutragen und medizinische Übergriffe auf das Menschenleben abzuwehren. Denn: Es entspricht nicht unserer Natur, unserer Natur nach zu leben, es entspricht vielmehr unserer menschlichen Natur, sich mit unserer Natur auseinanderzusetzen.

Mehr dazu ausführlich unter Über uns.

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Vom 21.-23.10.2022 findet der bundesweit größte Lebensschutz-Kongress statt. Seien Sie dabei!

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Neues

19.01.22: Bundesjustizministerium legt Referentenentwurf zur Streichung des Abtreibungs-Werbeverbots vor

Das Bundesjustizministerium hat einen Referentenentwurf zur Abschaffung des § 219a StGB, dem Werbeverbot für Abtreibungen, vorgelegt. Damit will die neue Bundesregierung ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umsetzen.

Dies berichtete der SPIEGEL online am 17.01.22 und das Ärzteblatt. Demnach wollen SPD, Grüne und FDP die bisher geltende Regelung wie geplant ersatzlos streichen. Auch die Linken signalisierten erwartungsgemäß ihre Unterstützung.

» Mehr zum Referentenentwurf zur Streichung des Abtreibungs-Werbeverbots


10.01.22: Diakonie Wuppertal schafft Grundlagen für Suizidhilfe

Symbolbild SterbehilfeDie Diakonie in Wuppertal ermöglicht in ihren Senioreneinrichtungen unter strengen Auflagen die Suizidhilfe. Sie beruft sich dabei auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

Darüber berichtete ausführlich der WDR am 05.01.22 in einem Interview mit Pfarrer Dr. Martin Hamburger, Direktor der Diakonie Wuppertal. In dem Artikel werden leider Begrifflichkeiten durcheinander geworfen, wie informierte Leserinnen und Leser feststellen werden.

Diakonie Wuppertal schafft Grundlagen für „assistierte Sterbehilfe“
WDR 05.01.22


05.01.22: Abtreibung weltweite Todesursache Nr. 1

2021 starben ungefähr 42,6 Millionen Menschen durch die vorzeitige, künstliche Beendigung der Schwangerschaft. Von allen Todesfällen weltweit wurzeln damit 42 Prozent in der Abtreibung.

Über diese Zahlen berichtete das katholische Nachrichtenportal kath.net am 04.01.22 unter Berufung auf Lifesitenews.

Weltweite Todesursache Nr. 1: Abtreibung
kath.net 04.01.22


2021

30.12.21: COVID-19-Impfstoffe und fetale Zelllinien

Symbolbild Covid-19-ImpfstoffePolitik und Gesellschaft diskutieren derzeit vermehrt über eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen. Manche fordern auch eine generelle Impfpflicht. Wie Impfstoffe hergestellt werden, erfährt dagegen wenig Beachtung. Eine Lücke, die hier geschlossen werden soll. Wegen der Brisanz des Themas hat der Autor Professor Dr. med. Paul Cullen seine Quellen offengelegt.

Der Beitrag wurde veröffentlicht in: Lebensforum IV 2021, Zeitschrift der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) in Kooperation mit Ärzten für das Leben e.V., Dezember 2021

» Zum Beitrag COVID-19-Impfstoffe und fetale Zellen


24.12.21: Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

WeihnachtenWir wünschen allen Leserinnen und Lesern und Ihren Angehörigen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und andere auf in diesen schwierigen Zeiten.

Wenn Sie das Jahr biopolitisch gesehen noch einmal Revue passieren lassen wollen, finden Sie alle Beiträge chronoligisch sortiert unter den jeweiligen Fachinformationen.

Und vielleicht möchten Sie unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen! Vielen Dank im Voraus. Jede Spende hilft, unsere Arbeit und unseren Einsatz für den Lebensschutz noch bekannter zu machen. Oder werden Sie Mitglied bei Ärzte für das Leben e.V.


22.12.2021 Leopoldina: Virtuelle Podiumsdiskussion zu strittigen Fragen der Embryonenforschung am 10.01.22

Dialogplattform "Fortpflanzungsmedizin diskutieren" von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Konrad-Adenauer-StiftungAm Montag, den 10. Januar 2022 veranstaltet die Leopoldina von 16.00 – 18.00 Uhr per Zoom eine virtuelle Podiumsdiskussion zu strittigen Fragen der Embryonenforschung.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Diskussion wird online in einem Zoom-Meeting übertragen.

» Mehr zur Leopoldina-Podiumsdiskussion zu strittigen Fragen der Embryonenforschung am 10.01.22


19.12.21: Österreich: Neuregelung zur Suizidbeihilfe endgültig verabschiedet

ÖsterreichDer österreichische Nationalrat hat am 16.12.21 mit großer Mehrheit das neue „Sterbeverfügungsgesetz“ beschlossen. Damit ist ab 01.01.2022 die Beihilfe zum Suizid unter bestimmten Bedingungen straffrei.

Ein Gesetz zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung wurde dagegen noch nicht beschlossen, berichtete das Österreische Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) am 17.12.21

Mit der Neuregelung geht vorläufig eine längere Debatte zu Ende. Wie sich das neue Gesetz auswirkt, wird sich im Laufe der Zeit zeigen.

Weitere Informationen:

Neues Gesetz: Österreich erlaubt ab 2022 Unterstützung bei Suiziden
IMABE 17.12.21

Suizidbeihilfe: Neuregelung in Österreich auf der Zielgeraden
ÄfdL-Meldung vom 18.11.21


17.12.21: 75 Jahre Nürnberger Ärzteprozess

Vor 75 Jahren, am 9. Dezember 1946 begann in Nürnberg der Ärzteprozess. Darin ging es um den hunderttausendfachen Mord an Patientinnen und Patienten mit geistigen Beeinträchtigungen („Euthanasie“-Morde) sowie brutale, tödliche Menschenversuche in Konzentrationslagern unter direkter Beteiligung unzähliger Mediziner.

Das Deutsche Ärzteblatt veröffentlichte aus diesem Anlass am 17.12.21 einen lesenswerten Beitrag zum Prozess. Ergänzend gibt es zahlreiche weitere Artikel zum Thema, chronologisch sortiert.

Nürnberger Ärzteprozess: „350 unmittelbare Verbrecher“
Dtsch Arztebl 2021; 118(50): A-2384 / B-1957 vom 17.12.2021


09.12.21: Bundesverband Lebensrecht: Internationale Erfahrungen zu Abtreibung erfordern Umdenken bei Koalitionsvorhaben

Bundesverband Lebensrecht (BVL)Zum Amtsantritt der neuen Bundesregierung forderte die Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht e.V. (BVL), Alexandra Linder, in einer Presseaussendung vom 09.12.21 ein Umdenken bei Koalitionsvorhaben in Bezug auf Abtreibungen.

„Wir gratulieren Bundeskanzler Olaf Scholz und seiner Bundesregierung zur Übernahme der Amtsgeschäfte und wünschen für die bevorstehenden Aufgaben gutes Gelingen. Annalena Baerbock möchte sich als Außenministerin weltweit für Menschenrechte einsetzen und auf internationale Kooperation und Gemeinsamkeiten setzen. Das ist ein guter Vorsatz, zum Beispiel in Bezug auf weltweite Abtreibungsregelungen und deren Folgen.“

» Mehr zu den Forderungen des Bundesverband Lebensrecht an die neue Bundesregierung


07.12.21: Suizidbeihilfe-Neuregelung in Österreich: Experten kritisieren fehlenden Palliativ-Ausbau

Vor dem Hintergrund der geplanten Neuregelung der Suizidbeihilfe in Österreich haben Experten einen fehlenden Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung kritisiert.

Dies berichtet das österreichische Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) am 06.12.21. Assistenz zur Selbsttötung werde zu einem Zeitpunkt möglich, zu dem es noch lange keine flächendeckende Palliativversorgung und Schmerzlinderung gibt, so die Kritik. Die Regierung habe zudem die Einwände der 138 Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf praktisch ignoriert.

Suizidbeihilfe: Experten kritisieren fehlenden Palliativ-Ausbau
IMABE 06.12.21


29.11.21: Koalitionsvertrag: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) kritisiert fehlende Sorge um Schwerstkranke und Sterbende

Am 24.11.2021 haben SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP ihren Koaltionsvertrag für 2021 bis 2025 vorgelegt. „Mit dem jetzt vorliegenden Koalitionsvertrag versprechen die Regierungsparteien Fortschritt, Freiheit und Gerechtigkeit. Und vergessen dabei die hochaltrigen, schwerstkranken und sterbenden Menschen in unserer Gesellschaft“, kritisierte der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV).

„Leider finden Hospizarbeit und Palliativversorgung mit keinem Wort Erwähnung im Koalitionsvertrag von SPD, FDP und Grünen. Das lässt zum einen befürchten, dass die Verantwortlichen hier keinen Handlungsbedarf sehen, zum anderen zeigt es leider auch die mangelnde Wertschätzung gegenüber Schwerstkranken und Sterbenden“, erklärte Prof. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des (DHPV) in einer Pressemitteilung am 26.11.21.

» Mehr zur Kritk des DHPV am Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP auf sterbehilfe-debatte.de.


26.11.21: Ampel-Koalitionsvertrag: „Mehr Fortschritt wagen – mit ethischem Rückschritt?“

Deckblatt Koalitionsvertrag 2021-2025Am 24.11.21 veröffentlichten SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP ihren Koalitionsvertrag für 2021 bis 2025.

„Öffentlich ungern thematisiert, entlarvt der Koalitionsvertrag beim Thema Abtreibung das Desinteresse an Menschen und an der Realität.“ Zu dieser Einschätzung gelangt die Vorsitzende des Bundesverband Lebensrecht e.V. (BVL), Alexandra Linder. Auch die Christdemokraten für das Leben (CDL) übten scharfe Kritik an dem Programm.

» Mehr zum Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP und Kritik von Lebensrechtsverbänden


18.11.21: Suizidbeihilfe: Neuregelung in Österreich auf der Zielgeraden

ÖsterreichIn Österreich haben sich die Koalitionspartner ÖVP und Grüne Ende Oktober auf ein Regelwerk zur Suizidbeihilfe, dem „Sterbeverfügungsgesetz“, geeinigt. Laut dem neuen Gesetz wird die Beihilfe zum Suizid künftig dann straffrei sein, wenn der Suizidwillige sich in der finalen Lebensphase befindet oder unheilbar krank ist. Minderjährige sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Die Regelung war notwendig geworden, weil der östereischische Verfassungsgerichtshof (VfGH) das bisher geltende absolute Verbot einer „Hilfeleistung zum Selbstmord“ (§ 78 Strafgesetzbuch) am 11. Dezember 2020 mit Wirkung zum 31. Dezember 2021 aufgehoben hatte. Somit hätte es zum 01. januar 2022 keine diesbezügliche Regelung mehr gegeben.

Mittlerweile gab es bis Fristablauf des parlamentarischen Verfahrens am 12.11.21 laut dem IMABE-Institut 137 Stellungnahmen u.a. von Verbänden und heftige Kritik an dem Vorhaben.

» Mehr zur Debatte um eine Neuregelung der Suizidhilfe in Österreich


15.11.21: EU-Parlament fodert Aufhebung des De-facto-Abtreibungsverbots in Polen

Flagge PolenEin Jahr nach dem Urteil des polnischen Verfassungsgerichts im Oktober 2020 fordern die Abgeordneten des EU-Parlaments in einer Entschließung vom 11.11.21 die polnische Regierung auf, das „De-facto-Abtreibungsverbot“ aufzuheben, das das Leben von Frauen gefährde.

Wie es in der Pressemitteilung des EU-Parlaments heißt, fordern die Abgeordneten die Regierung auf, „den Zugang zu sicheren, legalen und kostenlosen Abtreibungsdiensten für alle Frauen schnell und umfassend zu gewährleisten.“ Die Entschließung wurde mit 373 Ja-Stimmen bei 124 Gegenstimmen und 55 Enthaltungen angenommen.

Mehr dazu inkl. Entschließungstext und Hintergrundinfos in der Pressemitteilung des EU-Parlaments.

Polen: Restriktives Abtreibungsgesetz darf keine weiteren Opfer fordern
Pressemitteilung EU-Parlament 11.11.21

Entschließung des Europäischen Parlaments vom 11. November 2021 zum ersten Jahrestag des De-facto-Abtreibungsverbots in Polen


13.11.21: Organspende und Hirntod: Niemand stirbt zweimal

In den USA haben Chirurgen kürzlich den Organsismus einer für „hirntot“ erklärten Frau mit der Niere eines genetisch modifizierten Schweins verbunden. Das fragwürdige Experiment widerlegt das Hirntod-Konzept, erläutert der Medizinrechtler Rainer Beckmann in einem Beitrag in der katholischen Tagespost am 11.11.21. Was nottut, sei eine offene Diskussion über den Status hirntoter Patienten, so Beckmann zu den Hintergründen des Experiments.

Weitere Informationen

Niemand stirbt zweimal
Die Tagespost 11.11.21

US-Mediziner testen Schweineniere erfolgreich an klinisch toter Patientin
SPIEGEL 21.10.21


11.11.21: Bundessozialgericht: Keine künstliche Befruchtung bei gleichgeschlechtlichen Paaren zulasten der Krankenkasse

BundessozialgerichtGleichgeschlechtliche Paare haben keinen Anspruch gegen die gesetzlichen Krankenkassen auf eine Kinderwunschbehandlung. Dies hat der 1. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) am 10. November 2021 entschieden (Aktenzeichen: B 1 KR 7/21 R).

„Medizinische Maßnahmen zur Herbeiführung einer Schwangerschaft sind nach § 27a Absatz 1 Nummer 4 SGB V nur dann der Krankenbehandlung und damit den Leistungen der Krankenversicherung zuzurechnen, wenn ausschließlich Ei- und Samenzellen der Ehegatten verwendet werden (sogenannte homologe Insemination)“, heißt es in der BSG-Pressemitteilung zum Urteil. Der Gesetzgeber sei von Verfassungs wegen nicht gezwungen, auch eine Kinderwunschbehandlung unter Verwendung von Spendersamen (sogenannte heterologe Insemination) vorzusehen.

» Mehr zum Urteil des Bundessozialgericht zur Kostenübernahme zulasten der Krankenkasse für künstliche Befruchtung bei gleichgeschlechtlichen Paaren


08.11.21: Neue Studie: Eizellenspende erhöht Gesundheitsrisiken für Mütter und Kinder

Frauen, die nach Eizellenspende im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation (IVF) schwanger werden, müssen mit hohen Komplikationsraten rechnen. Zudem entstehen für Ungeborene im Zuge einer Eizellspenden-Schwangerschaft erhebliche gesundheitliche Risiken.

Dies berichtete ausführlich das österreichische Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) am 05.11.21 unter Berufung auf eine im Oktober veröffentlichte Studie von drei deutschen Geburtskliniken. Hintergrund ist eine aktuelle Debatte über eine mögliche Legalisierung der Eizellspende in Deutschland.

Reproduktion: Eizellenspende erhöht Gesundheitsrisiken für Mütter und Kinder
IMABE 05.11.21


05.11.21: Suizidprävention in Deutschland: Fachverbänden appellieren an die Politik

Suizidprävention Deutschland  - Stand und PerspektivenIn einem dringlichen Appell vom 04.11.2021 fordern drei große Fachverbände die Beteiligten der Koalitionsverhandlungen und die Bundestagsabgeordneten auf, die Suizidprävention in Deutschland nachhaltig durch politische und gesetzgeberische Initiativen zu fördern.

Grundlage für die Empfehlungen des Nationalen Suizidpräventionsprogramm für Deutschland (NaSPro), der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) und der Deutschen Akademie für Suizidprävention (DASP) ist ein aktueller wissenschaftlicher Bericht, an dem über 60 Expertinnen und Experten beteiligt waren.

Auch der 125. Deutsche Ärztetag fordert in einem Beschlusss bei seiner Tagung in Berlin vom 01.11. – 02.11.2021 rechtliche Rahmenbedingungen für die Suizidprävention.

» Mehr zum Appell zur Suizidprävention in Deutschland auf sterbehilfe-debatte.de


31.10.21: DHPV veröffentlicht 10-Punkte-Forderungspapier für eine Weiterentwicklung der Hospizarbeit und Palliativversorgung

DHPV 10-Punkte-PlanAm 31.10.21 veröffentlichte der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) in einem 10-Punkte-Forderungspapier Eckpunkte für eine Weiterentwicklung der Versorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. Darin benennt der Fachverband konkrete Aufgaben für die politisch Verantwortlichen in der neuen Legislaturperiode.

„Auch wenn die Entwicklung der Hospizarbeit und der Palliativversorgung in den letzten Jahren und die entsprechenden gesetzlichen Regelungen bereits zu einer Verbesserung in der hospizlichen Begleitung und palliativen Versorgung der Betroffenen beigetragen haben, bleibt auch für die neue Bundesregierung viel zu tun“, erklärte Professor Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DHPV in einer Pressemitteilung.

» Mehr zu den 10-Punkte-Forderungen des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes an den neuen Bundestag


29.10.21: Fortpflanzungsmedizin: Leopoldina und Konrad-Adenauer-Stiftung starten Dialogplattform

Dialogplattform "Fortpflanzungsmedizin diskutieren" von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Konrad-Adenauer-StiftungAm 28.10.21 haben die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Dialogplattform zur Fortpflanzungsmedizin gestartet.

Rege Beteiligung ist ausdrücklich erwünscht. Machen Sie mit und bringen Sie Ihre kritische Stimme ein!

» Mehr zur Dialogplattform „Fortpflanzungsmedizin diskutieren“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Konrad-Adenauer-Stiftung


26.10.21: Veranstaltungshinweis: Lebensrecht-Forum am 20.11.21 in Kassel „25 Jahre Neuregelung des § 218 – und nun?“

Lebensrecht-Forum am 20.11.21Das Treffen Christlicher Lebennsrechts-Gruppen (TCLG) veranstaltet am Samstag, 20.11.21 von 10:30 – 16:30 Uhr ein Lebensrecht-Forum, bei dem sich Engagierte und Interessierte kennen lernen, austauschen und weiterbilden können. Neben in der Regel zwei Impulsreferaten ist Gelegenheit zur Weitergabe von Anregungen und Informationen.

Thematischer Schwerpunkt ist diesmal: „25 Jahre Neuregelung des § 218 – und nun?“

Eine Anmeldung ist erforderlich, bitte bis 13.11.2021

» Mehr zum Lebensrecht-Forum „25 Jahre Neuregelung des § 218 – und nun?“ und zur Anmeldung


24.10.21: Ärzte für das Leben e.V. Resolution zu Impfstoffen

Logo Ärzte für das Leben e.V.

Resolution

Wir, der Verein „Ärzte für das Leben“ stellen die Forderung auf, dass Impfstoffe eindeutig gekennzeichnet sein müssen:

„Entwicklung, Testung und Produktion ohne Einsatz humaner fetaler Zellen

Wir verlieren bei unseren Impfkampagnen Menschen, die grundsätzlich bereit wären, sich impfen zu lassen; die aber Impfstoffe ablehnen, die unter dem Einsatz humaner fetaler Zelllinien entwickelt und produziert werden. Diese Vorbehalte beziehen sich auf alle zur Zeit bei uns zum Einsatz kommenden Corona-Impfstoffe (Stand Oktober 2021) und auf den Masern-Mehrfachimpfstoff, dessen Rötelnkomponente ebenfalls ethisch bedenklich produziert wird. Die allgemeine Impfbereitschaft wird mit Sicherheit steigen, wenn Impfstoffe zur Verfügung stehen, die jeder Betroffene ohne Gewissenskonflikte akzeptieren kann.

Einstimmig beschlossen auf der ÄfdL-Vorstandssitzung 18. September 2021.

» Zu unseren Fachinformationen zu Impfstoffe und Abtreibung


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