Unsere Positionen zur PID und Gendiagnostik

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Unsere Positionen zur PID und Gendiagnostik 2017-09-23T01:38:31+00:00

Unsere PositionenÄrzte für das Leben e.V. haben immer wieder kritisch Stellung bezogen zum Thema Präimplantationsdiagnostik (PID) / genetische Diagnostik. Insbesondere vor Inkrafttreten des Präimplantationsdiagnostik-Gesetzes am 08.12.2011. Nachfolgend finden Sie in chronologischer Reihenfolge unsere Positionspapiere.

Stellungnahmen der Ärzte für das Leben e.V. zur Präimplantationsdiagnostik (PID) / genetischen Diagnostik

29.11.11: Gesetzliche Zulassung von PID bedeutet Wiedereinstieg in eugenische Selektion

Stellungnahme der Ärzte für das Leben e.V. vom 29.11.11 zum Inkrafttreten des Präimplantationsdiagnostik-Gesetzes am 08.12.11


09.10.11: Brief an den Herrn Bundespräsidenten zum PID-Gesetz

In einem persönlichen Brief vom 16.09.2011 i. A. unseres Vereins an Herrn Bundespräsident Wulff hinsichtlich der Zulassung der Präimplantationsdiagnsotik (PID) in der Bundesrepublik wird betont, dass unsere Verfassung lt. Artikel 2 GG den Menschen von seiner Zeugung an bis zu seinem natürlichen Tod schützt, was wiederholte Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts immer neu bestätigten.


15.02.11: Erklärung der Ärzte für das Leben e.V. zur sog. PID und zur ärztlichen Beihilfe zum Suizid

Der Vorstand der Ärzte für das Leben e. V. hat auf seiner Klausurtagung vom 5./6. 2. 2011 seine grundsätzliche Ablehnung der sog. PID aus dem Jahre 2001 (www.aerzte-fuer-das-leben.de) bekräftigt. Bei der sog. PID handelt es sich ihrem Wesen nach keineswegs um eine sehr frühe Art von Diagnostik im Sinne des ärztlichen Heilungsauftrags. Stattdessen werden menschliche Embryonen/Individuen vor ihrer Einnistung in die Gebärmutter ausgesondert.

Die jüngst bekannt gewordenen Instrumentalisierung wissenschaftlicher Spitzenorganisationen (z.B. Leopoldina – Nationale Akademie der Technikwissenschaften und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften) zur Durchsetzung dieses Selektionsverfahrens aus politischem Interesse wird missbilligt.

Der Vorstand hat ferner seine Empörung über den Beschluss der Bundesärztekammer zum Ausdruck gebracht, ärztliches Handeln durch Beihilfe zu Suizidhandlungen herabzuwürdigen und Ärzten damit auch am Lebensende von Patienten Tötungshandlungen aufzubürden, die dem ärztlichen Ethos widersprechen und mit einer 2000-jährigen hippokratischen Tradition brechen.

Prof. Dr. med. Ingolf Schmid-Tannwald
1. Vorsitzender

Prof. Dr. med. Paul Cullen
2. Vorsitzender

Dr. med. Karl Renner
Geschäftsführer


PDF Präimplantationsdiagnostik – die stille Selektion
von Prof. Dr. med. Paul Cullen, 2. Vorsitzender des Vereins ÄfdL e.V.
Facharzt für Innere Medizin und Laboratoriumsmedizin, Klinischer Chemiker
Veröffentlicht 08.01.11 auf diesen Seiten.

Siehe dazu: Stellungnahme der ÄfdL e.V. zur PID von 2001