Hier finden Sie Informationen zur Debatte um die Entlassung der „Pille danach“ aus der Rezeptpflicht, inklusive unserer Positionen dazu, zu finden in den Pressemitteilungen.

06.03.15: Bundesrat stimmt rezeptfreier Abgabe der „Pille danach“ mit Auflagen zu

Beratung in der ApothekeDer Bundesrat hat den Weg für die rezeptfreie Abgabe der sogenannten „Pille danach“ freigemacht. Die Länderkammer stimmte in seiner Plenarsitzung am 06.03.15 einer entsprechenden Verordnung der Bundesregierung zu, allerdings unter Auflagen. Dies teilte der Bundesrat in seinem Pressedienst „Plenum kompakt“ mit. Die entsprechende Verordnung dazu tritt zum 15.03.15 Inkraft.

Mehr dazu im Bericht des Bundesrates vom 06.03.15 zur Pille danach

Siehe dazu ergänzend:

„Pille danach” nicht mehr verschreibungspflichtig auf AERZTEBLATT.DE 06.03.15

Meldeverfahren und „Pille danach“ vereinfacht
Für Frauen bis zum vollendeten 20. Lebensjahr ist die „Pille danach“ künftig rezeptfrei. Das ist eine der Neuerungen, die sich aus dem am Donnerstag, 26. Februar 2015, mit den Stimmen der Fraktionen von CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen bei Enthaltung der Fraktion Die Linke angenommenen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch (18/3699) in der vom Ausschuss für Arbeit und Soziales beschlossenen Fassung (18/4114) ergeben.
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 26.02.15


02.02.15: Ärzte für das Leben e.V. zur aktuellen Debatte um Pille danach: Rezeptpflicht für die Pille danach ist ethisch gefordert

aefdl-logo Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Entlassung der Pille danach aus der Rezeptpflicht erklärt Ärzte für das Leben e.V.: Die Rezeptpflicht für die Pille danach ist ethisch gefordert.
Der Vorwand, die Bundesregierung werde durch die EU zu einer rezeptfreien Abgabe von Präparaten der „Pille danach“ – derzeit als LNG/PiDaNa und UPA (Ella One) – gedrängt und sei von deren weitgehend positiver Wirkung als „Notfallkontrazeptiva“ überzeugt, ist dringend zu hinterfragen.

Mehr dazu in unserer Pressemitteilung zur aktuellen Debatte um Pille danach: Rezeptpflicht für die Pille danach ist ethisch gefordert

Ergänzend verweisen wir auf ein umfangreiches Themenspecial der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland zur Debatte um die Freigabe der „Pille danach“.


2014

27.05.14: Pressemitteilung: Rezeptpflicht für die „Pille danach“ beibehalten

aefdl-logoFulda (27.05.14). Die Jahresmitgliederversammlung der Ärzte für das Leben (ÄfdL) e.V. erfolgte in Kooperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. am 23. bis 24. Mai 2014 in Fulda zum Thema „Die „Pille danach“: Keine Bedenken mehr aus (lebens-)rechtlicher Sicht?“. Ärzte für das Leben e.V. fordern aus berufsethischen und gesundheitspolitischen Gründen weiterhin, die Rezeptpflicht für die „Pille danach“ beizubehalten.

Zur Pressemitteilung der ÄfdL vom 27.05.14: Rezeptpflicht für die „Pille danach“ beibehalten


27.03.14: Einladung zur 19. Jahrestagung des Vereins „Ärzte für das Leben“ vom 23. bis 24. Mai 2014 in Fulda

aefdl-logoVom 23. bis 24. Mai 2014 veranstalten Ärzte für das Leben e.V. in Fulda ihre 19. Jahrestagung in Koorperation mit der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. Thema ist diesmal: „Die „Pille danach“: Notfallkontrazeptivum oder Abtreibungsmittel?“.
Ausgehend vom „Kölner-Fall“ des vergangenen Jahres wollen wir den medizinischen, juristischen und gesellschaftlichen Umgang mit der „Pille danach“ unter die Lupe nehmen.

Zum ausführlichen Programm und zur Anmeldung


15.01.14: Pressemitteilung zur Debatte um Sterbehilfe und Pille danach: Ärzte für das Leben e.V. begrüßen Akzente der neuen Bundesregierung in Sachen Lebensrecht

aefdl-logoIn den Debatten um Sterbehilfe bzw. Suizidbeihilfe sowie die Freigabe der sogenannten „Pille danach“ hat die neue Bundesregierung in den letzten Wochen in zwei Fragen des Lebensrechts positive Akzente gesetzt. Ärzte für das Leben e.V. haben dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Sterbehilfe und Pille danach: Ärzte für das Leben e.V. begrüßen Akzente der neuen Bundesregierung in Sachen Lebensrecht
PRESSEMITTEILUNG Ärzte für das Leben e.V. 15.01.14


2013

23.04.13: Öffentliche Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages zur Freigabe der Pille danach am 24.04.13

Am Mittwoch, 24. April 3013 findet eine öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags zum Thema „Pille danach“ statt. Gegenstand der Anhörung sind Anträge der SPD und der Linksfraktion, die „Pille danach“ mit dem Wirkstoff Levonorgestrel (LNG) aus der Rezeptpflicht zu entlassen, da es sich hierbei um ein „Notfallkontrazeptivum“ handle.

Vor diesem Hintergrund fordern der Verein „Ärzte für das Leben“, der Bund katholischer Ärzte, die deutsche Sektion der Europäischen Pro-Life Ärzte sowie der Verein der „Christen im Gesundheitswesen“ bei einem gemeinsamen Treffen in Kassel am 20. April, die Rezeptpflicht für dieses Pharmazeutikum beizubehalten und die Anträge abzulehnen. Siehe dazu die folgende Pressemitteilung:

Vor Bundestagsausschuss-Anhörung: Ärztevereine fordern Rezeptpflicht für „Pille danach“ beizubehalten
PRESSEMITTEILUNG Ärzte für das Leben e.V. 23.04.13

Weitere Informationen zur Bundestags-Ausschussanhörung zur Pille danach mit Tagesordnung, Anträge von SPD und Linke, Sachverständigenliste und Stellungnahmen


25.02.13: Leserbriefe zur Debatte um „Pille danach“ im Deutschen Ärzteblatt

Im Deutschen Ärzteblatt 2013; 110(6): A-202 / B-190 / C-190 vom 08.02.13 gab es unter der Überschrift „Behandlung von Vergewaltigungsopfern: Moral gegen Patientenwohl?“ einen interessanten Artikel zur Debatte um die Pille danach, inkl. Interview mit Dr. Bettina Toth, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.
Dazu gab es zwei Leserbriefe.


15.02.13, ergänzt am 18.02.13: Stellungnahme Ärzte für das Leben e.V. zur „Pille danach“-Debatte

aefdl-logoMünster. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Debatte um die Wirkungsweise und Abgabe der „Pille danach“ hat der Verein „Ärzte für das Leben e.V.“ kritisch Stellung bezogen.
PRESSEMITTEILUNG Ärzte für das Leben e.V. 15.02.13

Ergänzung 18.02.13: Siehe zum Thema auch die Stellungnahme und weiteren Infos des Instituts für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE):

  1. Stellungnahme von IMABE zur Diskussion über die Wirkungsweise der „Pille danach“
    Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE)
    15.02.13

     
  2. Aktualisierung der Erkenntnisse zur Wirkweise der „Pille danach“
    Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE)
    Stand: 15.02.13

     
  3. IMABE-Stellungnahme zur Diskussion über die Wirkungsweise der „Pille danach“
    In sehr wenigen, klar definierten Situationen kann die Verschreibung der „Pille danach“ ethisch zulässig sein“.
    IMABE-Newsletter Februar 2013

     

2010

07.06.10: Zur Diskussion um den ‚ungehinderten Zugang zur Pille danach‘

Klarstellung zur „Pille“ aus ärztlicher Sicht.

Nein, ein Medikament, ein gottgeschenktes Heil-Mittel ist die Pille nicht, auch wenn es im ökumenischen Dunstkreis so verkündet und diese Fehleinschätzung von Vielen als „Frohbotschaft“ interpretiert wurde. Korrekte Naturwissenschaft lehrt Anderes. Der Volksmund urteilt hierin real, ehrlich, wenn nicht „brutal“: „Antibaby-Pille“ nennt er sie! Und ist sie hormonal besonders hoch dosiert, gilt sie ihm sogar als „Notfallpille“! Das in letzterer, – der „Pille danach“- besonders hoch enthaltene Hormon Gestagen hat neben der Eisprunghemmung zusätzlich einen hemmenden Einfluss auf den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, dem von der Natur vorgesehenen „Nest“ für den Menschenkeim; dieser soll sich aufgrund der erwünschten „Antibaby-Wirkung“ eben nicht „einnisten“ können! Bei 4-5% aller Anwendungen geschieht dies auch: er stirbt ab. Für den Arzt oder Apotheker, der beispielsweise 100 x pro Jahr die „Pille danach“ verschreibt oder abgibt, bedeutet dies, dass er an 4- 5 Tötungen frühen Menschenlebens indirekt mitwirkt. Faktum est.

Zur näheren Wirkungsweise s. den Beitrag:

Rezeptfreie Abgabe der „Pille danach“: Ein Schritt in die richtige Richtung?
Marion Stoll, Walter Rella
Imago Hominis (2006); 13(1): 9-11