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Grundlagen 2017-04-07T16:23:16+00:00

Unser ärztliches Handeln wird bestimmt durch die Grundannahme der Unantastbarkeit des Menschenlebens aufgrund seiner Würde.

Es ruht auf folgenden wesentlichen Grundpfeilern:

  • fachlicher Kompetenz auf der Basis zeitgemäßer, solider naturwissenschaftlicher Erkenntnis
  • ärztlichem Können und ärztlicher Erfahrung
  • einem ärztlichen Verhalten, das basiert auf der anerkannten Verpflichtung gegenüber dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
  • dem Genfer Gelöbnis – der modernen Ausformung des Hippokratischen Eids – als berufsethischer Grundlage
  • den Zehn Geboten aus dem Verständnis christlicher Überzeugung.

Ärzte für das Leben

  • betrachten die Unantastbarkeit menschlichen Lebens als unverzichtbare Basis ärztlichen Handelns und ziviler Sicherheit der menschlichen Gemeinschaft
  • treten für den Schutz menschlichen Lebens von der Eizellbefruchtung bis zum natürlichen Tod ein
  • halten diese Handlungsprinzipien im ärztlichen Alltag und allen Lebensbereichen unserer Gesellschaft wach und mahnen sie an
  • treten auch dann dafür ein, wenn sie sich in Gegensatz zur öffentlichen Meinung wissen
  • setzen sich kritisch mit aktuellen Strömungen in der Medizin auseinander, soweit diese die grundsätzliche Schutzwürdigkeit menschlichen Lebens in Frage stellen.

Können Sie sich mit diesen Zielen identifizieren? Dann schließen Sie sich uns per Mitgliedschaft an!

Die Gesellschaft Ärzte für das Leben wurde 1991 als gemeinnütziger Verein gegründet und anerkannt. Der Name der Gesellschaft, Ärzte für das Leben, ist Programm und Provokation zugleich: Wir sind uns einig in der grundsätzlichen Verpflichtung, jedem Menschenleben von der Empfängnis an Ehrfurcht entgegenzubringen und ärztliche Kunst selbst unter Bedrohung nicht im Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anzuwenden. Wir sehen die Aufgabe des Arztes darin, das Leben zu erhalten, die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen sowie Leiden zu lindern. Wir halten unsere Grundsätze im ärztlichen Alltag wach, auch wenn wir uns damit gegen die öffentliche Meinung stellen. Mögen andere dies als Provokation empfinden – Ärzte für das Leben können keine Vorschriften oder Anweisungen anerkennen, die unserem Auftrag und unseren Grundsätzen entgegenstehen.

Wir sind Ärzte für das Leben – oder keine Ärzte mehr!

Wir wehren uns gegen die Ansinnen eines lebensfeindlichen Zeitgeistes und einer familienfeindlichen Politik. Deren unkritische oder gar willige Gehilfen wollen wir nicht sein. Die stets in anderen Gewändern wiederkehrenden Forderungen an Ärzte sind die Tötung Ungeborener, Alter, Gebrechlicher und unheilbar Kranker. Daran können und wollen wir nicht mitschuldig werden und haben gute Gründe dafür.

Die Entwicklungen in der Medizin erfordern eine subtile und aufrichtige, am Lebensschutz- und Heilauftrag orientierte Überprüfung und Beobachtung. Wir wollen nicht voreilig heilsame Entwicklungen ablehnen und scheuen keine kritische Auseinandersetzung mit anderen Standpunkten. Am grundsätzlichen Verständnis der ärztlichen Tätigkeit und am Schutz menschlichen Lebens aber müssen sich die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Entwicklungen messen lassen. Wir erhoffen uns so eine weitere Sensibiliserung unseres Bewußtseins sowie den Erhalt unserer klassischen ärztlichen Position auf der Seite des Lebens. Dieser Standort steht nicht zur Disposition!

Bei der aktuellen Information unserer Mitglieder und der Leser des „LebensForums“ unterstützen uns Fachleute unseres wissenschaftlichen Beirats. Die Zusammenarbeit der Ärzte für das Leben mit anderen dem Verfassungsauftrag des Lebensschutzes verpflichteten Gruppierungen liegt uns am Herzen. So können wir unsere Zielsetzung noch besser vertreten, zum Beispiel den Schutz Ungeborener, bevor sie für sich selbst eintreten können, oder Alter und Kranker, bevor sie mundtot gemacht worden sind!

Die Mitglieder der Gesellschaft setzen sich ein für:

  • den Schutz menschlichen Lebens von der Eizellbefruchtung bis zum natürlichen Tod; dies bedeutet nicht Lebensverlängerung um jeden Preis, sondern ggf. ein Sterbenlassen in Würde und ärztlich kompetenter Begleitung;
  • die Beachtung der wissenschaftlichen Grundlagen und die kritische Prüfung von Methoden zur Erweiterung von Erkenntnissen in der Medizin
  • die ärztliche Berufsausübung im Geist der christlichen Weltsicht und Ethik.